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    Alle Kirchen & Klöster in Südtirol

    Entdecke die Besonderheiten der Südtiroler Kirchen, Kapellen und Klöster aus unterschiedlichen Epochen und Stilen, die in dieser Dichte kaum anderswo zu finden sind. 

    Ergebnisse
    Kirchen & Klöster
    Alte Pfarrkirche La Val
    La Val, Dolomitenregion Alta Badia

    Alte Pfarrkirche St. Genesius.                                                    

    Kirchen & Klöster
    Alte Pfarrkirche St. Andreas
    Kastelbell-Tschars, Vinschgau

    Marein, der südlich der Etsch gelegene Ortsteil von Kastelbell, erstreckt sich am Fuße des großen Murkegels von Tarsch und besitzt die Struktur eines typischen Straßendorfes. An der Abzweigung der Straße nach Latschinig erhebt sich die sogenannte "Alte Pfarrkirche". Sie wurde im Kern wohl um 1400 errichtet. Aus dieser Zeit stammen zumindest noch das Sterngewölbe des Altarhauses sowie das Maßwerksfenster an dessen Südseite. Turm und Langhaus wurden hingegen erst im 17.Jhd. in die heutige Form gebracht. Weitere bauliche Veränderungen wurden in den 1920er Jahren vorgenommen. Das schlichte Kirchengebäude besteht aus einem zweiachsigen Hauptraum samt eingezogenem Altarhaus, einem nordöstlich angestellten Turm sowie einer Sakristei.

    Kirchen & Klöster
    Silvesterkapelle im Langental
    Meran, Dolomitenregion Gröden

    Klein und anmutig ist die dem Schutzpatron des Viehs geweihte Kapelle ein Ort der Stille und Einkehr. Bei Restaurierungsarbeiten wurden 1993 über 300 Jahre ale Fresken der Lebensgeschichte Jesu entdeckt.

    Kirchen & Klöster
    Filialkirche St. Ägidius in Raas
    Natz-Schabs, Brixen und Umgebung

    Die Filialkirche St. Ägidius in Raas ist ein spätgotischer Bau, er wurde unter dem Erbauer Thomas Maurer im Jahre 1532 vollendet. Allerdings ist eine frühereKirche schon um 1173 geweiht worden. Die neugotische Inneneinrichtung stammt zum Großteil aus der Zeit um 1880. Auf dem Hochaltar ist der hl. Ägidius zu sehen, der Patron der Kirche und der Beschützer des Weinbaues. In Raas hat sich der Brauch der Brotspende und des Brotausteilens am Tag des Kirchenpatrons im September erhalten.

    Kirchen & Klöster
    Propsteikirche Mariä Himmelfahrt
    Kiens, Dolomitenregion Kronplatz

    Die Propsteikirche Mariä Himmelfahrt in Ehrenburg wurde zuerst 1370 erbaut. Der heutige Barockbau wurde von 1698 bis 1701 errichtet. Das Gnadenbild stammt von I. A. Mölck (1755). In der Gruftkapelle befinden sich die „Kornmuttergottes“ und andere interessante Bildwerke.

    Kirchen & Klöster
    Hofkapelle zu den Hl. Kosmas und Damian in Glen
    Montan, Südtiroler Weinstraße

    Die einfache Hofkapelle zu den Hl. Kosmas und Damian in Glen stammt aus dem 17. Jh., die schlichte Außenfassade, die die Kapelle nach außen aufweist, lässt nicht erahnen, welche meisterhafte Kunstwerke sich im Inneren befinden. Darunter findet man auch ein Votivbild mit der Jahreszahl „1691“, die darauf schließen lässt, dass die Ursprünge der Kapelle auf das 17. Jahrhundert zurückdatiert werden können.

