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    Kirchen & Klöster in Brixen und Umgebung

    Die spirituelle Kraft dieser Orte spüren, romanische Baukunst und gotische Fresken bewundern oder einfach für einen Moment lang dem Alltag entfliehen. Entdecke die Besonderheiten der zahlreichen Kirchen, Kapellen und Klöster aus unterschiedlichen Epochen und Stilen. 

    Ergebnisse
    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche St. Michael
    Brixen, Brixen und Umgebung

    Kirche der Pfarrei Brixen und des Dekanates. Romanische St.-Michaels-Kirche des 11. Jhs., gotischer Chor und Turm des 15. Jhs., spätgotische Hallenkirche um 1500, nach 1750 barockisiert mit Fresken vom Troger-Schüler Josef Hautzinger aus Wien, Altäre des Barock, Klassizismus und der Romantik. Berühmte Skulptur des Kreuzträgers des 15. Jhs.

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche zum Hl. Jakob in Latzfons
    Klausen, Brixen und Umgebung

    Die Pfarrkirche aus Latzfons wurde im Jahre 1153 zum ersten mal erwähnt und ist somit älter als die Pfarrkirche in Klausen. Der Turm stammt aus dem 14. Jahrhundert und die neugotische Einrichtung ist durch den Umbau im Jahre 1999 unverändert geblieben.

    Heilige Messe: Sonntag um 08.30 Uhr oder um 10.00 alternierend (deutsch)

    Kirchen & Klöster
    Liebfrauenkirche auf Säben
    Klausen, Brixen und Umgebung

    Der unauffällige Achteckbau wurde von Giacomo Delai zwischen 1652 und 1658 errichtet. Im Inneren befinden sich die Deckengemälde des Barockmalers Stefan Kessler, prächtige Stuckarbeiten von Francesco Carlone und Simon Delai sowie der Rumpferaltar aus dem Jahre 1612. Aus der Zeit des frühen Christentums (2. Hälfte des 4. Jahrhunderts) stammt das Taufbecken, das sich in einem Innenraum der Kirche befindet.

    Geöffnet ist die Liebfrauenkirche von Juli bis September an jedem Dienstag, Freitag und Samstag von 14:00 bis 17:00 Uhr. Von Anfang Oktober bis Mitte November am Freitag und Samstag von 14.00-17.00 Uhr

     

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche Maria Verkündigung in Vintl
    Vintl, Brixen und Umgebung
    1760 wurde eine neue Barokkirche gebaut. Sie ist eine freie Kopie des Brixner Domes mit einer polygonaler Apsis, einem Kreuzschiff mit Rundbogenfenstern und mit einem Blendtonnengewölbe. Das Hauptdeckengemälde (1763) stammt aus der Hand von Josef Zoller, einem Schüler von Paul Troger; es wird von einem Stuckgesims im Rokokostil umrahmt. Über dem Sängerchor ist eine Darstellung von Vintl zu sehen. In den Lüften sind Heiligen Urban, Anton von Padua und Florian dargestellt, im Hintergrund ist Meransen zu sehen. Das Hauptfresko stellt die Verherrlichung des Rosenkranzes dar. An den Seitenaltären befinden sich zwei Gemälde von Johann Mitterwurzer aus dem Jahr 1770, welche die beiden Büßer Petrus und Maria Magdalena zeigen.
    Kirchen & Klöster
    Filialkirche St. Magdalena in Viums
    Natz-Schabs, Brixen und Umgebung

    Das romantische St. Magdalena Kirchlein auf dem Rundhügel in Viums gilt als eine der schönsten Kultstätten der Umgebung. Der heutige Bau mit dem Turmstumpf von 1500 wurde auf dem Fundament einer 1281 geweihten Kirche erbaut, der Turmausbau erfolgte im 17. Jahrhundert.

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche zur Hl. Margaretha in Schabs
    Natz-Schabs, Brixen und Umgebung

    Die spätgotische Pfarrkirche zur hl. Margaretha, wurde um 1281 geweiht, aber erst im Jahre 1454 fertig gestellt. Das Innere der Kirche wurde Ende des 18. Jh barockisiert. Auffallend ist das steinumfasste viereckige Portal. Es trägt an der oberen Seite drei Marmorkartuschen. An der Decke der Seitenkapelle befindet sich ein Maria-Himmelfahrt-Rundbild. Bewundernswert ist der ungewöhnlich hohe und schlanke Kirchturm mit einer Höhe von 72 Metern.

