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    Kultur & Sehenswürdigkeiten in Meran und Umgebung

    Auf den Spuren unserer Geschichte streifst du durch herrschaftliche Burgen und Schlösser, besuchst Kirchen und Klöster erkundest bei Führungen und Besichtigungen sehenswerte Zeitzeugen, Bauwerke und Plätze. Inspiriert von alten und neuen Meistern, überliefertem Brauchtum und Zeitgeschehen, laden dich die verschiedenen Kultur-Veranstaltungen wie Ausstellungen, Theater, Tanz und Musik zum Austausch mit Kunst und Kultur ein. 

    Ergebnisse
    Kirchen & Klöster
    Jakobuskirchlein in Rabland
    Partschins, Meran und Umgebung

    Das Jakobuskirchlein in Rabland ist dem heiligen Jakobus und der heiligen Margareta aus Antiochia geweiht.
    Die beiden Brüder Hanns und Gaudenz Guet haben die Kirche als Zeichen ihres Dankes für das ihnen so gut bescherte Leben erbauen lassen, 1521 wurde sie geweiht. In der Kirche befindet sich ein Abbild des hl. Jakobus, Schutzpatron der Pilger, Apotheker und Drogisten und Patron Spaniens,  auf dem Bild im barocken Altar aus dem 18. Jahrhundert, mit Muschel am Hut und Pilgerstab in der Hand abgebildet.
    In der Kirche befindet sich auch eine Statue der zweiten Schutzpatronin Margareta, zur Rechten und Linken beschützt von den Heiligen Joachim (mit Hirtenschippe, Patron der Bauern) und Nepomuk mit Birett auf dem Haupt und Kreuz in der Hand (das originale Kreuz ist leider verloren gegangen, Schützer gegen Hochwasser).
    In der Kirche findet man auch eine wertvolle Statue der Heiligen Margareta, einst Bestandteil der gotischen Dreiergruppe, zusammen mit Maria und Jakobus, im Flügelaltar von Jörg Lederer aus Kaufbeuren, der bis 1750 das Kirchlein schmückte, wie ein Dokument von 1524 beweist.
    Die Muttergottes steht heute in der Pfarrkirche St. Peter und Paul von Partschins und der hl. Jakob in der St. Pauls-Kirche bei Eppan. Im 18. Jahrhundert waren die gotischen Rippen entfernt worden, jedoch ein Jahrhundert später wurden sie wieder eingesetzt! Zwei Sonnenuhren, beide von 1598, schmücken die Außenwände, sowie eine Inschrift an der Ostseite, die an Davids Heldentat gegenüber Goliath erinnert – wahrscheinlich zur Zeit der spanischen Erbfolgekriege (1701-1714) oder des 30jährigen Krieges (1618-1648) aufgrund der Durchzüge verwüstender und mordender  fremdern Heere entstanden.
    1978 wurde das Kirchlein mustergültig renoviert; heute dient es der Aufbewahrung der Verstorbenen und seit 1910 ist es eine Gedenkstätte der Verkehrsopfer der Vinschgauer Straße. Einst auf der Empore im Jakobuskirchlein, heute im Pfarrhaus aufbewahrt, das "Rablander Dorftrüchele“:  ein kleiner Holzschrein, in dem 22 alte Schriften aus der Zeit ab Ende des 15. Jahrhunderts aufbewahrt sind; sie konnte nur geöffnet werden wenn zwei Personen gleichzeitig anwesend waren, die jeweils einen der beiden Schlüssel besaß.

    Architektur
    „Die Timmelsjoch Erfahrung“
    Moos in Passeier, Meran und Umgebung

    Für die im Winter gesperrte kühne Alpenstraße, mit dem Übergang am Timmelsjoch nach Österreich, wurden unter dem Namen „Die Timmelsjoch Erfahrung“ fünf markante Architektur-Skulpturen konzipiert, die jeweils ein Thema dieser Verkehrsverbindung aufnehmen. Die Stationen bestehen aus einer Art „Kapelle“ auf dem Timmelsjoch, bereits auf österreichischer Seite, mit dem weit herausragenden Steg ins „Nichts“, aus dem quadratischen Gehäuse für die Schmuggler, aus der geradezu halsbrecherisch wirkenden Auskragung des Passmuseums, aus den zwei riesigen Fenstern des „Fernrohrs“ zur Berglandschaft, die alle in Beton unterschiedlicher Einfärbung ausgeführt sind, sowie aus der Stahlkonstruktion „Granat“ der als Anklang an geologische Formationen einen Schauraum umhüllt. Wie Architektur ihre Umgebung aufwerten kann, zeigen diese gebauten Skulpturen eindrucksvoll.

    Architektur
    Ehemalige „Casa del Fascio“
    Meran, Meran und Umgebung

    Die Spitalkirche zum Heiligen Geist ist eines der wichtigsten geistlichen Zentren und Kunstdenkmäler Merans. Es war also eine bewusste Provokation der gläubigen deutschsprachigen Bevölkerung, als die faschistische Stadtregierung das Haus des Faschismus dicht daneben bauen ließ, um den Blick vom Altstadteingang auf die historische Kirche zu verstellen. Zusätzlich musste das alte Spital für den Neubau abgerissen werden. Trotz dieser für die Italiener unrühmlichen Baugeschichte stellt das Gebäude architektonisch eine der Meisterleistungen des razionalismo dar. Der weithin sichtbare offene Turm, die horizontal geschichteten Fassaden, die Backsteinverbände und der aufgelockerte Grundriss machen aus diesem Gebäude eine der interessantesten Bauleistungen seiner Zeit.