    Kirchen & Klöster
    Unsere Liebe Frau in der Vill
    Neumarkt, Südtiroler Weinstraße

    Zeugnisse einer Kirche in dieser Gegend reichen bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts, aber die Errichtung des Gebäudes, wie wir es heute sehen, begann 1412 mit dem Bau des Chorraumes durch Konrad von Neumarkt und wurde mit der Vollendung des Gewölbes zu Beginn des 16. Jahrhunderts abgeschlossen. Die Fassade der Kirche wird vom Glockenturm dominiert, der über dem Eingang steht und eine Vorhalle bildet, die zum Eingangsportal führt. Daneben ist eine Nische für Spenden mit dem Fresko einer Madonna mit Kind geschmückt, an der Westseite des Turmes schützt ein kleines Holzdach ein Fresko des hl. Christophorus mit Jesuskind. Das Innere der Kirche wirkt leicht und elegant, der Lichteinfall wird durch acht Fenster garantiert, wovon vier zum Chor gehören. Von besonderem Wert sind der gotische Tabernakel und der Kanzelfuß. Von den Fresken im Inneren, die die Zeit überdauert haben, werden jene an der Südwand zu Beginn des 16. Jahrhunderts dem Maler Konrad Waider zugeschrieben. Wappengemälde der Payr von Caldiff und Khuen markieren deren Grabmäler an der Nordseite des Kirchenschiffes. Im Jahre 1767 wurde die Kirche entweiht, weil der über die Ufer getretene Trudner Bach einen Großteil des Inneren zerstört hatte. Daraufhin wurde sie u.a. als Lagerraum genutzt. Um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts wurde man sich des künstlerischen Wertes des Gebäudes bewusst, restaurierte es und weihte es erneut. Heute wird das Gotteshaus „Unsere Liebe Frau in der Vill“ als eine der schönsten spätgotischen Kirchen des Landes angesehen.

     

    Kirchen & Klöster
    Wallfahrtskirche Maria Trens
    Freienfeld, Sterzing und Umgebung

    Die Wallfahrtskirche Maria Trens, in der Gemeinde Freienfeld, ist ein spätgotische Bau aus dem Jahre 1498. Das südlich von Sterzing gelegene Maria Trens ist nach Maria Weißenstein der bedeutendsten Wallfahrtsort Südtirols. Das Gnadenbild (Holzskulptur der stehenden Madonna mit Kind) stammt aus dem Jahre 1470. Von kunsthistorischem Interesse sind zahlreiche Votivtafeln und ein Gemälde, das die Übertragung des Gnadenbildes in die neue Kapelle darstellt. Ganztägig geöffnet.

    Kirchen & Klöster
    Kirche der Hl. Katharina in Corvara
    Corvara, Dolomitenregion Alta Badia

    Die Pfarrkirche zur Hl. Katherina v. Alexandrien, erwähnt im Jahr 1347 und geweiht im Jahr 1452, ist die erste Kirche von Corvara. In der kleinen Kirche, gebaut in spätgotischem Stil, sind einige bewundernswerte Kunstwerke aufbewahrt.

    So sind zum Beispiel einige Fresken zu sehen, die unter anderem die Heilige Katharina darstellen und ein Flügelaltar aus dem Jahr 1520, der einzig gut erhaltene Flügelaltar des Gadertals. Auf der Rückseite des Flügels des Hochaltars ist das Martyrium der Heiligen dargestellt. Der Altar wurde von der Werkstatt des Ruprecht Potsch realisiert und wurde im Jahr 1975 restauriert. Die Legende erzählt, dass die Landschaftsmalerei auf den beiden Tafeln des Altars vom berühmten Mahler Tizian seien, der wohl für eine kurze Zeit in Corvara gewesen sei. Kunstexperten schreiben das Werk einem Künstler aus der sogenannten Donauschule zu, Albrecht Altdorfer.

    Rings um die Kirche ist, wie damals üblich, der Dorffriedhof.

    Kirchen & Klöster
    Kirche Hl. Barbara
    La Val, Dolomitenregion Alta Badia

    Die kleine Kirche Hl. Barbara im spätgotischen Stil wurde im 15. Jahrhundert auf einem Panoramahügel kurz außerhalb des Zentrums von La Val errichtet.

    Historische Dokumente deuten darauf hin, dass der Bau der Kirche zu Ehren der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, das Werk der Bergleute von Valparola war, die das am Pore Berg gewonnene Mineral bearbeiteten.

    Von kunsthistorischer Bedeutung sind das Gemälde an der Außenwand mit der Darstellung der Kreuzigung in der freien Landschaft und mehrere Wandmalereien im Inneren.

    Die kleine Kirche ist vom Zentrum von La Val aus in in einer halben Stunde zu Fuß über den 2006 geschaffenen Weg "Memento Vivere" zu erreichen, der sich aus den 5 Stationen "Geburt", "Kindheit", "Jugend", "Erwachsenenalter" und "Alter" zusammensetzt.

