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Alle Alpen- und Dolomitenpässe im Überblick

Sie machen Südtirols einzigartige Bergwelt zugänglich und prägen seit jeher den Austausch zwischen den Menschen.

Die Alpenpässe verbinden Täler, Städte und Dörfer und führen durch einige der eindrucksvollsten Landschaften der Dolomiten, UNESCO-Welterbe. Ob mit Mountainbike oder Rennrad, Motorrad oder Auto: Panoramastraßen, unzählige Kehren und weite Ausblicke machen Südtirols Pässe zu besonderen Zielen für alle, die den Bergen noch näher sein möchten.

Dolomitenpässe im UNESCO-Welterbe

Die Dolomitenpässe gehören zu den schönsten Panoramastraßen der Alpen. Steile Felswände aus Kalkgestein, markante Gipfel und das berühmte Alpenglühen bereichern  die Fahrt durch die Berge.

  • Grödner Joch und Sellajoch: Zusammen mit dem Pordoijoch und dem Campolongopass bilden diese beiden Dolomitenpässe die berühmte Sellaronda. Das Grödner Joch (2.121 m) eröffnet beeindruckende Ausblicke auf die Cirspitzen. Das Sellajoch (2.240 m) liegt direkt unter den Sellatürmen und dem Langkofel.
     

  • Karerpass: Am Fuße von Rosengarten und Latemar gelegen, zählt der Karerpass zu den bekanntesten Dolomitenpässen. Ganz in der Nähe liegt der Karer See, dessen schillernde Farben mit der Legende von Zwergenkönig Laurin verbunden sind.
     

  • Würzjoch: Naturnah und landschaftlich eindrucksvoll: : Das Würzjoch liegt am Fuße des markanten Peitlerkofels und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Touren im Naturpark Puez-Geisler.
     

  • Furkelpass: Der Furkelpass verbindet das Gadertal mit dem Pustertal und ist eine wichtige Verbindung zum Kronplatz.
     

  • Kreuzbergpass: An der Grenze zum Cadore in der Region Venetien führt dieser Pass durch dichte Wälder und eine unverwechselbare Berglandschaft.
     

  • Valparolapass: Der Valparolapass verbindet das Gadertal mit dem Falzaregopass. Die raue Hochgebirgslandschaft und die Spuren des Ersten Weltkriegs prägen diesen geschichtsträchtigen Pass bis heute. Im Museum Forte Tre Sassi erfährst du mehr über seine Vergangenheit.

Nachhaltig zu den Dolomitenpässen

Die Dolomitenpässe zählen zu den beliebtesten Ausflugszielen in Südtirol und sind ideale Ausgangspunkte, um die Dolomiten aus nächster Nähe zu erleben. Ohne Auto verspricht der Ausflug besonders entspannt zu werden. Zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit Aufstiegsanlagen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichst du viele Pässe bequem und umweltbewusst.

Lass Auto oder Motorrad am besten bei deiner Unterkunft auf dem Parkplatz stehen und entdecke alternative Wege in die Dolomiten. Dafür gibt es gute Gründe:

  • Du vermeidest Staus, Wartezeiten und den Verkehr auf kurvenreichen Passstraßen;

  • Du erreichst viele Ziele bequem, pünktlich und oft preiswerter mit unserem öffentlichen Verkehrsnetz.

  • Du trägst dazu bei, das empfindliche Ökosystem der Dolomiten zu schützen.
     

Wildcampen ist auf den Dolomitenpässen – wie überall in Italien – nicht erlaubt Nutze einen der zahlreichen Wohnmobil-Stellplätze, auf denen du bis zu 72 Stunden bleiben kannst. Die Stellplätze verfügen in der Regel eine Grundausstattung wie Stromanschluss sowie Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten. Für längere oder komfortablere Aufenthalte empfiehlt sich ein Stellplatz auf einem Campingplatz.

Unterkünfte mit dem Südtirol Guest Pass

Buche eine dieser Unterkünfte und du erhältst deinen Südtirol Guest Pass, um das öffentliche Verkehrsnetz in der Region optimal zu nutzen.

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Alpenpässe an der Grenze zu Österreich

Diese Pässe verbinden Südtirol mit Nord- und Osttirol und gehören zu den wichtigsten Alpenverbindungen der Region. Manche sind bedeutende Verkehrsachsen, andere ausgewiesene Panoramarouten durch einzigartige Berglandschaften.

  1. Brennerpass (1.374 m): Der Brennerpass ist der wichtigste und meistbefahrene Grenzübergang zwischen Italien und Österreich in den Ostalpen. Er verbindet Sterzing mit Innsbruck und ist eine zentrale Route für den europäischen Güter und Personenverkehr. Viele kennen den Brenner vor allem von der Autobahn, doch auch die Brennerstaatsstraße führt durch historische Orte und lädt zu Zwischenstopps im Brennergebiet ein.
     