    Architektur
    Stadttheater Meran
    Meran, Meran und Umgebung

    Entlang der Kurpromenade entstanden die Prachtbauten für das noble Publikum der K.-u.-k.-Monarchie. Der damals 40-jährige Architekt Martin Dülfer konnte als einer der wichtigsten Vertreter eines barockisierenden Jugendstils hier sein erstes Theater verwirklichen, dem drei weitere Theaterbauten folgten. Das Theater wurde in nur vierzehn Monaten unter der Bauleitung des späteren Bozner Stadtarchitekten Wilhelm Kürschner errichtet. Die Eisenkonstruktion des Bühnenhauses kam aus München, die Bühneneinrichtung aus Wien und die Bestuhlung aus Berlin. Der ursprüngliche Zustand wurde in wichtigen Details zwar verändert, aber der Bau bleibt doch einer der wenigen erhaltenen Jugendstilbauten in Südtirol. Das Theater ist auf klarem Grundriss funktionell in Bühnenhaus, Auditorium und Foyer unterteilt und fasst 500 Zuschauer.

    Architektur
    Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff
    Meran, Meran und Umgebung

    Trauttmansdorff wurde 2005 als schönster Garten Italiens prämiert. In der rund 12 Hektar großen Gartenanlage gibt es rund 5.800 Pflanzenarten in 80 verschiedenen Gartenlandschaften. Der Garten ist von Wegen und Wasserläufen durchzogen sowie von Pavillons gesäumt. Das Schloss – einst Ferienort der Kaiserin Sissi – wurde sensibel restauriert und durch ein Restaurant und Besucherzentrum ergänzt. Besonders hervorzuheben sind neben eleganten Details aus Edelstahl für Brücken, Geländer und Möblierung die Voliere und die Aussichtsplattform von Matteo Thun. Durch diese zwei modernen Konstruktionen wird den Gärten eine architektonische Dreidimensionalität verliehen. Beides sind leichte und kühne Architekturen aus Edelstahl bzw. feuerverzinktem Stahl, die über den Gärten zu schweben scheinen. Die Aussichtsplattform von Matteo Thun erreicht man über blickdurchlässige Stufen. Sie bildet eine Bühne über den Baumwipfeln und aus der Voliere kragt ein schwindelerregender Steg hoch über den Gärten aus.

    Burgen & Schlösser
    Rathaus Meran
    Meran, Meran und Umgebung

    Im Zentrum von Meran, an der Ecke Laubengasse und Galileistraße, erhebt sich das imposante Rathaus der Stadt. Zwischen 1929 und 1932 nach den Plänen des Architekten Ettore Sottsass erbaut, ersetzt es das frühere, im Zuge der italienischen Annexion abgerissene Rathaus aus der Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie. Der Neubau spiegelt den Zeitgeist der faschistischen Ära wider und steht im Kontrast zur mittelalterlichen Altstadt.
    Die Architektur des Rathauses zeichnet sich durch klare Linien und eine funktionale Gestaltung aus, die typisch für den rationalistischen Stil dieser Epoche sind. Besonders markant ist der Uhrturm, der das Stadtbild prägt und einen direkten Blick auf die nahegelegene Landesfürstliche Burg freigibt. Die Fassade wird von Reliefs des Bozner Künstlers Albert Stolz geschmückt, die historische Szenen darstellen und dem Gebäude eine künstlerische Note verleihen.
    Im Inneren des Rathauses beeindruckt das Treppenhaus mit edlen Materialien wie Marmor und Terrazzoböden. Die klare Linienführung setzt sich auch hier fort und vermittelt ein Gefühl von Modernität und Funktionalität. Die Architektur des Rathauses steht im Dialog mit der historischen Umgebung und fügt sich harmonisch in das Stadtbild ein.
    Das Rathaus ist nicht nur ein funktionales Verwaltungsgebäude, sondern auch ein bedeutendes Kulturdenkmal, das die Geschichte Merans widerspiegelt. Es ist ein Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen und der den Besuchern einen Einblick in die Entwicklung der Stadt bietet.
    Das Gebäude stellt somit nicht nur einen funktionalen Mittelpunkt der Stadt dar, sondern auch ein bedeutendes Zeugnis für die moderne Architektur in Südtirol. Die Kombination aus historischem Erbe und modernem Design macht das Rathaus zu einem faszinierenden Beispiel für die Verschmelzung von Tradition und Innovation.