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche von St. Sigmund
    Kiens, Dolomitenregion Kronplatz

    Die Pfarrkirche von St. Sigmund ist eine der schönsten Baudenkmäler Südtirols. 1363 erstmals erwähnt, wurde der heutige Bau 1449 bis 1489 errichtet. Der Hochaltar (1440) ist einer der ältesten und bedeutendsten Flügelaltäre Südtirols. Die Kirche „Unsere liebe Frau im Stöckl“, 1621 erbaut, wurde 1644 erweitert. 1680 erfolgte ein Neubau.

    Kirchen & Klöster
    Wallfahrtskirche Maria Loreto in Steinhaus
    Ahrntal, Ahrntal

    Die Kirche zu "Unserer lieben Frau von Loreto" ist ein sehr gepflegtes, um 1700 in die heutige Form gebrachtes Gotteshaus und wurde von den Inhabern des Ahrner Handels errichtet. Viereck- und Lünettenfenster, im Langhaus ein Tonnen-, im gerade abschließenden Chor ein Kreuzgratgewölbe. Im Gewölbe Hl. Geist, Krönung Mariens, Engelkranz, Maria Himmelfahrt.

    Die Kirche "Zur Schwarzen Muttergottes" wird auch heute noch von Wallfahrern und Bittgängern besucht.

     

    Kirchen & Klöster
    Alte Pfarrkirche von Schenna
    Schenna, Meran und Umgebung

    Im 12./13. Jahrhundert ist diese Kirche im romanischen Stil erbaut und im 16. Jahrhundert gänzlich umgestaltet worden, seither wurde baulich wenig verändert. Der barocke Hochaltar mit den Statuen der Heiligen Franz Xaver und Johann Nepomuk wurde um 1730 errichtet und 1819 umgestaltet. Außer den vier Altären befinden sich in der Kirche auch noch wertvolle Einzelskulpturen wie der spätgotische hl. Sebastian und der barocke hl. Johannes der Täufer. Die Kreuzwegstationen stammen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Bei den Restaurierungsarbeiten 1975 wurden schöne, alte Fresken freigelegt und die Statuen kunstvoll erneuert. In der süd-östlich angebauten Johanneskapelle sind bei späteren Renovierungen in den 80er Jahren sehr gut erhaltene Fresken aus dem 14. Jahrhundert gefunden worden; sie zeigen Szenen der Johannes- und der Pankrazlegende; die klugen und die törichten Jungfrauen, Evangelisten, Engelchöre und andere Heiligenbilder. Seit der Fertigstellung der neuen Pfarrkirche 1931 war diese Kirche zweckentfremdet und diente als Abstellraum und Proberaum für den Chor. Im März 1981 wurde die Kirche wieder eröffnet und neu konsekriert. Sie bildet nun einen würdigen Rahmen für Gottesdienstfeiern und Andachten in kleinerem Kreise und Hochzeiten. Gegenüber im Mesnerhaus ist ein Marmorrelief eingemauert, das die Krönung Mariens zeigt und ein Werk aus dem 14. Jahrhundert ist.

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche St. Martin in Tschars
    Kastelbell-Tschars, Vinschgau

    Hoch auf dem Murkegel vor dem Tscharser Sonnenberg erhebt sich die Pfarrkirche St.Martin wohl unmittelbar über den Fundamenten des romanischen Vorgängerbaus. Nur ein Wappen mit Löwenrelief, das an der Südwestecke der Kirche vermauert ist, und die in mehreren Schichten freigelegten Reste gotischer Fresken an der Westfassade deuten auf ältere Bauphasen hin.Die heutige Pfarrkirche wurde als spätgotische Saalkirche errichtet. Die Inschrift "Anno 1518" über dem großen Spitzbogenportal im Westen verweist auf das Jahr der Bauvollendung.Das Portal beseteht aus weißem Marmor.

