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Dauerhaftes aus Meisterhand

Lebendiges Handwerk in Südtirol

Oft mit einer jahrhundertelangen Geschichte, oft aus der Not des kargen bäuerlichen Lebens heraus geboren, ist Südtiroler Handwerk und Kunsthandwerk heute dank Überlieferungen und beständiges Festhalten an Traditionen fest in unserer Gegenwart verankert. Es ist Teil unseres Alltags, die Arbeit mit den Händen, die Suche nach Lösungen, prägt unsere Identität und Berufsbilder. Ob Baugewerbe, Tischlerhandwerk, Gebäudetechnik oder die Textilbranche, wir Südtiroler verdanken es den Generationen von tüchtigen Meistern, ihrer Wissensvermittlung und Begeisterungsfähigkeit, dass wir auch heute noch und in Zukunft daraus schöpfen können. Zusammen mit Innovationsgeist, klugem Unternehmertum und dem unbändigen Willen, die Dinge gut zu machen, formen die lokalen Handwerkerinnen/Handwerker und Kunsthandwerkerinnen/Kunsthandwerker unser Land auf die schönste Art und Weise.

Von Hand gemacht

Damals wie heute: individuell und hochwertig

Das bäuerliche Handwerk erlebte seine Blütezeit in Südtirol zwischen 1800 und 1900. Unabhängig von den spezialisierten Handwerkern in den Städten und Marktgemeinden waren auch Bauern oft handwerklich tätig. Die sogenannten „Kleinhäusler“ waren beispielsweise Kleinbauern, die nur wenig Besitz hatten und meist ein Handwerk ausübten, um ihr Auskommen zu finden.

Neben der in der Dolomitenregion Gröden noch heute allgegenwärtigen Holzschnitzerei werden in Südtirol mit dem Federkielsticken, dem Klöppeln oder der Wollverarbeitung noch weitere uralte (Kunst-)Handwerke ausgeübt. Südtirols Handwerker überzeugen berufsübergreifend bis heute mit ihren hochwertigen Produkten und individuellen Lösungen.

Architektur aus Meisterhand

Keine innovative Architektur ohne professionelles Handwerk. Dies zeigt sich an der futuristisch anmutenden Whiskeybrennerei über die technisch versierte Kletterhalle bis hin zum nachhaltigen Hotel. Mal mehr, mal weniger unprätentiös fügen sich die Werke in die charakteristische Landschaft Südtirols – im Gebirge oder zwischen Palmen und Zypressen. Mehrfach ausgezeichnet, von lokalen Architektinnen und Architekten konzipiert und von fähigen Handwerkerinnen und Handwerkern geschaffen, ist jedes Bauwerk für sich sehenswert.

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Profis am Werk

Wer sich in Südtirol entscheidet einem Handwerksberuf nachzugehen, erfährt eine duale Ausbildung - er lernt gleichzeitig an der Schul- und Werkbank. Durch die optimale Verbindung aus Theorie und Praxis bereiten sich die Jugendlichen bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vor und leisten einen bedeutenden Beitrag zum erfolgreichen Fortbestand dieses Wirtschaftszweiges.

Handwerk

Die Holzbildhauerei

Die Holzbildhauerei in Südtirol blickt auf eine 400 Jahre lange Tradition zurück und hat ihren Ursprung in Gröden 

Um 1850 arbeiteten in Gröden bis zu 2.500 Menschen, also jeder zweite Talbewohner, in diesem Handwerk. Zu Krippen und Heiligenfiguren gesellten sich bald auch Tierfiguren dazu, die in Europa und Amerika Absatz fanden. Berühmtes Exportgut ist die Grödner Gliederpuppe „Dutch Doll“, die ihren Namen dem holländischen Hafen verdankt, von dem aus sie nach Übersee verschifft wurde. In Gröden entwickelte sich 1872 eine eigene Schule, heute die Berufsschule für das Kunsthandwerk und Kunstgymnasium Cademia, die mittlerweile Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt zur Ausbildung anzieht. Der Erste Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise ließ die Grödner Spielzeugindustrie zusammenbrechen. Bald darauf stellte sich in Gröden erstmals die Frage: Kunst oder Kunsthandwerk? Seit 1994 sind die Grödner Bildhauer, Fassmaler und Verzierungsbildhauer in der Vereinigung Unika zusammengeschlossen. Auf der alljährlichen Kunstmesse UNIKA sind die handgefertigen Unikate ausgestellt. Kennst du den Unterschied zwischen Holzschnitzerei und Holzbildhauerei? Bei der Schnitzerei wird Vorhandenes nachgeschnitzt, die Holzbildhauerei hingegen umfasst den gesamten kreativen Prozess vom Entwurf bis zur Fertigstellung eines einmaligen Artefaktes. 

