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Handwerk aus Tradition

Im bäuerlichen Alltag gewachsen und über Generationen weitergegeben

Das Südtiroler Handwerk entsteht aus einem Alltag, der lange von Einfachheit geprägt ist. Auf den Höfen fertigen Menschen vieles selbst. Mit Geschick, einfachem Werkzeug und den Mitteln aus ihrer Umgebung sichern sie sich ein Zubrot.

Das Wissen geben sie über Generationen weiter und passen es laufend an. So bleiben viele dieser Berufsbilder bis heute bestehen, vom Baugewerbe über das Tischlerhandwerk und die Textilverarbeitung bis hin zu traditionellen Handwerkstechniken wie Holzschnitzerei, Federkielstickerei oder Klöppeln.

Wenn du Handwerker:innen und Kunsthandwerker:innen über die Schulter schaust, erkennst du, dass Sorgfalt, Erfahrung und der Anspruch, Dinge gut zu machen, das Südtiroler Handwerk bis heute prägt.

Handgefertigtes vom Bauernhof

Jahrhundertelang spielte das Handwerk eine wichtige Rolle auf Südtirols Bauernhöfen, bis diese Tradition zunehmend in den Hintergrund gedrängt wurde. Die Qualitätsmarke „Roter Hahn“ des Südtiroler Bauernbundes erweckt es zum Leben und schafft den Bauernfamilien mit dem Qualitätssiegel Bäuerliches Handwerk“ eine wertvolle Zuerwerbsquelle.

Wolle und Holz. Aus diesen Naturmaterialien stellen die kunstfertigen Bauern und Bäuerinnen kostbare Einzelstücke her. Wähle zwischen maßgefertigten Sitzkissen und handgeknüpften Wollteppichen sowie Holz-, Drechsel- und Flechtarbeiten, wie Skulpturen aus Altholz und geflochtenen Körbe. 

Die Holzbildhauerei

Die Holzkunst in Südtirol blickt auf eine 400 Jahre alte Tradition zurück

„Tal der Herrgottschnitzer“ wird Gröden auch genannt. Hier entstehen Holzkunstwerke mit handwerklichem Können und viel Geduld. Jede Figur trägt ein Stück Geschichte in sich. 

In den Ortschaften triffst du immer wieder auf Skulpturen, die deinen Weg begleiten. Was mit Krippen und Heiligenfiguren vor Jahrhunderten beginnt, entwickelt sich stetig weiter. Die Holzkunstwerke finden bald auch weit über Südtirol hinaus Anerkennung. 

Die Tradition bleibt lebendig und entwickelt sich weiter. Junge Holzschnitzer:innen bringen neue Ideen ein und bleiben ihren Wurzeln treu. In der Vereinigung Unika finden sie Austausch und Wertschätzung. Dort zeigen sie ihre Arbeiten und halten die Tradition dieses Handwerks lebendig.

Südtiroler Holzbildhauer mit Schutzmarke

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Profis am Werk

Wer sich in Südtirol für einen Handwerksberuf entscheidet, schlägt einen vielseitigen und zukunftssicheren Weg ein. Die Ausbildung erfolgt im bewährten dualen System: gelernt wird sowohl in der Schule als auch direkt an der Werkbank. Diese enge Verbindung von Theorie und Praxis vermittelt nicht nur fachliches Wissen, sondern auch wertvolle Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag. So sind die Jugendlichen bestens auf die Anforderungen des Marktes vorbereitet. Gleichzeitig sichern sie mit ihrem Engagement und ihrer Kreativität den Fortbestand einer traditionsreichen Branche, die für die Südtiroler Wirtschaft und Kultur von zentraler Bedeutung ist.

Kunstvoll und handgemacht

Südtirols Bauernfamilien lebten lange Zeit nahezu autark. Fast alles, was gebraucht wurde, stellte man selbst her. Es wurde gesponnen, geflochten, mit Federkielen gestickt, genäht, gestrickt und geschnitzt. So entstanden Gebrauchsgegenstände wie Körbe, Wollstrümpfe, gefilzte Kleidung, aber auch dekorative Krippenfiguren und Zubehör für die typische Südtiroler Feiertagskleidung.

Neben dem traditionellen Handwerk gab es in Südtirol immer schon das Kunsthandwerk. Künstler stellten nach eigenen Entwürfen unverwechselbare Einzelstücke her: Gold- und Silberschmuck, geschnitzte Holzskulpturen oder verzierte Eingangstore.

Handwerker- und Künstlerzentren bildeten sich dort, wo die Nachfrage am größten war. Dadurch wurde die wirtschaftliche Lage in einigen Tälern gesichert, beispielsweise durch die Schmuckherstellung in Meran oder das Klöppeln im Tauferer Ahrntal.

Selbst bei Hofe bewundert und geschätzt

Im Ahrntal entsteht Ende des 19. Jahrhunderts aus einer Notlage ein neues Handwerk. 1893 schließt das Kupferbergwerk in Prettau. Viele Familien verlieren ihre Arbeit. Die Frauen finden einen eigenen Weg und machen das Klöppeln zu ihrem Beruf. So kommt diese Handwerkskunst ins Tal. Heute kannst du diese Tradition noch erleben. Im Klöppelverein Prettau zeigen Frauen ihr Können bei Vorführungen und Ausstellungen. Auch im Bergbaumuseum Kornkasten in Steinhaus und im Trachtenmuseum bekommst du Einblicke in dieses feine Handwerk.