    Kirchen & Klöster
    Kirche St. Hippolyt in Glaiten
    St.Leonhard in Passeier, Meran und Umgebung

    Oberhalb St. Leonhard thront die Kirche von St. Hippolyt auf Glaiten und von diesem erhabenen Logenplatz blickt man weit und uneingeschränkt über das Tal hinaus.
    Der Kirchhügel zählt zu einem der wichtigsten Fundorte im Tal, an dem Spuren früher Siedler ausfindig gemacht werden konnten. Erst Ende der Fünfzigerjahre wurden hier einzelne Keramikbruchstücke aufgelesen und auch in den folgenden Jahrzehnten kamen immer wieder winzige Tonscherben im Umkreis der Kirche hervor. Jedoch fehlen bislang eindeutigere prähistorische Funde, die eine genaue Bestimmung der Anlage zulassen würden. Am ehesten vermuten Archäologen einen Brandopferplatz aus der Laugen-Melaun-Kultur (Späte Bronzezeit, ca. 1100 - 900 v. Chr.).
    Sicher ist hingegen, dass das umliegende Kulturland im Laufe des Hochmittelalters dauerhaft bewohnt und bewirtschaftet wurde, denn alle Flur- und Hofnamen dieses Gebietes sind deutschen Ursprungs.
    Die Kirche selbst reicht nachweislich bis ins 14. Jh. zurück, doch in ihrem ursprünglichen Bestand ist sie vermutlich älter, wie der Name des heiligen Hippolytus nahe legt.
    Von noch größerer archäologischer Bedeutung ist jedoch die Silberhütt-Höhe (“Heache“) in der Nähe von Stuls. Auf diesem weitum sichtbaren Hügel, der in Volkssagen als “Heidenort“ bezeichnet wurde, konnten Archäologen seit 1937 zahlreiche Entdeckungen machen, die von Tonscherben, dem Fragment einer Handmühle bis hin zu verschiedensten Kleinfunden reichen. Beim Roden eines Waldstückes fand ein Bauer sogar den vollständig erhaltenen Läuferstein einer sogenannten „südalpinen Balkenhandmühle“. Aus all diesen Funden lässt sich schließen, dass diese eisenzeitliche Niederlassung etwa vom 3. Jh. bestand und um die Zeitenwende abbrach. Am äußeren Rand des abrupt abfallenden Hügels befindet sich eine Felsplatte mit rätselhaften Schalensteinen.
    Neben den beiden prähistorischen Fundorten und der archaischen Höfelandschaft, die den Wanderweg säumt, ist noch eine weitere, allerdings nur selten zugängliche Sehenswürdigkeit zu erwähnen: In der Kirche von St. Hippolyt ist der älteste bislang bekannte Freskenzyklus des Tales erhalten geblieben. Eigentlich hätten an der Kirche nur kleinere Arbeiten zur Instandhaltung vorgenommen werden sollen. Überraschenderweise kamen jedoch Freskenreste zum Vorschein, die Szenen aus dem Leben des heiligen Hippolyt darstellen. Aufgrund ihrer Seltenheit wird ihnen überregionale Bedeutung zugemessen und die Fresken belegen in der Kunstentwicklung Tirols, wie sich der neue Malstil Giottos, von Italien ausgehend, verbreitet hat. Es gilt als sicher, dass sie um 1380 gemalt wurden und sie werden der Bozner Schule zugeschrieben. Der noch junge Herr Hiltprant von Passeier (gest. 1418) könnte den Auftrag dazu gegeben haben. Im 19. Jh. wurden die Fresken durch mehrere Umbauten stark beschädigt, sodass sie nur mehr teilweise erhalten geblieben sind. An der südlichen Außenwand der Kirche ist der heilige Christoph dargestellt. Die Arbeit dürfte von jenem Künstler stammen, der auch die Innenfresken gemalt hat. Die Herren von Passeier haben sich im Wappen in der rechten oberen Ecke verewigt und das adelt St. Hippolyt umso mehr!

    Die Kirche kann man nur von Außen besichtigen.

    Kirchen & Klöster
    Klösterle in Gschnon
    Montan, Südtiroler Weinstraße

    Wenn im sumpfigen Etschtal im Sommer die Malaria wütete, zogen die Mönche des Kapuziner-Klosters in Neumarkt ins sogenannte Klösterle nach Gschnon, das 1000 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Heute ist das Klösterle ein Selbstversorgerhaus. Im Sommer wird es für Einkehrtage und Exerzitien benutzt.