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche St. Andrä
    Brixen, Brixen und Umgebung

    Im stark gewachsenen Hauptort St. Andrä liegt die gleichnamige Pfarrkirche, die erstmalig 1177 erwähnt ist. Ihr spätgotischer Umbau im Zeitraum um 1485 mit Presbyterium und Turm ist bis heute prägend.  Im 18. Jahrhundert erfolgte eine markante Barockisierung. Georg Tangl, Vorstand des Brixner Priesterseminars und Pfarrer von St. Andrä, sorgte um 1770 für eine reiche Ausstattung mit Stuck (Franz Singer). Um 1736 entstanden die Deckenfresken von Jakob Jennewein mit dem Martyrium des hl. Andreas. 1930 wurde das Altarbild  vom Malers Johann Baptist Oberkofler gemalt.

    Die Maria-Hilf-Kapelle am Friedhof ist ein kompakter Achteckbau von 1696. Das Oktogon, ein Werk der Bozner Baumeister Delai, gilt als ein wichtiges Modell barocken Zentralbaus. Marien-, Antonius- und Notburgaaltar sind gleichfalls Werke des späten 17. Jahrhunderts.

    Kirchen & Klöster
    St. Nikolaus-Kirche in Klerant
    Brixen, Brixen und Umgebung

    Das Kirchlein St. Nikolaus im Weiler Klerant (850m)  stammt aus dem frühen 15. Jhdt. Sie beeindruckt durch reichen spätgotischen Freskenschmuck. Neben der Darstellung zu den Legenden des hl. Nikolaus ist der Zyklus der Leiden Christi gut erhalten geblieben. Die sorgfältige Ausgestaltung des Heilspiegels entstammt der Brixner Malerschule von Meister Leonhard (um 1470).

    Kirchen & Klöster
    Apostelkirche in Klausen
    Klausen, Brixen und Umgebung

    Der einschiffige gotische Bau wurde zwischen 1467 und 1470 von Meister Jörg als Pfarrkirche errichtet. Von Aussen sind das einfache Portal, der kleine pyramidenförmige Dachreiter und der gotische Fünfachtelchor mit den vier maßwerkverzierten spitzbögigen Fenstern zu erkennen.

    Kirchen & Klöster
    St. Cyrillus Kirche
    Brixen, Brixen und Umgebung

    Über den „Europa-Besinnungsweg“ erreicht man das Kirchlein St. Cyrill, das 1238 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Im 17. Jhdt. wurde es barokisiert, jedoch einige mittelalterliche Fresken sind noch erhalten. Diese beinhalten Darstellungen des hl. Christophorus, des hl. Oswald, Maria Magdalena, der Gottesmutter Maria mit dem Jesukind, hl. Laurentius und hl. Cyrill von Saloniki.

    Kirchen & Klöster
    St. Margareth Kirchlein in Margen/Terenten
    Terenten, Brixen und Umgebung
    St. Margareth in Margen wird 1309 erwähnt, allerdings lassen sich vom heutigen Bau wohl nur mehr die Langhausmauern mit dieser Zeit in Verbindung bringen. Eine kleinere nicht gewölbte Kirche wird anfangs bestanden haben. Der Spitzturm dürfte erst im späteren 14.Jh. errichtet und das Langhaus im frühen 16. Jh. eingewölbt worden sein. Es handelt sich um einen einschiffigen Bau, der Altarraum befindet sich im Turm. Der hl. Christophorus an der Außenmauer gilt als Beschützer von Ungewittern. An malerischer Ausstattung ist das Wandgemälde der 14 Nothelfer an der Triumphbogenwand erhalten geblieben. Sehenswert ist der spätgotische Flügelaltar aus der Zeit um 1500 mit den Skulpturen der drei Heiligen Margaretha, Magdalena und Katharina. 1888 wurde der gesamte Altar restauriert und teilweise überfasst. Auch der außergewöhnliche Seitenaltar verdient Beachtung, ein bemalter Flügelschrein mit Rankenwerk (Anfang 16. Jh.). 1948/49 wurde das Kircheninnere neu getüncht, das Inventar gereinigt. Das Kirchlein ist geschlossen. Der Schlüssel kann im Nachbargebäude ausgeliehen werden.
    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche zum Hl. Jakob in Meransen
    Mühlbach, Brixen und Umgebung

    Die Kirche zum Heiligen Jakobus steht an einer Stelle, die auch schon in vorchristlicher Zeit Kultstätte war. Eine romanische Kapelle und eine gotische Kirche wurden bis 1775 mit der heutigen, spätbarocken Kirche überbaut. Die Madonna am Hauptaltar und die drei Frauenfiguren am südlichen Seitenaltar stammen noch aus gotischer Zeit.

