Naturpark Rieserferner-Ahrn

Grenzenlose Bergfaszination: Hochgall und Durreckspitze, Dreiherrenspitze und Rötspitze

Der Naturpark Rieserferner-Ahrn ist mit 38 Dreitausendern ein echtes Gipfelparadies. Zusammen mit dem Nationalpark Hohe Tauern und dem Hochgebirgsnaturpark Zillertaler Alpen bildet er den größten Schutzgebietsverbund Mitteleuropas.

Besondere Plätze
Von allen Südtiroler Naturparks hat der Naturpark Rieserferner-Ahrn den höchsten Anteil an Gletschern. Das Kernstück des Schutzgebiets bildet die Rieserfernergruppe mit so beeindruckenden Gipfeln wie dem Hochgall, dem Magerstein und dem Schneebigen Nock. Zwischen Rein- und Ahrntal liegt die Durreckgruppe mit der Durreckspitze. Die Dreiherrenspitze und die Rötspitze gehören zu den imposantesten Gipfeln der Venedigergruppe und bieten atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Bergwelt Ursprüngliche Almen und malerische Täler vom Röttal über das Hasental bis zum Knutten- oder Wielebachtal laden Wanderer zum Erkunden der Naturschönheiten des Schutzgebiets ein. Bizzar sind die Formen der durch Erosion entstandenen Erdpyramiden bei Platten. Klare Bergseen wie der Antholzer See, mineralhaltige Quellen, tosende Wasserfälle wie die Reinbachfälle und Moore wie das Pürschtalmoos zeugen vom Wasserreichtum des Naturparks.

 

Besondere Tiere und Pflanzen
Das Alpen-Mannsschild, eine genügsame Polsterpflanze mit rosa oder weißen Blüten, wächst sogar noch auf 3.000 Metern Höhe. Auch Alpenschneehühner und Schneehasen sind gut gerüstet für das Leben im Hochgebirge. Beide tragen ein dichtes weißes Winterkleid und Schneeschuhe. Die Zehen des Alpenschneehuhns sind dicht befiedert und die Hinterfüße des Schneehasens stark behaart. So können die Tiere über den Schnee laufen, ohne tief einzusinken. Mit dem Alpenschneehuhn verwandt ist das Auerhuhn, ein scheuer Waldbewohner. Bei der Balz bietet der Auerhahn mit seiner metallisch grün schimmernden Brust ein beeindruckendes Sing- und Tanzschauspiel.

Besondere Zirben
Auf dem Tristennöckl, oberhalb der Kasseler Hütte, wachsen auf 2.465 Metern noch Zirben. Das ist der höchste Baumbestand der Ostalpen.

Naturparkhaus und Infostelle
Das Naturparkhaus in Sand in Taufers bringt Besuchern die Entstehungsgeschichte und den Aufbau der Berge unter anderem mit Hilfe eines Steinpuzzles näher. Ein Film zeigt den Naturpark aus der Adlerspektive. Die Infostelle in Kasern beleuchtet das Leben im hinteren Ahrntal, wobei vier grenzüberschreitende Wege eine wichtige Rolle spielen.

Naturparkhaus Rieserferner-Ahrn Foto Naturparkhaus

Naturparkhaus Rieserferner-Ahrn

Sand in Taufers
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