Entdecke die Südtiroler Holzbildhauer mit Schutzmarke

Du möchtest erfahren, was unsere Südtiroler Holzbildhauerinnen und -bildhauer antreibt? Es ist die Liebe und Leidenschaft zu Holz und zur jahrhundertealten Tradition der Holzbildhauerei. Am verbreitetsten ist dieses Kunsthandwerk in Gröden. Hier wird es seit Generationen zelebriert.

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Poet der Figuren

Lebensgroße, menschenähnliche Figuren aus Holz, Bronze, Gips, mit Harz übergossen, verkohlt oder wild zerfranst, verteilen sich in der großzügigen Halle zwischen aufgeschichteten Holzstämmen und riesigen Wurzelstöcken.

Bildhauer Aron Demetz arbeitet in seinem Atelier an einem Kunstwerk.

Bäuerliche Produkte

Handgefertigtes vom Bauernhof

Jahrhundertelang spielte das Handwerk eine wichtige Rolle auf Südtirols Bauernhöfen, bis diese Tradition zunehmend in den Hintergrund gedrängt wurde. Die Qualitätsmarke „Roter Hahn“ des Südtiroler Bauernbundes erweckt es zum Leben und schafft den Bauernfamilien mit dem Qualitätssiegel „Bäuerliches Handwerk“ eine wertvolle Zuerwerbsquelle.

Wolle, Holz und Ei. Aus diesen Naturmaterialien stellen die kunstfertigen Bauern und Bäuerinnen kostbare Einzelstücke her. Wähle zwischen maßgefertigten Sitzkissen und handgeknüpften Wollteppichen sowie Holz-, Drechsel- und Flechtarbeiten, wie Skulpturen aus Altholz und geflochtenen Körbe. Auch Eier, besser gesagt ihre Schale, sind Gegenstand aufwändiger Verzierungen: Von Bäuerinnenhand fein gefärbt und geritzt, verwandeln sich die Eier in fröhliche Botschafter der bäuerlichen Welt.

Kunstvoll und handgemacht

Für den Alltag oder zum bloßen Vergnügen

Südtirols Bauern lebten lange Zeit nahezu autark. Fast alles, was gebraucht wurde, stellte man selbst her. Es wurde gesponnen, geflochten, mit Federkielen gestickt, genäht, gestrickt und geschnitzt. So entstanden Gebrauchsgegenstände wie Körbe, Wollstrümpfe, gefilzte Kleidung, aber auch dekorative Krippenfiguren und Zubehör für die typische Südtiroler Feiertagskleidung.

Neben dem traditionellen Handwerk gab es in Südtirol immer schon das Kunsthandwerk. Künstler stellten nach eigenen Entwürfen unverwechselbare Einzelstücke her: Gold- und Silberschmuck, geschnitzte Holzskulpturen oder verzierte Eingangstore.

Handwerker- und Künstlerzentren bildeten sich dort, wo die Nachfrage am größten war. Dadurch wurde die wirtschaftliche Lage in einigen Tälern gesichert, beispielsweise durch die Schmuckherstellung in Meran oder das Klöppeln im Tauferer Ahrntal.

