Naturpark Texelgruppe

Imposante Vielfalt: Lodner und Similaun, Partschinser Wasserfall und Spronser Seen

Der Naturpark Texelgruppe umfasst eine Fläche von rund 31.391 ha. Das Gebiet wird von Meran im Süden, dem Schnalstal im Westen, dem Passeiertal im Osten und dem Alpenhauptkamm im Norden begrenzt.

Besondere Plätze
Sein mildes Klima verdankt der Meraner Talkessel der Texelgruppe, die ihn vom rauen Norden abschirmt. Die markantesten Gipfel, der Lodner und die Hohe Weiße, heben sich mit ihren leuchtend hellen Marmoreinlagerungen von der Umgebung ab. Wie glitzernde Edelsteine liegen die neun Spronser Seen, die größte hochalpine Seengruppe Südtirols, inmitten dieser faszinierenden Gebirgslandschaft. Ein beeindruckendes Naturschauspiel, vor allem zur Zeit der Schneeschmelze im Frühling, bietet der gewaltige Partschinser Wasserfall. Ruhiger fließt das Wasser hingegen in den Waalen. Entlang dieses jahrhundertealten Bewässerungssystems lassen sich die Sonnenhänge des Vinschgaus und des Burggrafenamts wunderbar erwandern. Der Schnalser und der Gurgler Kamm, die beide zu den Ötztaler Alpen gehören, begrenzen den Naturpark im Norden mit so prägnanten Gipfeln wie der Finailspitze oder dem Similaun und dem für faustgroße Granatkristalle bekannten Granatenkogel.

Besondere Tiere und Pflanzen
An den sonnigen und trockenen Südhängen fühlen sich wärmeliebende Tiere wie die Smaragdeidechse und die Gottesanbeterin wohl. Dort kann man auch so seltene Vögel wie die Zaunammer, den Ortolan und den farbenprächtigen Steinrötel singen hören. Um den Alpensteinbock zu sehen, muss man höher hinauf. Mit seinen extrem harten Hufrändern und elastischen Sohlen klettert er selbst die steilsten Felswände hoch. Das Kleine Alpenglöckchen mit seinen zarten violetten Blüten wächst gerne in so genannten Schneetälchen, das sind Rinnen und Mulden, die lange mit Schnee bedeckt sind.

Besonderer Fund
​1991 wurde am Tisenjoch auf 3.210 Meter Höhe zufällig eine hervorragend erhaltene Mumie aus der Jungsteinzeit entdeckt: Ötzi, der Mann aus dem Eis. Im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen kann die mehr als 5.000 Jahre alte Gletschermumie besichtigt werden.

Naturparkhaus und Infostelle
Das Naturparkhaus in Naturns ermöglicht ein Erleben der Natur nicht nur mit den Augen, sondern auch mit dem Riech-, dem Tast- und dem Hörsinn. Die Infostelle Bunker Mooseum in Moos in Passeier bietet in einem alten Bunker viel Wissenswertes zur Entstehung der Natur- und Kulturlandschaften im hinteren Passeiertal und zur bis in die Steinzeit zurückreichenden Siedlungsgeschichte von Moos.

 

Naturparkhaus Texelgruppe

Naturparkhaus Texelgruppe

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