     

    Kirchen & Klöster
    St. Zeno Kirchlein in Pein/Terenten
    Terenten, Brixen und Umgebung
    St. Zeno in Pein bei Terenten St. Zeno in Pein wurde im 12 oder 13 Jh. erbaut. Das Kirchlein liegt südwestlich der Pfarrkirche auf einem einsamen Hügel, zwischen zwei Schluchten. Die Kapelle zeigt im Tür- und Fensterraum den frühen romanischen Baustil. Der Turm wurde 1794/95 dazugebaut. Um 1770 wurden an der Kirche größere Bauarbeiten durchgeführt, möglicherweise wurde der Kirchenraum erst damals eingewölbt. Die Malereien im Kircheninnern stammen vom Barockmaler Johann Mitterwurzer (1745-1788). Der barocke Altaraufbau mit Maria-Hilf-Bild datieren in die zweite Hälfte des 18. Jh. Zu erwähnen ist auch die Glocke von 1539. Die letzte Restaurierung fand 1987/88 statt. Das Kirchlein ist geschlossen.
    Kirchen & Klöster
    Die Wallfahrtskirche „Urlaubstöckl”
    Natz-Schabs, Brixen und Umgebung

    Zu Schabs gehört auch das sogenannte „Urlaubstöckl”, eine schlichte Wallfahrtskapelle am Südhang des Spingeser Berge, die man auf einem leichten Wanderweg mit schöner Aussicht erreichen kann. Der einfache Bau wurde im Jahre 1641 von Kurat Georg Stocker errichtet. Im Inneren hängt ein Bild, das den Abschied des Heilandes von seiner Mutter Maria darstellt.

    Kirchen & Klöster
    Kirche St. Jakob in der Mahr
    Brixen, Brixen und Umgebung

    Das Kirchlein St. Jakob in der Mahr wurde 1428 dem Patron der Wallfahrer neu geweiht. Im Inneren fällt die bemerkenswerte künstlerische Ausstattung auf: im Gewölbe das Lamm Gottes, umgeben von 16 Wappen, darunter Brixen, Kärnten, Österreich und viele örtliche Adelsgeschlechter. Die Darstellungen der Jakobslegende im Chor stammen aus der spätgotischen Malerschule des Brixner Meisters Leonhard.

    Kirchen & Klöster
    Dreikirchen in Barbian
    Barbian, Brixen und Umgebung

    Auf einer kleinen Waldlichtung mit herrlichem Panoramablick entstanden an der Stelle eines uralten heidnischen Quellheiligtums zwischen dem 13. und dem 16. Jh. drei kleine, ineinander verschachtelte Kirchen. Gotische Flügelaltäre und reiche Fresken der spätmittelalterlichen Brixner Schule überraschen den Besucher. Die Kirchen sind der Hl. Gertraud, dem Hl. Nikolaus und der Hl. Magdalena geweiht. Nur zu Fuß auf schönen Wanderwegen erreichbar. Schlüssel beim Gasthof Messnerhof gleich nebenan. Führungen nur bei Voranmeldung, Tel. +39 0471 650 059. Heilige Messe Juli und August am Sonntag um 10.30 Uhr (deutsch) Geöffnet vom Mai bis Mitte November . Im Winter geschlossen.

    Kirchen & Klöster
    Wallfahrtskirche Maria am Sand
    Brixen, Brixen und Umgebung

    Die Wallfahrtskirche Maria am Sand mit dem Gnadenbild der Madonna, die dem Christuskind eine Birne reicht, ist Millands alte Pfarre und reicht in das 14. Jh. zurück. Um die Mitte des 15. Jh. wurde die Kirche mit einem Gewölbe des Langhauses, einem Turm sowie dem Spitzbogenportal erweitert und im 18. Jh. barockisiert.

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Rodeneck
    Neumarkt, Brixen und Umgebung

    Den Bau der Pfarrkirche muss man um 1180 ansetzen, 1184 wurde die sicher romanisch erbaute Kirche eingeweiht. Diese wurde um 1500 durch einen spätgotischen Bau mit einem dreischiffigen Langhaus und einem einschiffigen Chor ersetzt. Darauf verweist jedenfalls die am Sturz des Seitenportals eingemeißelte Jahrzahl 1498.