    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Jüdisches Museum und Synagoge
    Meran, Meran und Umgebung
    Zwischen Palmen und Promenaden, im Herzen Merans, befindet sich ein Ort, der von einer fast vergessenen Seite der Stadtgeschichte erzählt: das Jüdische Museum und die Synagoge. In einem eleganten Jugendstilgebäude aus dem Jahr 1901 schlägt hier das Herz einer kleinen, aber bedeutenden jüdischen Gemeinde, die einst maßgeblich zur Blütezeit Merans beitrug. Als Kaiserin Sisi Meran zu ihrem Kurort machte, wurde die Stadt rasch zum Sehnsuchtsort für Adelige, Künstler – und auch für jüdische Familien aus Wien, Prag und Budapest. Sie brachten nicht nur wirtschaftlichen Aufschwung, sondern prägten mit ihren Villen, Hotels und Sanatorien das Stadtbild. Viele engagierten sich als Förderer von Kunst und Wissenschaft oder betrieben erfolgreiche Kurbetriebe. Der jüdische Einfluss auf die Entwicklung Merans ist heute noch sichtbar – wer genau hinschaut, entdeckt Spuren auf Schritt und Tritt, etwa auch den jüdischen Friedhof. Im Zentrum dieses kulturellen Erbes steht die Synagoge in der Schillerstraße, bis heute ein aktives Gotteshaus und gleichzeitig Heimat des kleinen Museums. Die Dauerausstellung erzählt bewegend von Ankunft und Alltag der jüdischen Familien, von ihren Erfolgen, ihrem Einfluss – aber auch von den dunklen Kapiteln der Geschichte: der Entrechtung in der NS-Zeit, der Vernichtung der Gemeinde und dem mühevollen Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg.
    Besondere Highlights:
    - Originale Ritualgegenstände wie Torarollen, Kidduschbecher und Chanukka-Leuchter geben intime Einblicke in das religiöse und soziale Leben der jüdischen Meranerinnen und Meraner.
    - Historische Dokumente, Fotografien und Zeitzeugenberichte machen Geschichte hier auf sehr persönliche Weise greifbar.
    - Zudem besitzt die Synagoge Meran einen der wenigen Jugendstil-Torarollen-Schreine weltweit – ein echtes architektonisches Unikat! Wer genau hinhört, kann die Geschichten jener Menschen fast zwischen den Zeilen erahnen: Wie sie an der Passer flanierten, in den edlen Kurbetrieben logierten und am gesellschaftlichen Leben teilnahmen. Oder wie sie – trotz aller Widrigkeiten – ihre Kultur bewahrten und weitergaben.
    Heute ist das Jüdische Museum nicht nur ein Ort der Erinnerung, sondern auch ein lebendiger Treffpunkt. Neben Führungen finden hier regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verweben. Wer Meran wirklich verstehen will, sollte diesem stillen, eindrucksvollen Ort unbedingt einen Besuch abstatten. Zwischen Passerpromenade und Kurhaus öffnet sich hier ein weiteres, faszinierendes Kapitel der Stadtgeschichte.
    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche Zum Heiligen Leonhard in St. Leonhard
    St.Leonhard in Passeier, Meran und Umgebung

    Die Kirche wurde 1116 dem Hl. Leonhard geweiht. Sehenswert sind der neugotische Hochaltar, der Taufstein von Andreas Hofer aus weißem Marmor und die wertvollen Wandgemälde oberhalb der Sakristeitür.

    Architektur
    Schloss Tirol
    Tirol, Meran und Umgebung

    Der lange vernachlässigte Sitz der Grafen von Tirol hat dem Land den Namen gegeben. Schließlich wurde dieses historische Symbol 2003 zum Landesmuseum ausgebaut. Dabei ist der Bestand gesichert und in seiner Struktur klar herausgestellt worden. Ausgrabungen im Vorfeld des Schlosses förderten romanische Bauteile zutage, die in einem eigenen Gebäude dem Ausstellungsparcours zugefügt wurden. Neben spezifischen Interventionen in den Innenräumen sind die zeitgenössischen Bauelemente aus Corten-Stahl und Glas besonders in der Vorburg und im Bergfried sichtbar, der die Geschichte des 20. Jahrhunderts thematisiert. Bestand und Einfügungen wurden hier klar gegeneinander abgesetzt. Für den neuen Geist des historischen Baus spielen neben der Architektur vor allem auch die künstlerischen Einfügungen eine bedeutende Rolle.

    Architektur
    Wohnbau „Die Eiche“
    Meran, Meran und Umgebung

    Die Wohnanlage liegt nördlich des Pferderennplatzes in einem ruhigen Wohngebiet. Das rechteckige Grundstück spiegelt sich in den geometrischen Linien des viergeschossigen Kondominiums mit 16 Wohnungen wieder: Die Grundrisse und Fassaden sind klar und einfach, ohne modische Effekte. Eine weit vorspringende Attika bildet einen prägnanten Dachabschluss. Die Aufteilung der Fassaden des hell verputzen Mauerwerkbaus kommt mit nur zwei Fenstertypen aus: geschosshohe Loggienverglasung und raumhohe Fenster, die so abwechslungsreich gesetzt sind, dass eine lebendige Gliederung entstanden ist. Die farbigen Balkonbrüstungen tragen zur visuellen Leichtigkeit bei. Der klare Entwurf kommt vor allem im Inneren den gut geschnittenen Wohnungen zugute – alles ist hell, freundlich und gut möblierbar.

    Architektur
    Wohn- und Geschäftshaus Gamper
    Schenna, Meran und Umgebung

    Die Umgebung wurde von den Architekten sorgfältig analysiert. Zahlreiche strukturelle Elemente der örtlichen Gegebenheiten – vom Verlauf der Straße, den Volumen umgebender Häuser bis zum Schloss Schenna, das von hier aus zu sehen ist – tauchen bei diesem Gebäude in moderner Interpretation wieder auf. Das mit hellen Eternitplatten ummantelte Wohngebäude schwebt wie ein Kristall auf dem graublau mit Stein verkleideten Sockelgeschoss, wo die Läden untergebracht sind. Eine umlaufende Glasfuge bringt zwischen beiden Bauteilen Licht in den Goldschmiedladen. Sie sorgt für eine noble, fast indirekte Beleuchtung der weißen Wandteile und Decken, während die dunkle Nussbaumholzvertäfelung Solidität vermittelt.