IDM Südtirol-Alto Adige/Jessica Preuhs
Stich für Stich ein Kunstwerk

Die weißen Federkiele stammen von den Schwanzfedern des männlichen Pfaus. Sie werden gespalten, teilweise eingefärbt und zu feinen Streifen verarbeitet. Mit ihnen sticken Handwerker:innen nach Vorlage Muster auf meist schwarzes Leder. Neben klassischen Ornamenten entstehen so auch Monogramme, Wappen und Namenszüge. Du findest sie auf Trachtenteilen, Brieftaschen oder Handtaschen. Heute beherrschen nur noch wenige Handwerker:innen in Südtirol die Technik der Federkielstickerei, die im Sarntal am stärksten verwurzelt ist.

© by Achim Meurer
Ein traditioneller Stoff

Die Wollverarbeitung gehört in Südtirol seit jeher zum Alltag. Die Wolle heimischer Schafrassen wie dem Tiroler Bergschaf, dem Schwarzbraunen Bergschaf und dem Villnösser Brillenschaf wird gewaschen, gekämmt und zu Garn gesponnen. In den Manufakturen entstehen dann die Textilien, so auch der bekannte Lodenstoff. Aus ihm entsteht der Lodenmantel. Er hält warm, ist robust und gehört bis heute zum Bild der Region. Auch der „Sarner Jangger“ zeugt von dieser Tradition. Die eng gestrickte Jacke aus dem Sarntal hält die Wärme dicht am Körper. Farbige Säume und Hirschhornknöpfe geben ihr ihren typischen Charakter.

© by Achim Meurer
Maßarbeit für jeden Schritt

Wer in Südtirol Tracht trägt, hat auch den passenden Feiertagsschuh dazu. Dieser wird heute noch in vielen Einzelschritten ausschließlich in Handarbeit hergestellt. Jedes Tal hat sein eigenes überliefertes Design, das von Schuhmachern nach den alten Mustervorlagen umgesetzt wird. Ob mit Federkiel bestickt, mit roter Samtbordüre eingefasst oder mit farbigen Schuhlitzen: Der passende Schuh zur Tracht wird mit Stolz getragen und gepflegt.

IDM Südtirol-Alto Adige/Helmuth Rier
Schmuck mit Geschichte

Bei einem Bummel durch Meran fallen dir bestimmt die zahlreichen Gold- und Silberschmiede auf. Die Tradition reicht bis ins Mittelalter zurück und bekam um 1800 Aufschwung, als sich hier viele Schmiedwerkstätten ansiedelten. Heute prägen junge Schmuckdesigner:innen die Szene. Sie verbinden handwerkliches Können mit klaren Formen und Materialien wie dem seltenen Meranith. Ob feine Unikate oder aufwendig gearbeitete Stücke: Jedes Werk steht für Präzision und Gestaltung.

Pixabay/Steven Weirather
Kunstvoll geformtes Metall

Die Schmiedekunst prägt viele Orte in Südtirol bis heute. Tore, Geländer, Gitter und Leuchten zeigen, wie viel Feingefühl in diesem Handwerk steckt. An Burgen, Schlössern und Kirchen wird sichtbar, wie stark es auch die Baukultur beeinflusst. Das Erhitzen von Metallen und das anschließende Formen gehören zu den ältesten Arbeiten überhaupt. Seit Generationen geben Schmied:innen dieses Wissen weiter und passen es immer wieder an neue Anforderungen an. Diese Verbindung aus traditionellen Techniken und modernen Formen hält das Handwerk lebendig.

Unsplash/Raul Barrios
Seltene Fassbinderkunst

Die Fassbinderei zählt zu den selten gewordenen Handwerken in Südtirol. In der Bindergasse in Bozen gehst du ihren Spuren nach. Bereits im 15. Jahrhundert arbeiteten hier die Binder und fertigten Holzgebinde für Haushalt und Landwirtschaft, später vor allem für Wein und Spirituosen. Bis heute verlangt dieses Handwerk viel Erfahrung und die Wahl des richtigen Holzes. In Südtirol wird traditionell Eiche verwendet, die dem Fass Stabilität gibt und den Wein bei der Reifung unterstützt.

IDM Südtirol-Alto Adige/Marco Santini

Architektur aus Meisterhand

Keine innovative Architektur ohne professionelles Handwerk. Dies zeigt sich an der futuristisch anmutenden Whiskeybrennerei über die technisch versierte Kletterhalle bis hin zum nachhaltigen Hotel. Mal mehr, mal weniger unprätentiös fügen sich die Werke in die charakteristische Landschaft Südtirols – im Gebirge oder zwischen Palmen und Zypressen. Mehrfach ausgezeichnet, von lokalen Architektinnen und Architekten konzipiert und von fähigen Handwerkerinnen und Handwerkern geschaffen, ist jedes Bauwerk für sich sehenswert.

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Entdecke die Südtiroler Gold- und Silberschmiede

Handgefertigte Schmuckstücke sind etwas Besonderes, da jedes Stück einzigartig ist. Du möchtest dich inspirieren lassen oder bist auf der Suche nach außergewöhnlichen Preziosen? Dann legen wir dir einen Besuch bei einer unserer Schmuckmanufakturen in Südtirol ans Herz.

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