    Der Standort der Kirche unmittelbar über der Rienzsch1ucht führte 1688 zu einem unglücklichen Ereignis. Nachdem bereits früher und besonders 1687 der Pfarrturm durch Blitzschlag schwer beschädigt wurde, stürzte ein Jahr später ein Teil des brüchigen Felsens in die Tiefe und riss einen Teil des an die Kirche angrenzenden Friedhofs mit, laut Lokaltradition auch das alte Presbyterium. Bald darauf wurde der Schaden behoben, indem man an der Abbruchstelle eine Stützmauer anbringen ließ, um wieder um die Kirche herumgehen zu können, und den Friedhof in Richtung Schloss erweiterte. In den Jahren 1794 -1795 wurde die Kirche nach Westen hin verlängert und der gotischen Rippen beraubt. 1959 wurden die entfernten Gewölberippen wieder hergestellt. 

    Die letzten Restaurierungen gehen auf das Jahr 1983 zurück. Die Einrichtung ist größtenteils neugotisch um 1870, wenn gleich die Holzskulpturen am Hochaltar noch teils auf Adam Baldauf (1616 -1618) zurückgehen. Die Grabsteine verschiedener Wolkensteiner, der Herren von Line (14. JhJ und des Pflegers Caspar von Gufidaun, des großen Widersachers von Kardinal Nikolaus Cusanus, gestorben 1458, rufen die Geschichte und Verbindung mit der Burg Rodenegg in Erinnerung. Der gepflegte Friedhof mit Rasen und vorbildlichen Schmiedeeisenkreuzen beherbergt rund 200 Grabstätten und eine einfache Friedhofskapelle aus dem Jahre 1697 und dem Bildnis des hl. Michael mit der Seelenwaage.

    Im Jahre 2008 wurde der gesamte Glockenstuhl gründlich saniert und im Jahre 2013 neue Schalläden an Turmöffnungen angebracht.

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche zur Hl. Helena in Mühlbach
    Mühlbach, Brixen und Umgebung

    Bei den jüngsten archäologischen Ausgrabungen wurden die Überreste einer vorromanischen Kirche gefunden. Die Mauern des Kirchenschiffs sind romanisch, während die Kirche selbst im Laufe des 16. Jh. mehrfach im spätgotischen Stil umgebaut wurde. 

    Aus dieser Zeit stammen die Fenster und Türen mit Spitzbogen, das Chorgewölbe und der Kirchturm aus rechteckigen Granitblöcken, in dem sich ebenfalls große Spitzbogenfenster befinden. 

    Der Kirchturm hatte einen achteckigen Giebel, der 1595 mit Majolikaziegeln verziert wurde. Im 17. Jh. wurde das Kirchenschiff um ein weiteres Schiff erweitert. 1821 wurden dann dessen spätgotische Elemente entfernt. 

    Charakteristisch für diese Kirche sind das Kreuzgewölbe am Ende des Chorbereiches und das gotische Netzgewölbe im Hauptschiff. 1977 wurde der Anbau nach einem Projekt des Architekten Karl Rappold aus Innsbruck auf der Ostseite der Kirche eingeweiht.

    Die Fresten stammen aus verschiedenen Epochen. Das Dekor der Westfassade mit den verwitterten Figuren des Hl. Christophorus und der Heiligen Petrus und Paulus um 1420, die Hans von Bruneck zugeschrieben werden, stammt aus der Gotik. 

    Kirchen & Klöster
    Kirche St. Martin in Pfunders
    Vintl, Brixen und Umgebung

    Die Kirche wird 1397 erstmals erwähnt. Der heutige Bau geht auf die Jahre 1808-1810 zurück und besitzt noch einen Teil des polygonalen Presbyteriums und das Fundament des Glockenturms aus dem 14. Jh. Der rechteckige Glockenturm hat ein Zwiebeldach, das auf einem achteckigen Vierungsturm ruht. Im Inneren der Kirche ist das Tonnengewölbe mit Fresken von Plazidus Altmutter geschmückt. Im Chorgewölbe ist die Dreifaltigkeit dargestellt. Den Altar schmückt ein Flachrelief des Hl. Martin in neugotischem Stil.

    Kirchen & Klöster
    Kirche St. Jakob in Afers
    Brixen, Brixen und Umgebung

    Die Kirche St. Jakob hat ihre heutige Form aus dem 15. Jahrhundert. Das Christophorusgemälde an der Außenwand sowie diverse Gemälde von Heiligen im Inneren stammen von einem unbekannten Brixner Meister aus dem 15. Jahrhundert. Die Altäre sind neugotisch. Die Kirche ist aus Sicherheitsgründen gesperrt, den Schlüssel erhält man im nahegelegenen Hof.