  2. Reschenpass (1.504 m): Im westlichsten Teil  Südtirols verbindet der Reschenpass den Vinschgau mit Tirol. Internationale Aufmerksamkeit erhält er vor allem durch den Reschensee mit dem versunkenen Kirchturm von Altgraun, einem der bekanntesten Wahrzeichen Südtirols.
     

  3. Timmelsjoch (2.509 m): Das Timmelsjoch verbindet das Passeiertal mit dem österreichischen Ötztal und zählt zu den spektakulärsten Alpenstraßen Europas. Die kurvenreiche Strecke begeistert vor allem Motorradfahrer:innen und Panoramafans. Aufgrund seiner Höhenlage ist der Pass nur saisonal geöffnet, in der Regel von Juni bis Oktober. Auf österreichischer Seite fällt eine Maut an.
     

  4. Jaufenpass (2.094 m): Der Jaufenpass verbindet das Passeiertal mit Sterzing und ist eine aussichtsreiche Alternative zum Brennerpass. Die abwechslungsreiche Strecke führt durch hochalpines Gelände,  auf der Passhöhe eröffnet sich ein weiter Blick bis zu den Dolomiten.
     

  5. Staller Sattel (2.052 m): Der Staller Sattel verbindet das Antholzertal mit dem Defereggental in Osttirol. Hervorzuheben ist die schmale Passstraße auf österreichischer Seite, auf welcher der Verkehr per Ampel im Wechsel geregelt wird. Landschaftlich beeindruckt  der Alpenpass  mit seiner unberührten Natur zwischen Bergseen und Zirbenwäldern.

Alpenpässe innerhalb Südtirols und zu den Nachbarregionen

Diese Pässe verbinden Südtirols Täler miteinander oder führen weiter in die benachbarten Regionen Trentino und Lombardei.

  1. Stilfser Joch (2.758 m): Das Stilfser Joch verbindet Südtirol mit der Lombardei und gilt als der berühmteste Alpenpass Italiens. Mit ihren 48 Kehren auf der Südtiroler Seite zählt sie zu den höchsten und eindrucksvollsten Passstraßen der Welt. Für viele ist er der König unter den Alpenpässen..
     

  2. Penser Joch (2.211 m): Das Penser Joch verbindet das Sarntal mit Sterzing und seiner Umgebung. Wer ruhige, ursprüngliche Berglandschaften sucht, ist hier richtig. Der Pass gilt als wenig befahren und ist daher besonders bei Motorradfahrer:innen und Radfahrer:innen beliebt. Im Winter bleibt er geschlossen.
     

  3. Mendelpass (1.363 m): Der Mendelpass war einst ein gern besuchter Sommerfrische-Ort des österreichischen Adels. Heute verbindet die kurvenreiche Passstraße Kaltern und Eppan mit dem Nonstal im Trentino und eröffnet schöne Ausblicke über das Etschtal. 
     

  4. Gampenpass (1.518 m): Der Gampenpass ist die ruhigere Alternative zum Mendelpass und verbindet  Meran und Umgebung mit dem Nonstal. Die Strecke führt durch bewaldete Landschaften und ist weniger anspruchsvoll zu fahren. Unterwegs lohnt sich ein Besuch im Gampen Bunker, einer eindrucksvollen Verteidigungsanlage aus dem Zweiten Weltkrieg.

Praktische Tipps für deine Fahrt

  • IDM Südtirol

    Passöffnungen und aktuelle Straßenverhältnisse prüfen

    In den Bergen hat Sicherheit oberste Priorität. Viele Alpenpässe über 2.000 Metern – darunter das Timmelsjoch, das Stilfser Joch oder das Penser Joch – sind im Winter geschlossen, teilweise von November bis weit ins Frühjahr oder den Frühsommer hinein. Andere Dolomitenpässe bleiben geöffnet, allerdings kann dort je nach Wetterlage Winterausrüstung vorgeschrieben sein. Dazu gehören Winterreifen oder Schneeketten.

    Bevor du losfährst, informiere dich über aktuelle Verkehrsregelungen, Straßensperrungen oder Baustellen. So planst du deine Route sicher und vermeidest unangenehme Überraschungen.

  • IDM Südtirol-Alto Adige

    Bekleidung und Bergwetter

    Das Wetter in den Bergen kann sich schnell ändern. Selbst im August können die Temperaturen auf Pässen wie dem Stilfser Joch oder dem Timmelsjoch bei schlechtem Wetter auf fast null Grad sinken. Nimm deshalb am besten immer eine winddichte Jacke mit und prüfe vor deiner Fahrt die lokalen Wettervorhersagen.

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0  Zimmer Zimmer Nicht ausgewählt Ohne Verpflegung Frühstück Halbpension Vollpension All inclusive
Gesamtpreis: 0 €
Inkl. MwSt./Ortstaxe nicht enthalten