„Wir versuchen, die örtlichen Gegebenheiten und das Mikroklima bestmöglich in den Produktionsprozess zu integrieren.“
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Zentrum
Fast wie die Geschichte von den Schwertern, die zu Pflugscharen werden, ist jene des Pitznerhofs in Kardaun. Der Name „Pitzner“ ist eine Verballhornung von „Büchsner“, was auf einen Büchsenmacher verweist, der früher am Hof tätig war. Für Pazifisten und Genießer ist es demnach eine gute Nachricht, dass man der Tradition am Pitznerhof den Rücken gekehrt hat und statt Waffen Wein herstellt.
Für die Weinproduktion am beeindruckende 700 Jahre alten Pitznerhof in Kardaun am Eingang ins Eisacktal zeichnen die Brüder Markus und Thomas Puff verantwortlich. Ihr Hof liegt auf gerade einmal 350 Metern Höhe, die drei Hektar große Rebfläche allerdings in steilen Hängen mit tiefgründigen, sandigen Porphyr-Verwitterungsböden. „Wir versuchen, die örtlichen Gegebenheiten und das Mikroklima bestmöglich in den Produktionsprozess zu integrieren“, sagt Markus Puff.
Auch im Keller gilt die Devise, die Trauben schonend zu verarbeiten. So zeichnet sich das Gesamtbild einer naturnahen Produktion entlang der gesamten Kette. „Wir versuchen, unserer Verantwortung in Hinblick darauf gerecht zu werden, die Natur so wenig wie möglich zu belasten“, so Puff.
Dieser Ansatz bildet auch den Grundstein für die Qualität der Weine vom Pitznerhof in Kardaun. Ruländer, Weißburgunder, Vernatsch und Lagrein hat man im Sortiment: kraftvolle, filigrane Weißweine mit angenehmer Frische und feiner Mineralität, aber auch würzige, angenehm fruchtige und lebendig frische Rote.
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