    Architektur
    vigilius mountain resort
    Lana, Meran und Umgebung

    Nur mit der dazugehörigen Seilbahn ist das Hotel auf dem Vigiljoch erreichbar, das den traditionellen Altbau seit 2004 ersetzt. Auf Y-förmigem Grundriss wurde ein zweigeschossiger, langgestreckter Bau errichtet, der durch die geschwungenen Fassaden eine schlanke Dynamik erreicht. Dieser Eindruck wird durch die vorgesetzte hölzerne Lamellenkonstruktion zusätzlich verstärkt. Die Räume hinter den vorgelegten Terrassen, die durch eine Holzstruktur verschattet sind, sind raumhoch verglast und nach baubiologischen Gesichtspunkten eingerichtet sowie beheizt. Das elegante Restaurant wirkt wie die Holzstruktur eines Stadels mit Glasfassaden statt Holzverschalung. Der innere Erschließungsgang zu den Suiten erhält durch ein Oberlichtband helles Zenitlicht. Er führt zur Wellnessabteilung, zum Schwimmbad, das eine grandiose Aussicht über das Etschtal bietet, und zu einer Sonnenterrasse, auf der man über der Landschaft zu schweben scheint.

     

    Architektur
    Kellerei Meran Burggräfler
    Marling, Meran und Umgebung

    Nach der Fusion der Burggräfler Kellerei mit der von Meran wurde deren Sitz aufgegeben und der alte Bau der Burggräfler Kellerei am Ortsrand von Marling umgebaut und erweitert. Die Fassade des alten Kellereigebäudes wurde zu einer durchgehenden Wand mit Relikten der alten Gestaltung, hinter der sich die Kelleräume tief in den Hang erstrecken. Funktionell sind die Kellerräume von den über der „Wand“ aufgesetzten und völlig verglasten Räumen der Verwaltung sowie der Verkostung für die Kunden getrennt. An der höchsten Stelle des Hanggrundstücks von den Parkplätzen aus sind die Kellerräume ebenerdig zugänglich. Die Keller als massive Betonkonstruktion tragen den in leichter Stahlbauweise errichteten und ganz mit dunklen Holzelementen ausgestatteten Pavillon. Dessen leicht getönte und versetzte Glaselemente ermöglichen einen grandiosen Ausblick über das Etschtal.

    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Die Versoaln-Rebe in Prissian
    Tisens, Meran und Umgebung

    Die Versoaln-Rebe bei Schloss Katzenzungen in Prissian ist die weltweit größte und wohl auch älteste Rebe der Welt. Am Nordhang der Burg breitet sich das Laubdach der über 360 Jahre alten, autochthonen Rebe auf einer Fläche von 300 m² auf einer traditionellen Pergola aus Kastanienholz aus. Glaubt man der Legende, dann wächst die Versoln-Rebe sogar schon seit 600 Jahren an diesem Ort.

    Hauptanbaugebiet dieser grün getönten, fruchtigen und fein strukturierten Sorte war einst der Vinschgau. Die Weine des Versaillers bzw. Versoaln weisen eine leicht betonte Säure auf.

    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    "Tiroler Platzl" in Marling
    Marling, Meran und Umgebung

    Das Tiroler Platzl ist eine der größten Initiativen Gesamttirols. Im Rahmen des 200. Tiroler Gedenkjahres (2009) wurde die Parkinsel im Zentrum von Marling neu gestaltet: Felselemente aus den jeweiligen Tiroler Landesteilen und die historische Landkarte, welche Gesamttirol zeigt, erinnern an die gemeinsame Tiroler Geschichte.

    Kirchen & Klöster
    Evangelische Christusirche
    Meran, Meran und Umgebung

    Die Kirche befindet sich an der Passerpromenade und wurde 1885 im neugotischen Stil erbaut. Sie gehört zur Evangelisch-Lutherischen Kirche in Italien und ist ein wahrer Blickfang. Besonders prägnant ist die große Christusfigur, die segnend über die Gläubigen wacht – ein Meisterwerk aus Laaser Marmor, inspiriert von Bertel Thorvaldsen.

    Der Bau der Kirche ist eng mit der Entwicklung Merans als Kurort verbunden. Schon im Jahr 1861 begannen die ersten evangelischen Gemeindemitglieder, sich in der Stadt zu organisieren. 1870 wurde der erste Pfarrer berufen und 1876 gründete sich die evangelische Gemeinde Meran als Teil der Evangelischen Kirche A. B. in Österreich. Diese offene, kosmopolitische Atmosphäre ist noch heute in Meran zu spüren – die Stadt hat sich über Jahrhunderte ihre Weltoffenheit bewahrt.

    Das Gebäude selbst ist von einer einzigartigen Atmosphäre geprägt. Es steht inmitten eines idyllischen Gartens und wird von einem markanten Spitzturm gekrönt. Die Außenwände sind ein wahres Meisterwerk der neugotischen Architektur, mit filigranen Streben und Spitzbogenfenstern. Der Innenraum ist schlicht gehalten, bietet aber genug Raum für Besinnung und Andacht. Besonders hervorzuheben sind die Holzreliefs des Altars und der Kanzel, die von Franz Xaver Pendl geschaffen wurden, sowie das eindrucksvolle Kreuzifix.

    Die Christuskirche ist nicht nur ein Ort des Gebets, sondern auch ein kultureller Treffpunkt. Hier finden regelmäßig Kirchenmusikkonzerte und Orgelaufführungen statt – und wer an der Passerpromenade entlangspaziert, fühlt sich fast ein wenig in ein anderes Land versetzt. Die Atmosphäre des Gartens, das markante Kirchengebäude und das harmonische Zusammenspiel von Natur und Architektur machen die Christuskirche zu einem besonderen Erlebnis für jeden, der Meran besucht.