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche St. Georg in Terenten
    Terenten, Brixen und Umgebung
    In Terenten wird im Jahre 1362 ein Gotteshaus erwähnt, es muss aber schon viel früher eine Kirche bestanden haben. Bischof Hartmann von Brixen weihte 1162 einen Altar. Ein neues Langhaus wurde 1683/84 errichtet. Die Pfarrkirche wurde in den Jahren 1848 bis 1850 verlängert und im neuromanischen Stil umgestaltet. Eine umfassende Restaurierung wurde 1964 vorgenommen. Dabei entdeckte man die Grundmauern eines fast quadratischen Kirchenraumes aus romanischer Zeit. Vom spätgotischen Bau blieben der Chor mit dreiseitigem Abschluss und der aus Quadersteinen aufgeführte Turm mit spitzbogigen Schallfenstern erhalten. Das Langhaus wurde um die Mitte des 19.Jh. im Stil der Neuromanik umgebaut. Das Tonnengewölbe stammt aus der Zeit des neuromanischen Umbaus und ist mit den Deckengemälden von Christoph Brandstätter ausgeschmückt. Im Jahre 1896 wurden die Deckengemälde restauriert. Die Altäre der Pfarrkirche machen den Übergang vom Klassizismus zur Neugotik sichtbar. Neben der Pfarrkirche befindet sich die spätgotische Heiligkreuz-Kapelle, die im Jahre 1520 geweiht wurde. Die Kapelle ist mit einem polygonal abschließenden Chor und mit einem Sternrippengewölbe auf Spitzkonsolen ausgestattet.
    Kirchen & Klöster
    Der schiefe Kirchturm von Barbian
    Barbian, Brixen und Umgebung

    Die dem heiligen Apostel und Pilgerpatron Jakobus geweihte Kirche von Barbian wurde im 13. Jahrhundert gebaut. Von jenem Bau ist uns aber nur der schiefe Glockenturm erhalten geblieben. Das Gotteshaus wurde damals im romanischen Stil errichtet. Gotische Elemente erhielt das Gebäude 1472. 1874 - 1877 wurde das neuromanische Langhausteil an dem gotischen Baukörper (die heutige Sakristei) angebaut. Die starke Schieflage des Glockenturmes ist darauf zurückzuführen, dass die talseitige Hälfte auf einem unstabilen Erdreich der Mittelgebirgsterasse liegt; die restliche Hälfte des Turmfundamentes liegt auf stabilem Quarzphyllitfelsen. Mit einem felsmechanischen Eingriff in den Jahren 1985 - 1988 wurde die Festigkeit des Glockenturmes von Ing. Fulvio Pisetta gesichert. Turmhöhe: 37,00 Meter Neigung: 1,56 Meter

    Kirchen & Klöster
    Filialkirche St. Ägidius in Raas
    Natz-Schabs, Brixen und Umgebung

    Die Filialkirche St. Ägidius in Raas ist ein spätgotischer Bau, er wurde unter dem Erbauer Thomas Maurer im Jahre 1532 vollendet. Allerdings ist eine frühereKirche schon um 1173 geweiht worden. Die neugotische Inneneinrichtung stammt zum Großteil aus der Zeit um 1880. Auf dem Hochaltar ist der hl. Ägidius zu sehen, der Patron der Kirche und der Beschützer des Weinbaues. In Raas hat sich der Brauch der Brotspende und des Brotausteilens am Tag des Kirchenpatrons im September erhalten.

    Kirchen & Klöster
    St. Blasius Kirche am Widum in Rodeneck
    Rodeneck, Brixen und Umgebung

    Die faszinierende kleine Kirche, deren Grundbau romanisch ist, besitzt einen Altar zum heiligen Blasius und freigelegte Fresken aus dem Jahre 1676. 