Amort

Holzschnitzkunst

Cook or die

Messer und Zubehör

Armin Terzer
Armin Terzer

Dajuwood

Accessoires

Daunenstep

Betten

klaus peterlin
klaus peterlin

Demetz Patrick

Holzschnitzkunst

Dolfi

Holzschnitzkunst

Draxl Design

Produkte aus Holz

Folio Verlag

Bücher

Gaidra

Kunstweberei

Grödner Puppe

Holzschnitzkunst

Huamet

Produkte aus Holz

kOmMa5

Schmuck

Laimer

Holzuhren und Accessoires

AuerLukasPhotography
AuerLukasPhotography

Nagler

Kunstweberei

Schnalser Säge

Produkte aus Holz

Thaler

Federkielstickerei

Thun

Keramik

Wood.Mate

Portemonnaie aus Holz

IDM Südtirol/Alex Filz
IDM Südtirol/Alex Filz smg02878alfi

Naturwoll

Produkte aus Schafwolle

IDM Südtirol-Alto Adige/Frieder Blickle
IDM Südtirol-Alto Adige/Frieder Blickle Höhenweg im Vinschgau

Janek

Glaskreationen

Lignoma

Holzschnitzkunst

sarnThaler Blattgold

Federkielstickerei

Demi Art

Holzschnitzkunst

Schmid von Bosio

Schmuck

Zacher Haunold

Produkte aus Filz

Andreas Comploj

Holzschnitzkunst

G. Comploj - Soplases

Holzschnitzkunst

FRANCO COMPLOJ
FRANCO COMPLOJ

Franco Comploj

Holzschnitzkunst

Spitzenklöppeln

Selbst bei Hofe bewundert und geschätzt

Die Geschichte des Klöppelns in Südtirol beginnt 1893 im Ahrntal mit der Schließung des Kupferbergwerk in Prettau. In dieser Notlage kamen die Frauen der betroffenen Familien auf die Idee, das Klöppeln zum Beruf zu machen. Drei begabte Klöpplerinnen gingen nach Wien, um sich dort ausbilden zu lassen. 1894 folgte eine eine gene Klöppelschule in Prettau. Schon bald gehörte die k.u.k.-Gesellschaft zur Stammkundschaft der findigen Ahrntaler Klöpplerinnen.

Nachdem der Erste Weltkrieg Südtirol von Österreich und somit vom Rohstofflieferanten Böhmen getrennt hatte, wurde erst in den 1930er-Jahren das Klöppeln, jetzt mit Mailänder Faden, wieder aufgenommen. 

Federkielstickerei

Wo Ornamentik den letzten Schliff verpasst

Vom Nebenerwerb für Bauern und Sattler zum anerkannten Beruf mit fünfjähriger Lehrzeit. In Südtirol wird die Federkielstickerei heute von einem halben Dutzend Handwerkern gepflegt. Zentrum ist das Sarntal, nördlich von Bozen. Die weißen Federkiele stammen von den Schwanzfedern des männlichen Pfaus. Diese werden gespalten und teilweise eingefärbt. Mit diesen schmalen, glänzenden Streifen wird dann nach einer Vorlage auf, meist schwarzem, Leder gestickt. Beliebte Motive neben der traditionellen Ornamentik sind Monogramme, Wappen und Namenszüge auf traditionellen Trachtenteilen, Brieftaschen und Handtaschen. 

Das Klöppeln erleben

Dich fasziniert die Geschichte des Klöppel-Handwerks? Dann empfehlen wir dir einen Besuch beim Klöppelverein Prettau. Hier gibt es regelmäßig Klöppelvorführungen und Ausstellungen ebenso wie im Bergbaumuseum Kornkasten in Steinhaus und im Trachtenmuseum.

Die Gold- und Silberschmiedekunst

Schmuck und Gegenstände aus Edelmetallen herzustellen, ist einer der ältesten Berufe des Metallhandwerks - und auch in Südtirol tief verwurzelt. 

Wusstest du, dass sich eine beträchtliche Anzahl an Gold- und Silberschmiede um 1800 in Meran angesiedelt haben? Wohlhabende Gäste urlaubten hier aufgrund des mediterranen Flairs – und in der Folge entstanden in Meran namhafte Schmuckwerkstätten und -schulen, an denen Lehrlinge aus ganz Südtirol unterrichtet wurden. Bestens ausgebildet wurden diese dann bald auch international tätig. Auch heute noch gibt es eine lebendige junge Kreativszene, die beispiellosen Schmuck herstellt, etwa diamantbesetzte Falkenhauben oder Einzelstücke aus Meranith – ein nur lokal auffindbarer, lavaähnlicher Stein.