    Die deutsche Kapuzinerorden lädt im September Männer bis 50 ein, das Klösterle in Gschnon zu beleben und zu bewohnen, in den Bergen gemeinsam aktiv zu sein, den Alltag miteinander zu organisieren, Zeit in Gottesdienst, Stille und Gebet zu verbringen und dabei ins Gespräch zu kommen.
    Kirchen & Klöster
    St.-Nikolaus-Kirche in Burgeis
    Mals, Vinschgau

    Eine Inschrift weist auf eine erstmalige Weihe um 1199 hin. Das Langhaus ist flach gedeckt und mit Schlitzfenstern versehen. Der Chor zeigt eine halbrunde, gewölbte Apsis mit einer Majestas Darstellung und zwei gut erhaltenen Evangelistensymbolen. Die Freskenreste stammen aus dem 13. Jahrhundert. Südlich des Triumphbogens erscheinen das Opfer Kains und der Oberkörper einer fischschwänzigen Sirene. Der Kopf mit langem Haar, der nachdenkliche Blick und die Gestik der Arme verleihen der Darstellung einen einzigartigen, melanchonischen Zug, der sich vom Bild des Dämonischen der übrigen Wandmalereien stark unterscheidet.

    Die St. Nikolaus Kirche ist vom 03.05.2024 - 18.10.2024 jeden Freitag um 14 Uhr zu einer Führung geöffnet (Preis: € 3,00 pro Person). Anmeldung nicht erforderlich.

    Kirchen & Klöster
    Kapelle St.Josef
    Kastelbell-Tschars, Vinschgau
    Gestiftet wurde die kleine neugotische Kapelle im Jahre 1924 durch Andreas Kuppelwieser, zum Dank dafür, dass er und seine Brüder den 1.Weltkrieg unversehrt überstanden hatten. Seine Initialen sind am Sockel des geschnitzten Gestühls mit "A.K. ober W" verewigt. Bemerkenswert ist in diesem kleinen Kapellenbau ein volkstümliches Bild das den hl.Josef als Helfer in der Not feiert.
    Kirchen & Klöster
    Die Lourdes-Kapelle
    Neumarkt, Südtiroler Weinstraße

    Die Erbauung der kleinen Marienkapelle wird dem Willen des Pfarrers Johann Giuliani zugeschrieben, der sie Ende des 19. Jahrhunderts zur Vollendung der von ihm gegründeten Stiftung zum Schutz der Kindheit wünschte. Im Inneren der Kapelle finden wir eine Nachbildung der Grotte von Lourdes, die aus Tuffstein aus dem Trudner Bach ausgeführt wurde, im Inneren der Grotte die Statuen der Gottesmutter und der Bernadette. Die Decke ist mit fünf Medaillons verziert, welche die vier Evangelisten mit ihren Insignien und in der Mitte Mariä Verkündigung zeigen. Die Kapelle ist noch heute Teil der Stiftung „Kindergarten Neumarkt”. Im Jahre 2014 wurde die Restaurierung von Hand der einheimischen Restauratorin Lucia Giacomozzi vollendet.

    Kirchen & Klöster
    Loretokapelle in Kalditsch
    Montan, Südtiroler Weinstraße
    Die Loreto-Kapelle befindet sich in Kalditsch oberhalb von Montan und gehört zum Rothenhof. Die Weihe wurde am 22. September 1702 von Fürstbischof Michael von Spaur vorgenommen. Der Kirchtag wird jährlich Ende September feierlich mit einem Gottesdienst begangen. Das Hochaltarbild ist ein prächtiges Werk des Fleimstaler Malers Giuseppe Alberti. Die weithin sichtbare Inschrift auf dem Kirchdach stellt ein Marienmonogramm dar.
    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche zum Hl. Valentin in Prettau
    Prettau, Ahrntal

    Die Pfarrkirche St. Valentin beherrscht den Ortskern von Prettau und sie wurde 1489 geweiht. Der spätgotische Bau zeigt einen Sockel mit Quaderschräge, ein gekehltes Dachgesims, Spitzbogenfenster, einen dreiseitigen Chorabschluss, ein spielerisches Netzgewölbe mit zierlich gebogenen gekreuzten Rippen über Runddiensten und gekehlten Wandgurten, einen beiderseits gekehlten Triumphbogen und einen Spitzturm mit spitzbogigen Schallfenstern.