    Meran, als weltoffene Stadt, lädt dazu ein, verschiedene Kulturen und Religionen zu entdecken. Die Christuskirche ist ein beeindruckendes Zeugnis dieses einzigartigen Erbes und ein Ort, der sowohl den Glauben als auch die Vielfalt des Lebens in Meran widerspiegelt.

    Architektur
    Kellerei Nals Margreid
    Nals, Meran und Umgebung

    Die Weinberge der Kellerei ziehen sich von Margreid bis Nals mit 150 Hektar Rebfläche hin, die von 140 Weinbauern bewirtschaftet werden. Die beiden bestehenden Kellereien wurden in Nals zusammengelegt, um Kapazität und Qualität in einem Neubau zu erhöhen. Zur Anlieferung wurde ein Kopfbau mit Kellerturm und Kellerbereichen für die neueste Kellertechnik dem Altbau angegliedert. Der Neubau ist in braunrötlichem Beton als Anklang an die Porphyrfelsen der Umgebung ausgeführt und mit den bestehenden Kellern verbunden. Der Neubauteil ist mit einem statisch interessanten, weit auskragenden Betondach überdeckt, das sich begrünt gut in die Landschaft einfügt. Unter die freischwebende Dachplatte wurde, wie eine überdimensionale Weinkiste, der Barriquekeller als Holzkonstruktion gestellt und markiert den Durchgang zum Innenhof. Die Anlage fügt sich in die Ortsmitte harmonisch ein.

    Architektur
    Sparkassengebäude Obermais
    Meran, Meran und Umgebung

    Der Brunnenplatz lag zwischen den Ansitzen Reichenbach, Rosenstein und Rundegg an einer lauten Straßenkreuzung lange ohne östliche Begrenzung da. Deshalb spielten städtebauliche Überlegungen eine wichtige Rolle bei der Idee, den Platz wieder zu schließen. Dies gelang mit der vorgezogenen Positionierung der Hauptfassade, die zudem Rücksicht auf die Höhe der benachbarten Ansitze nehmen musste und eine zeitgerechte Ergänzung bieten sollte. Der zweigeschossigen, gläsernen Gebäudefront der Bank wurde deshalb eine Steinfassade aus Travertin mit unregelmäßigen Öffnungen vorgesetzt, die auf die Mauern der Ansitze antwortet und das Trompe d’oeil einer Fünfgeschossigkeit bietet. Ein Flugdach markiert den Hauptzugang zur Bank und zur Passage mit einem Geschäftslokal, Wohnungen, den Büroobergeschossen sowie einer öffentlichen Parkgarage.

    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Kaiserin Elisabeth Denkmal Meran
    Meran, Meran und Umgebung

    Mitten im grünen Herzen von Meran, eingebettet zwischen Passer und Palmen, thront eine elegante Marmorgestalt auf ihrem Sockel: die Statue der Kaiserin Elisabeth von Österreich, liebevoll „Sisi“ genannt. Kaum jemand hat die Geschichte Merans so sehr geprägt wie sie. Ohne Sisi wäre Meran vielleicht nie zur mondänen Kurstadt geworden, die Gäste aus aller Welt noch heute verzaubert.

    Als Elisabeth von Österreich 1870 erstmals zur Kur nach Meran reiste, war die Stadt ein aufstrebender, aber noch recht ruhiger Ort. Die Kaiserin, berühmt für ihre Schönheit, ihre Reiselust und ihre Liebe zur Natur, war auf der Suche nach mildem Klima und heilsamer Luft für ihre angeschlagene Gesundheit – und fand all das in Meran. Ihre Aufenthalte machten rasch Schlagzeilen. Wo Sisi weilte, wollte auch die High Society Europas sein. Bald reisten Herzöge, Grafen und Künstler nach Meran, Hotels und Kurhäuser schossen aus dem Boden, die Stadt blühte wirtschaftlich und kulturell auf.

    Der Elisabethpark wurde 1903 zu Ehren der Kaiserin angelegt – ein idyllischer Rückzugsort am Ufer der Passer, der bis heute seinen besonderen Charme bewahrt hat. Inmitten gepflegter Blumenbeete, unter schattenspendenden Bäumen, erhebt sich seit 1903 die Statue, geschaffen vom Künstler Hermann Klotz. Sie zeigt Sisi in eleganter Pose, mit feinem Schleier und anmutiger Haltung, umgeben von einer Atmosphäre, die noch immer ein wenig an das kaiserliche Flair erinnert.

    Die Sisi-Statue in Meran ist eine der wenigen Darstellungen der Kaiserin, die nicht idealisiert wirkt. Statt der oft überhöhten kaiserlichen Pose zeigt sie hier eine nachdenkliche, fast zerbrechliche Frau – ein Bild, das Sisis wahrem Wesen vielleicht näherkommt als viele andere Monumente.

    Spannende Einblicke:
    Der Bildhauer Hermann Klotz entwarf die Statue so, dass Sisi in Richtung der majestätischen Berge blickt – eine kleine Hommage an ihre tiefe Liebe zur Natur und zu den Alpen. Neben der historischen Bedeutung bietet der Elisabeth Park heute auch einfach ein perfektes Plätzchen zum Verweilen: Ob auf einer Bank unter den alten Bäumen oder beim Flanieren entlang der Promenade – überall begleitet einen das sanfte Rauschen der Passer und ein Hauch von Geschichte. Vor allem im Frühling, wenn die Magnolien und Kamelien blühen, wird der Park zu einem echten Lieblingsspot für Einheimische und Gäste. Ein Spaziergang durch den Park ist wie eine Zeitreise: Hier trifft die Eleganz der kaiserlichen Belle Époque auf die entspannte Lebensart Südtirols. Wer in Meran unterwegs ist, sollte unbedingt einen Stopp bei der Sisi-Statue einlegen – und vielleicht auch ein wenig von jener Inspiration mitnehmen, die einst die Kaiserin so tief berührte.