Der Meraner Anton Frühauf schrieb in den 1950er-Jahren Schmuckgeschichte, nachdem er mit seinen von der Natur inspirierten Kreationen die Blicke der Fachwelt auf sich zog. Als Schmuckdesigner aus der Familie der k.u.k. Hofjuweliere gilt er als einer der Wegbereiter der modernen europäischen Schmuckgestaltung. 

Entdecke die Südtiroler Gold- und Silberschmiede

Handgefertigte Schmuckstücke sind etwas Besonderes, da jedes Stück einzigartig ist. Du möchtest dich inspirieren lassen oder bist auf der Suche nach außergewöhnlichen Preziosen? Dann legen wir dir einen Besuch bei einer unserer Schmuckmanufakturen in Südtirol ans Herz.

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Wollverarbeitung

Südtirols Schafe geben ihr Bestes

Das Tiroler und das Schwarzbraune Bergschaf sowie das Villnösser Brillenschaf liefert nach wie vor wertvolle Rohwolle. Gewaschen, gekämmt und zu einem Faden gesponnen fertigen die Kunstwebereien daraus etwa den bekannten Lodenstoff. Dieser wird vorher beim Filzen mit warmem Wasser und Seife behandelt und über den mechanischen Druck des Walkens zu einem festen Stoff verbunden. Zum Lodenmantel gesellt sich der "Sarner Jangger", die  Trachtenjacke aus dem Sarntal, die sehr eng gestrickt wird und dadurch besonders warm hält. Charakteristisch sind der Saum in einer leuchtenden Farbe und die Hirschhornknöpfe.

Schuhmacher

Maßgefertigt oder repariert

Wer Südtiroler Tracht trägt, hat auch den passenden Feiertagsschuh dazu. Dieser wird noch in vielen Einzelschritten ausschließlich in Handarbeit hergestellt. Jedes Tal hat sein eigenes überliefertes Design, das noch heute nach den alten Mustervorlagen umgesetzt wird. Ob mit Federkiel bestickt, mit roter Samtbordüre eingefasst oder mit farbigen Schuhlitzen: Der passende Schuh zur Tracht wird bei uns mit Stolz getragen und gepflegt. Südtirols Schuhmacher sind neben der Herstellung von Trachtenschuhen mindestens genauso viel damit beschäftigt, abgenützte Wander-, Berg- und Kletterschuhe wieder in Form zu bringen. 

Schmiedekunst

Zeitlose Unikate

Erst wenn Schmiedeeisen oder Bronze vor Hitze glühen, können sie mit schweren oder ganz leichten Schlägen bearbeitet werden. Gleich wie Messing oder Kupfer, die jedoch auch im kalten Zustand behauen werden können. Südtirols tradtionelle Kunstschmiede fertigen großteils nach ihren eigenen Entwürfen dekorative und künstlerisch gestaltete Gebrauchsgegenstände. So ist fast an jedem Gebäude in Südtirol Schmiedekunst zu sehen. Raffinierte Tore, extravagante Balkon- und Treppengeländer, dekorative Gegenstände, Gitter oder spezielle Beleuchtungskörper zieren Kirchen, Schlösser und Burgen.


Fassbinder

Von der Eiche zum Fass

Es ist nicht verwunderlich, dass die Bindergasse in Bozen diesen Namen trägt: Früher waren hier Südtirols Binder angesiedelt. Nachdem im frühen 20. Jahrhundert hauptsächlich Waren in Fässern transportiert wurden, bescherte der nachhaltige Aufschwung im Südtiroler Weinbau ab 1980 den Fassbindern viele Aufträge. Der Ausbau der Weine nach Lagen, die Reduktion der Erträge zugunsten der Qualität und die moderne Kellertechnik sorgten für einen großen Qualitätsschub beim Wein - und für die Lagerung der edlen Tropfen werden nach wie vor Hand gefertigte Eichenfässer gegenüber industriell gefertigten Fässern bevorzugt. 

 

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