    Im Kircheninneren ist neben vielen anderen sakralen Kunstwerken das Hochaltarbild ein besonderer Glanzpunkt. Dieses Meisterwerk von Franz Unterberger zeigt den Heiligen Valentin mit Viehherde inmitten einer Landschaft. Im angebauten Westjoch der Kirche erinnert ein Votivbild von Josef Schöpf an den Vortrieb des St. Ignaz-Stollens im Prettauer Kupferbergwerk. Besonders imposant ist das aus der Erbauungszeit stammende Christophorusbild an der Südaußenseite.

     

    Kirchen & Klöster
    Schlosskapelle Kastelbell
    Kastelbell-Tschars, Vinschgau

    Schloss Kastelbell, 1238 erstmals erwähnt, wurde von den Herren von Montalban erbaut und kam später in den Besitz der Landesfürsten. Nach mehrfachem Besitzerwechsel ging das Schloss 1531 als Pfandlehen an die Familie Hendl über. Die Hendl führten erhebliche Vergrößerungen und Veränderungen durch, denen Schloss Kastelbell seine heutige Form verdankt.
    In den Jahren 1813 und 1824 wurde das Schloss durch Brände weitgehend zerstört. Die Grafen Hendl bauten nur einen kleinen Teil zu Wohnzwecken wieder auf und somit war das Schloss dazu bestimmt, zur Ruine zu verfallen. 1956 wurde der Gebäudekomplex vom Staat Italien erworben. Damals befand sich das Schloss in einem trostlosen Zustand. Unter der fachkundigen Leitung des Denkmalamtes von Verona begannen umfangreiche Restaurierungsarbeiten, die 1995 abgeschlossen wurden.
    Seit 1999 hat die Gemeinde Kastelbell-Tschars das zuerst im Staatsbesitz und dann im Landesbesitz befindliche Schloss dem „Kuratorium Schloss Kastelbell Genossenschaft“ zur Führung und Verwaltung übertragen.
    Die Errichtung der Schlosskapelle fällt ins späte 13. bzw. frühe 14.Jh. Das Landesdenkmalamt renovierte die Kapelle zu Beginn des 21.Jh.s. Der Zugang zur Burgkapelle befindet sich im Obergeschoss des nördlichen Traktes. Im Inneren befindet sich ein Fries mit den zwölf Aposteln, sowie Texten aus dem Glaubensbekenntis. Dabei wenden isch jeweils zwei Apostel einander zu, weshalb die Zitate abwechselnd in Klar - und in Spiegelschrift wiedergegeben sind.

    Öffnungszeiten
    5. Juli bis einschließlich 11. September | Dienstag-Sonntag | 10.00, 11.00, 14.00 und 15.00 Uhr.
    Montag Ruhetag
    Besichtigung nur mit Führung möglich
    Frühjahrsaustellung mit Hans Ebensberger: Mitte April bis Anfang Juni
    Herbstausstellung mit Bruno Ritter: Ende September bis Ende Oktober


    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche zum Heiligen Jakobus in Weißenbach
    Ahrntal, Ahrntal

    Schon um das Jahr 1000 stand in der Nähe des heutigen Kirchler-Hofes ein Kirchlein, und zwar auf einer kleinen Ebene. Dieses kleine Gotteshaus konnte allerdings einem Hochwasser im Jahre 1336 nicht standhalten und wurde weggeschwemmt.

    1336/37 ging man daran, im Dorfzentrum ein Kirchlein zu erbauen. Vom 28. August 1434 gibt es eine urkundliche Erwähnung: Bischof Ulrich Putsch von Brixen legte auf Bitten der Bevölkerung von Weißenbach den Jahrestag der Weihe der Kapelle des hl. Jakobus, da er seit einiger Zeit nicht mehr feierlich begangen wurde, auf den Sonntag vor dem Fest der hl. Apostel Simon und Judas Thaddäus (28. Oktober) fest und verlangte, dass dieser Tag wieder mit gehöriger Feierlichkeit begangen werde. Den Gläubigen, die die Kapelle mit Andacht besuchten, verlieh der Bischof einen Ablass von 40 Tagen.

    1479 wurde an derselben Stelle wie das zweite Gotteshaus eine neue Kirche in gotischem Baustil errichtet und am 11. Juli 1480 vom Brixner Weihbischof Johannes Perger geweiht. Das Weihefest der Kirche setzte der Bischof auf den Sonntag vor Bartholomäi (24. August) an und verlieh den Kirchenbesucherinnen und Besuchern einen Ablass von 40 Tagen.