    Architektur
    Dorfplatz mit Musikpavillon
    St.Martin in Passeier, Meran und Umgebung

    Die Einwohner von St. Martin haben in einem partizipativen Prozess mit den Planern das Dorfzentrum entwickelt, um den Zusammenhalt der Gemeinde zu stärken. Eine gute Vorraussetzung zur Akzeptanz einer Architektur, die zwar dörfliche Elemente in Dach- und Hausform sowie den Materialien Naturstein und unbehandeltes Kiefernholz aufnimmt, aber dennoch über den regionalen Kontext hinaus eine gültige Gestaltung unserer Zeit anbietet. Die neuen Formen des dörflichen Miteinanders wurden ganz bewusst mit modernen Details, Farbakzenten und Maßstabswechsel der Proportionen umgesetzt, um mit zeitgemäßer Architektur das neue Vereinsleben zu dokumentieren. Geschickt wurde die Baumasse überwiegend unterirdisch in die Hanglage eingefügt und der vielfältig nutzbare Bühnenraum öffnet sich so weit in den Dorfplatz, dass Schwellenangst gar nicht erst entstehen kann.

    Burgen & Schlösser
    Sandwirt in St. Leonhard
    St.Leonhard in Passeier, Meran und Umgebung

    Der Sandwirt ist das Geburtshaus des Tiroler Freiheitshelden Andreas Hofer. Heute ein Gasthaus, in welchem besonders die Bauernstube des alten Wirtsgebäudes sehenswert ist.

    Burgen & Schlösser
    Steinerner Steg
    Meran, Meran und Umgebung
    Der Steinerne Steg ist die älteste erhaltene Brücke Merans. Erbaut 1616/17 vom Brixner
    Baumeister Andrä Tanner, verbindet die Brücke die Altstadt mit der Oberstadt Obermais und
    überquert dabei eindrucksvoll die Passer. Doch Merans älteste Brücke verbindet mehr als
    nur zwei Stadtteile, sie nimmt uns mit auf eine Zeitreise.
    Errichtet wurde der „Steinerne Steg“ in massiver Bruchsteinbauweise mit zwei ungleichen
    Rundbögen. Der charakteristische Knick in der Mitte und die steinerne Zinnenbrüstung
    machen ihn zu einem Blickfang. Mit seinem steinernen Charakter und der lebendigen
    Nutzung vereint die Brücke Heritage und Lifestyle. Interessant: Fast komplett aus lokalem
    porphyrischem Gestein gebaut – widerstandsfähig und farblich abgestimmt mit der
    Bergwelt. Der schmale, schiefe Absatz zwischen den Bögen diente einst als Rutschkanal
    („Ritsch“) und leitete die Abwässer in den Fluss. Darunter liegt der Rest einer alten
    Holzrinne, welche ebenfalls der Abwasserkanalisierung diente. Der Steinerne Steg ersetzte
    nämlich eine hölzerne Vorgängerbrücke, die mehrfach durch Hochwasser zerstört wurde.
    Seit der Steinbau errichtet wurde, trotzt er den Naturgewalten und Zeitläufen – zuletzt
    wurde er 1987 umfassend restauriert. Die Zinnen-Brüstung im Stil frühbarocker
    Festungsmauern verleiht mittelalterliches Flair.
    Heute ist die autofreie Brücke nicht nur ein wichtiges Bindeglied im Stadtbild, sondern auch
    ein beliebter Ort zum Verweilen. Von hier aus hat man freie Sicht auf die Passerschlucht, die
    Promenaden und das Meraner Bergpanorama. Tagsüber genießen Spaziergänger die frischen
    Luft am waldgesäumten Fluss, zwischen mediterraner Vegetation und imposantem
    Alpenpanorama. Abends sorgen Laternen und Lounge-Musik für urbane Sommer-Vibes.
    Besonders in den Abendstunden, wenn die Lichter der Stadt auf dem Wasser tanzen,
    entfaltet der Steg seine ganze Atmosphäre.
    Zwischen Alpenkulisse und Altstadtflair wird der Steinerne Steg zum Bezugspunkt für
    Spaziergänger, Fotografen und alle, die Meran von seiner ruhigen, natürlichen und
    historischen Seite erleben möchten.
    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Stoanerne Mandln
    Sarntal, Meran und Umgebung

    Die "Stoanernen Mandlen" sind ein beliebtes Wanderziel. Sie sind auf einer auffallenden Almkuppe auf 2000m Höhe aufgetürmt und blicken auf die Sarntaler Alpen.

    „Männchen aus Stein“ gibt es auch in anderen Teilen des Landes, oft dienten sie als Orientierungshilfe oder wurden von Hirten zum Zeitvertreib gebaut. Doch nirgends sonst findet sich eine solche Anhäufung an Steinpyramiden mit urgeschichtlichen Merkmalen. So wurden bei den Stoanernen Mandlen Feuersteingeräte und Steingravuren aus der Vorgeschichte gefunden, die belegen, dass die Steinkuppe bereits vor Tausenden Jahren als Übergang vom Etschtal ins Sarntal fungierte.

