„Wegen des heißen Klimas im Bozner Kessel und wegen des kleinen Anteils an kräftigem Lagrein ist der Magdalener aber voller und intensiver als andere Vernatsch-Varianten.“
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Zentrum
Der Trogerhof in Bozen gehört zu den ältesten Höfen im klassischen St. Magdalener-Gebiet. Und Winzer Josef „Pepi“ Staffler zu denjenigen, die die St. Magdalener-Tradition hochhalten. „Der Magdalener ist ein leichter, fruchtiger, regionaltypischer Südtiroler Rotwein“, sagt er. Und soll es auch bleiben – auch das kann man aus diesem Satz lesen.
Der St. Magdalener wird zum allergrößten Teil aus Vernatschtrauben gewonnen. „Wegen des heißen Klimas im Bozner Kessel und wegen des kleinen Anteils an kräftigem Lagrein ist der Magdalener aber voller und intensiver als andere Vernatsch-Varianten“, erklärt Staffler die Geheimnisse des Weins, dem er sein Winzerleben verschrieben hat.
Die Vernatsch- und Lagreintrauben des Trogerhofs wachsen auf den Moränenschuttböden in Untermagdalena, an Hängen also, die hinauf auf den Ritten ziehen. Geerntet werden beide Sorten zeitgleich, auch vergoren werden sie zusammen. Pepi Staffler baut seinen St. Magdalener im klassischen Eichenfass aus, und zwar im historischen Bogenkeller des Trogerhofs. Das ist weniger eine Verbeugung vor der Tradition, als vielmehr den Bedingungen geschuldet, die der uralte Keller bietet. „Unser Keller ist aus Naturstein gebaut, hat Natursteinböden und ein angenehmes Raumklima“, so der Winzer.
Ziel von Pepi Staffler ist, den St. Magdalener vom Trogerhof zu einem „guten Tageswein“ zu machen, bei dem Preis und Leistung stimmen. Mehr nicht. Aber eben auch nicht weniger.
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