    In den Jahren 1957-59 wurde das inzwischen zur Pfarrkirche (1955) erhobene Gotteshaus um einen Achteckbau erweitert, nach den Plänen des Architekten Erich Pattis. Alt und neu fügen sich gut ineinander ganz besonders im Inneren und bieten der mittlerweile auf über 560 Mitglieder erhöhte Pfarrgemeinde genügend Platz.

     

    Kirchen & Klöster
    Pfarrzentrum in Neumarkt
    Neumarkt, Südtiroler Weinstraße

    Das Haus mit der Nr.  17 der Laubengasse ist ein Gebäude von großem historischem und künstlerischem Interesse, dessen lange Restaurierung es erlaubte, die Bau- und Ausschmückungsphase zu rekonstruieren. Die erste Bauphase reicht bis ans Ende des 15. Jahrhunderts zurück. Davon lassen sich noch die drei Spitzbogengewölbe der Vorhalle sowie Profile spätgotischer Fenster auf der Fassade erkennen, die später vermauert und ersetzt worden sind. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstand die bemalte Decke des großen Mittelsaales, der als einer der schönsten der ganzen Region angesehen wird. Er befindet sich zwischen dem Atrium und dem hinteren Hof, misst 17 x 6 Meter und erhält durch zwei spätgotische Dreifachbogenfenster Licht. In die Balkendecke mit gemalten Friesen sind Holztafeln eingesetzt, wovon die meisten noch original sind. Sie stellen allegorische Motive, männliche und weibliche Büsten sowie Wappen adeliger und bürgerlicher Familien - darunter jenes der Besitzer Öler-Terzago - und schließlich jenes von Neumarkt und der Reichsstadt Augsburg dar. In der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde das Atrium im Baustil der Renaissance vollendet. Drei Seiten des 2. Stocks sind durch eine Loge mit Rundbogen und durch Sgraffito Technik gekennzeichnet. Vom Ende des 16. Jahrhunderts stammt die reiche Ausschmückung des Atriums im ersten Stock, während die Fresken der Fassade aus dem 17. Jahrhundert stammen. Das Gebäude wurde 1889 von der Gemeinde erworben und im Jahre 1978 der Pfarrei geschenkt. Heute ist es Sitz des Pfarrzentrums Neumarkt.

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche Maria Hilf in Steinhaus
    Ahrntal, Ahrntal

    Der Kirchenbezirk wird im Norden vom neuen Schulgebäude, im Westen vom historisch wertvollen Grafenhaus und im Südwesten von der Pfarrkirche zu "Unserer Lieben Frau von Loreto" und vom "Kornkasten" sowie im Süden von der alten Volksschule begrenzt. Die Kirche soll architektonisches Sinnbild des christlichen Gottesdienstes sein, sie soll den Vorgang des unsichtbaren Heilsgeschehens im Raum und dessen Ordnung erlebbar machen. Die Kirche soll unterschiedliche Liturgiefeiern ermöglichen, sich der sozialen, baulichen und landschaftlichen Situation anpassen. Der Bau soll sich von vordergründiger Monumentalität und zu großer Höhenentwicklung zurückhalten. Vom Kirchenhof aus sollen die schönen landschaftlichen Gegebenheiten des Ahrntales besonders mit der Dreiherrnspitze im Hintergrund erlebbar sein.

    Das Innere der Kirche ist so konzipiert, dass der Altarbereich im Mittelpunkt steht. Vor und seitlich des Altares versammeln sich die Gläubigen. Eine Empore steigert den Innenraum und bietet mehr Gläubigen die Möglichkeit einer nahen Teilnahme an der Eucharistiefeier. Die Lichtführung als wesentlicher Bestandteil des Innenraumes soll der Kirche sakrale Intimität geben.

     

    Kirchen & Klöster
    Kapelle in Rü
    Badia, Dolomitenregion Alta Badia
    Im Weiler "Rü" wurde im Jahr 1973 eine Kapelle zu Ehren der Lourdes Muttergottes errichtet.
    Kirchen & Klöster
    St. Prokulus Kirche
    Naturns, Meran und Umgebung

    Erbaut im 7. Jahrhundert in Gedenken an den heiligen Prokulus Bischof von Verona und später als Viehpatron und Wasserheiliger verehrt zählen die vorromanischen Wandmalereien aus dieser Zeit zu den bedeutendsten Kunstschätzen. St. Prokulus auf der Schaukel an der Südwand der St. Prokulus Kirche eine symbolische Darstellung seiner Flucht über die Stadtmauern Veronas. Weitere berühmte Fresken gibt es in der Kirche zu entdecken. Unter anderem offenbart das neue Prokulusmuseum jede Menge Merkwürdiges. 