    Mythologie & Sage:
    Um den Ort rankten sich allerlei Geschichten. In der frühen Neuzeit glaubten die Menschen, dass sich dort oben die Hexen mit dem Teufel trafen und wilde Feste feierten, Wetter machten und heftige Gewitter zu Tale schickten.

    Tipp: Sonnenauf- und Sonnenuntergangswanderungen.

    Architektur
    Bergstation Seilbahn Meran 2000
    Hafling, Meran und Umgebung

    Die alte Ifinger Seilbahn aus den 1960er-Jahren wurde 2010 in nur 10 Monaten durch eine neue Konstruktion zwischen Meran/Naif (750 m ü. M.) und Meran 2000 (1960 m ü. M) ersetzt. Zwei Kabinen für 120 Personen erreichen jetzt die Bergstation in nur sechs Minuten. Dort ist die Seilbahntechnik der Firma Doppelmayr in einem großen Kubus untergebracht, der mit seiner roten, leicht wirkenden Lochblechverkleidung eine weithin sichtbare Landmarke bildet, die über den weißen Terrassen des Ankunftsbereiches zu schweben scheint. Mit wenigen Materialien – Stahl, Glas und hellem Beton – ist hier alles von transparenter Leichtigkeit für Ausblicke in die grandiose Berglandschaft. Tal- und Bergstation sind eine mehrfach prämierte Alternative zu den sonst üblichen Anlagen. Sie vereinen Technik, Funktion und Gestalt in zeitloser Architektur.

    Burgen & Schlösser
    Pulverturm
    Meran, Meran und Umgebung

    Der rechteckige Bergfried war Teil der einst imposanten Burg Ortenstein, die hoch über der Stadt thronte. Ursprünglich als Wohnsitz des Tiroler Burggrafen erbaut, wurde das Schloss im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und schließlich im 16. Jahrhundert abgetragen – bis auf den Pulverturm. Dieser diente ab 1626 als Pulverlager, um die Stadt Meran im Dreißigjährigen Krieg vor einer verheerenden Explosion zu schützen. Der Turm erhielt deshalb seinen Namen und war ein wichtiger Bestandteil der Verteidigungsanlagen.

    Mit seinen zwei ineinander gebauten Türmen war der Pulverturm besonders gut gegen Angriffe geschützt. Im Norden sind noch Reste von Verteidigungsgräben sichtbar, die einst die letzte Bastion vor feindlichen Eindringlingen darstellten.

    Heute bietet der Pulverturm einen fantastischen Rundblick auf Meran und das Etschtal. Der steile Aufstieg lohnt sich: Von hier aus hast du einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und die umliegende Natur. Der Turm ist nicht nur ein Stück Geschichte, sondern auch ein wunderbarer Aussichtspunkt, der die Geschichte der Stadt und ihre Verteidigung lebendig hält.

    Egal, ob du dich für Geschichte interessierst oder einfach die Aussicht genießen möchtest – der Pulverturm ist ein lohnendes Ziel für deinen Meran-Besuch.


    Der Pulverturm befindet sich auf dem Tappeinerweg, welcher barrierefrei und daher gut geeignet für Rollstühle und Kinderwagen ist, obwohl er mit Schotter befestigt ist. Der beste Einstiegspunkt für den Tappeinerweg für Familien mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer ist von Gratsch aus zugänglich, da der Einstieg dort eben ist. Von dort aus erreichst du den Pulverturm in ca. 1 Stunde zu Fuß. Alternativ kannst du auch von der Galileistraße oder der Gilfpromenade aus starten, obwohl diese beiden Wege einen Höhenunterschied von etwa 60 Metern aufweisen. Eine gründliche Planung ist daher ratsam. Diese Tour ist auch für ältere Menschen und Familien mit Kindern geeignet. Entlang des Weges findest du verschiedene Bänke, die dir die Möglichkeit bieten, eine Pause einzulegen.

    Der Zugang zum Pulverturm erfolgt ausschließlich über Treppen, weshalb er leider nicht barrierefrei ist.

    Hinweis: Entlang des Tappeinerweges gibt es keine öffentlichen Toiletten. Du kannst jedoch in den verschiedenen Restaurants und Cafés Halt machen. Bitte informiere dich im Voraus über deren Öffnungszeiten.

    Auf den Promenaden in Meran und am Pulverturm existiert kein taktiles Leitsystem oder andere Hilfsmittel für Blinde.

    Kirchen & Klöster
    Kirche Unsere Liebe Frau in Staben
    Naturns, Meran und Umgebung
    Maria geweiht. Die Kirche und der Turm mit Viereckhelm stammen
    noch aus romanischer Zeit. 1638 Umbau der Kirche und neue Weihe. Über
    dem Spitzbogenportal ein schöner Wappenstein. Das Kreuz an der Westfassade
    (17. Jh.) blieb beim Dorfbrand von 1876 unversehrt.
    Architektur
    Pferderennplatz Untermais
    Meran, Meran und Umgebung

    Der Pferderennplatz in Untermais ist einer der größten und wohl auch schönsten Europas. Er liegt sehr zentral aber teilt dadurch auch den Stadtkörper empfindlich. 1886 wurde das erste Pferderennen für die adeligen Besucher Merans durchgeführt. Die moderne Zeit begann aber erst 1936, als das faschistische Regime den neuen Rennplatz mit den Gebäuden vom damaligen Stararchitekten Vietti Violi bauen ließ. – Mit ihren gestaffelten Treppenläufen, den Flachdächern und ihren klaren konstruktiven Merkmalen sind sie als verputzte Bauten hervorragende Beispiele des italienischen razionalismo, der aus der klassischen Moderne des Bauhaus entwickelt wurde. Die doppelgeschossige 150 Meter lange und 20 Meter hohe Haupttribüne fasst 15 000 Besucher. Nach der Renovierung erhielten die Gebäude den Südtiroler Architekturpreis 2011.