    Kirchen & Klöster
    Knappenkapelle St. Anna Villanders
    Villanders, Brixen und Umgebung

    1726 wurde bereits eine kleinere Kapelle für die Knappen des Pfunderer Bergwerks geweiht. Diese war aber sofort zu klein, sodass schon 1736 der heutige frühbarocke Bau mit abgesetztem Chor und kleinem Turm errichtet wurde. 1934 wurde das weit abgelegene Kirchlein ausgebaut, welches 1964 geplündert und verwüstet wurde. Diese Kirche war über 150 Jahre lang das religiöse Zentrum der Knappen. Bis zum 1. Weltkrieg wurde hier wöchentlich ein Gottesdienst gefeiert, zunächst samstags, ab 1840 dienstags. Das kulturhistorisch wertvolle Altarbild ist eine Kopie. Das Original hängt in der Pfarrkirche. Es zeigt die Bergknappen bei der Arbeit und ringsherum befinden sich die Heiligen der Knappen (hl. Daniel, Evangelist Johannes, die Muttergottes mit dem Jesuskind und ihre Mutter die hl. Anna, sowie die Bergknappenpatronin Barbara).

    Kirchen & Klöster
    Florianikapelle in Mühlbach
    Mühlbach, Brixen und Umgebung

    Die Kapelle befindet sich im oberen Stockwerk eines zweistöckigen, spätgotischen Baus. Sie wurde 1482 geweiht und weist an der Fassade einen kleinen Glockenturm auf.

    Über eine gemauerte Freitreppe gelangt man zum gotischen Spitzbogenportal. Die Kapelle hat gotische Fenster, eine Decke mit Netzgewölbe und einen polygonalen Chorschluss. Sowohl die Innen- als auch die Außenwände sind mit Fresken aus dem XVI. Jh. geschmückt.

    Unter den äußeren Fresken befindet sich das besonders interessante Fresko eines toten Mannes aus dem XV. Jh., um dessen Seele sich ein Engel und ein Teufel streiten. In einem Rahmen aus gemaltem Marmor ist hingegen die Pietà in einer weiten, heiteren Landschaft zu Beginn des 16. Jahrhunderts dargestellt. Im unteren Stock, der ein Tonnengewölbe hat, war das ur-sprüngliche Beinhaus untergebracht.

    Der Künstler der Pietà hat hier einen mit Maria und Johannes auf dem heiligen Grab sitzenden Christus, umgeben von einer Hügellandschaft,  dargestellt.

    1998 wurden unter dem Fußboden zahlreiche menschliche Knochen mit Devotionalien und Münzen aus dem Mittelalter gefunden.

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche zum Hl. Stephanus in Villanders
    Villanders, Brixen und Umgebung

    In der Pfarrkirche zeigen sich sehenswerte Arbeiten: der Hochaltar aus dem Jahre 1884, die Seitenaltäre aus dem Jahre 1903, die Kanzel von 1867, die Rosenkranzkönigin aus der Zeit des Barocks um 1700. Von großem künstlerischem Wert sind auch die Ölgemälde von Franz Sebald Unterberger, die Steinigung des hl. Stephanus darstellend, sowie die um 1520 entstandenen Glasmalereien mit Motiven der Bergwerksknappen von Villanders.

    Kirchen & Klöster
    St. Antoniuskirche in Feldthurns
    Feldthurns, Brixen und Umgebung

    Auf dem Weg zum Kloster Säben steht am Weg die St. Antoniuskapelle, erbaut um 1670 auf Veranlassung vom Hieronymus Petzer und seiner Ehefrau. Die Kapelle wurde im Tiroler Gedenkjahr 1984 restauriert. Das Altarbild im frühbarocken Hochaltar stammt von Nikolaus Schiel.

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche zum Hl. Jakobus in Barbian
    Barbian, Brixen und Umgebung

    Die Pfarrkirche von Barbian ist dem hl. Jakobus dem Älteren geweiht und wurde 1378 erstmals erwähnt. Die Form der Schallfenster des schiefen Turmes weisen allerdings auf ein höheres Alter hin. Dessen achteckiger Spitzhelm wurde im 15. Jahrhundert aufgesetzt. In dieser Zeit wurde auch die Kirche umgebaut und 1472 neu geweiht. 1874 erneuerte man das Kirchenschiff abermals und es erhielt seine heutige neuromanische Form. Vom alten, gotischen Bau blieb noch der als Sakristei dienende Chor übrig. Im Inneren der Kirche kann auf dem Hochaltar eine Kopie der berühmten Wechselburger Kreuzigungsgruppe bewundert werden, sowie 12 Glasfenster mit Apostelbildern, ein Rosettenfenster oberhalb des Haupteinganges und verschiedene Holzskulpturen aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

    Täglich geöffnet von 8 bis 19 Uhr.
    Heilige Messe: Sonntag um 10.00 Uhr, dann abwechselnd um 8.00 Uhr (deutsch) und Samstag um 19.30 Uhr (deutsch).

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