    Das Ticket für den Besuch in der Kirche und im Museum ist im Museum erhältlich. Freier Eintritt mit der museumobil Card und der Museumcard. www.prokulus.org

    Öffnungszeiten 2024: 19.03. - 31.10.

    Jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag: 10.00 – 12.30 / 14.30 – 17.30 Uhr

    An folgenden Feiertagen ist geöffnet:
    Ostersonntag: 31.03.2024

    Do., Staatsfeiertag: 25.04.2024

    So., Staatsfeiertag: 02.06.2024

    Do., Maria Himmelfahrt: 15.08.2024

    Geschlossen am:

    Montag 01.04.2024 Ostermontag

    Mittwoch 01.05.2024 Tag der Arbeit

    Montag 20.05.2024 Pfingstmontag

    Kirchen & Klöster
    Herz-Jesu-Kapelle bei Schabs
    Natz-Schabs, Brixen und Umgebung

    Anlässlich des 175. Gedenkjahres der Tiroler Freiheitskämpfer wurde im Jahr 1984 von der Schabser Schützenkompanie Peter Kemenater die Herz-Jesu-Kapelle errichtet, die nordöstlich von Schabs auf dem Weg nach Viums liegt.

    Kirchen & Klöster
    Die Kirche zu den Vierzehn Nothelfern
    Neumarkt, Südtiroler Weinstraße

    Das Kapuzinerkloster und seine kleine Kirche wurden zwischen 1617 und 1620 erbaut. Die Kirche präsentiert sich einfach und essentiell in Übereinstimmung mit dem Stil und den Vorschriften des Kapuzinerordens: einfach bezüglich der Einrichtung, kahle Wände, Tonnengewölbe und eine Seitenkapelle an der Südseite. Der Hochaltar, der dem Herzen Jesu geweiht ist, die Kanzel und die Seitenaltäre sind neuromanisch und stammen aus dem 19. Jahrhundert. Der Altar der Seitenkapelle enthält eine Statue der Gottesmutter mit Kind aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, der man Wundertätigkeit nachsagt. Zwischen 1999 und 2003 wurde der gesamte Komplex sorgfältig restauriert. Im Kirchlein hat dies auch zur Erneuerung der Fenster und der Bänke geführt, die - in Anpassung an die Umgebung – nun einfach und linear sind. So dringt das Licht durch sieben wunderschöne Glasscheiben, die mit den Gläubigen durch ihre symbolische Bedeutung der Farben und der Zahl zu kommunizieren scheinen.

    Kirchen & Klöster
    Freiberg Hl. Kreuz
    Kastelbell-Tschars, Vinschgau

    Die erste Kirche in Freiberg wurde 1815 durch Anton und Peter Raffeienr erbaut. Bereits 1824 jedoch wurde ein Neubau in Angriff genommen, der Mitte des 19 Jhd's erweitert wurde. Errichtet wurde ein direkt an das Widum angebauter einfacher Saalbau zu drei Jochen mit eingezogenem Chor, östlich stehendem Turm und Sakristeianbau.

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      Es gibt keinen Ort in Südtirol, in dem keine Kirche steht: Christlich geprägt, gibt es hierzulande eine große Dichte an Kirchen und Kapellen, Klöstern und Abteien, die ältesten davon bereits aus der frühchristlichen Zeit. Entlang viel frequentierter Wege, die bereits im frühen Mittelalter als Verbindung zwischen Nord und Süd dienten, entstanden Kapellen als Schutz für Reisende, Hospize und Kommenden für Ritterorden. Dazu kamen Klöster auf dem Land und in Städten, größere Kirchen und Kathedralen. Heute sind weit über 250 Kirchen erhalten und zugänglich. Besuchen Sie diese in kultureller, künstlerischer und kunsthistorischer Hinsicht interessanten Bauwerke, die Zeugen einer wechselvollen Geschichte sind.