    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Kurmittelhaus Meran
    Meran, Meran und Umgebung

    Wer heute durch Meran flaniert, spürt sie überall: die Geschichte der Kurstadt. Ein Schlüsselbau dieser Entwicklung ist das Kurmittelhaus Meran – ein Ort, an dem sich Gesundheit, Wissenschaft und mondäne Lebensart seit jeher treffen.
    Bereits Ende des 19. Jahrhunderts florierte Meran als Kurort: das milde Klima, die reine Bergluft und die heilsamen Wasseranwendungen lockten Adelige, Künstler und Intellektuelle an. Doch mit dem Bau des Kurmittelhauses 1906 wurde die Stadt endgültig zu einem der führenden Gesundheitszentren Mitteleuropas. Die Idee: modernste medizinische Anwendungen unter einem Dach, kombiniert mit dem eleganten Flair eines Kuraufenthalts.
    Entworfen von Architekt Wilhelm Kürschner, beeindruckt das Kurmittelhaus mit klaren Linien und eleganter Funktionalität – eine bewusste Abkehr vom verspielten Jugendstil des benachbarten Kurhauses. Damals wie heute symbolisiert das Gebäude die Verbindung von Wissenschaft und Lebenskunst. Hier standen modernste Bäder, Inhalationsräume und Lichttherapie-Einrichtungen bereit. Selbst eine elektrische Heizanlage gehörte zu den technischen Highlights – zu einer Zeit, als Elektrizität noch als Sensation galt.
    Spannende Einblicke:
     Die ersten Anwendungen im Kurmittelhaus setzten stark auf das berühmte Meraner Traubenkur-Programm – damals ein echter Trend unter der europäischen Elite.
     Das Kurmittelhaus war nicht nur architektonisch seiner Zeit voraus, sondern auch medizinisch: Es bot Therapien gegen Atemwegserkrankungen, Kreislaufprobleme und Nervenerkrankungen. Besonders beliebt waren die Trinkkuren mit mineralstoffreichem Wasser aus den Quellen der Umgebung – perfekt für Gäste, die Gesundheit mit Genuss verbinden wollten.
     Auch gesellschaftlich war das Kurmittelhaus ein Hotspot: Während vormittags die Wasserkuren genossen wurden, traf man sich nachmittags auf der Passerpromenade oder zum Konzert im Kurhaus. Meran wurde damit zu einer Marke – Synonym für gepflegte Erholung, Wissenschaft und stilvolle Lebensart.
    Heute lebt der Geist dieser Epoche im Kurmittelhaus weiter. Das Gebäude, liebevoll restauriert, ist Teil des neuen Therme Meran-Komplexes – und so gelingt es Meran, Tradition und Innovation elegant miteinander zu verbinden. Wo einst europäische Aristokraten Linderung suchten, genießen heute Einheimische und Gäste moderne Wellnessangebote in historischem Ambiente. Ein Spaziergang durch Meran ist ohne einen Blick auf das Kurmittelhaus unvollständig. Es erzählt – ganz ohne Worte – davon, wie eine kleine Stadt den Sprung auf die große Bühne Europas geschafft hat: mit einer einzigartigen Mischung aus Natur, Heilkraft und dem Mut zur Innovation.

    Architektur
    Gesundheits- und Sozialsprengelsitz
    Lana, Meran und Umgebung

    Der Neubau wurde auf dem Gelände des Klostergartens neben dem Kapuzinerkloster als öffentliche Einrichtung nahe der Ortsmitte von Lana geplant. Der streng rechteckige Bau scheint mit den beiden in verputzter Massivbauweise ausgeführten Obergeschossen auf dem völlig verglasten Erdgeschoss zu schweben. Die Fenster gliedern geschossweise versetzt diese beiden Stockwerke. Das transparente Erdgeschoss signalisiert dagegen für den Besucher eine einladende Offenheit. Das Gebäude steht frei in dem schön angelegten und gepflegten Klostergarten, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Im Inneren werden die Obergeschosse mit einem von oben belichteten und weiß verputzten Treppenhaus erschlossen. Die Wände zu den Büros sind raumhoch mit hellem Holz verschalt. Alle Details sind sehr sorgfältig gearbeitet.

     

    Architektur
    Erweiterung Landesberufsschule Savoy
    Meran, Meran und Umgebung

    Auf dem engen Bauplatz zwischen dem vielgestaltigen denkmalgeschützten Baukörper des ehemaligen Grandhotels Savoy und einer schlichten Wohnbauzeile wurde ein sehr zurückhaltender Baukörper verwirklicht. Die kubische Grundform verjüngt sich leicht in den unteren beiden Geschossen, was dem massigen Bau etwas Schwebendes verleiht. Die Strenge des Entwurfs wird mit den versetzten Fenstern gleichen Formats in den Fassaden aufgelockert. Elegant verbindet ein transparenter, leicht wirkender gläserner Steg den Neubau mit der Fassade des alten „Savoy“. Die einfache Form der neuen Betonkonstruktion mit Flachdach macht den ästhetischen Reiz der Gegensätze beider Bauten aus. Die kühle Klarheit der Formgebung setzt sich auch im Inneren des Neubaus mit transparenten und fließend gestalteten Raumfolgen fort.

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