Vierstellige Höhenangaben sind für Weinberge selten. Der Weinhof Calvenschlössl in Latsch in der Gemeinde Mals hat mit einem Weingarten auf 1000 Metern Höhe angefangen und ist 2013 sogar noch einen Schritt weiter gegangen. Oder besser: höher. Auf 1350 Metern wurde im Klosteranger der Benediktinerabtei Marienberg Europas höchster Weinberg angelegt. Das „Berg“ im Weinberg ist hier also durchaus wörtlich zu nehmen.
2004 hat Hilde Van den Dries das Calvenschlössl erworben. „Unmittelbar danach kam bei uns auch schon der Wunsch auf, biologisch hochwertigen Wein anzubauen“, so Van den Dries. Das ist leichter gesagt als getan, sind die Hänge ums Haus doch nicht nur steil, sondern liegen auch noch auf Höhen zwischen 970 und 1005 Metern über dem Meer.
Allerdings erweisen sich die extremen Lagen auch als Glücksfall. Die Südausrichtung beschert den Trauben Sonne satt, die Höhe kühle Nächte, woraus sich Trauben mit hohem Zuckerwert und markanter Säure ergeben. Zudem setzt man in den beiden Weinbergen nicht nur auf widerstandsfähige Rebsorten, auf Solaris, Souvignier Gris, Zweigelt und Cabernet Cortis etwa, sondern auch auf einen achtsamen Umgang mit der Natur und daher auf eine ganzheitliche Wirtschaftsweise.
Diese gilt auch im Keller: „Die Kraft der Spontangärung durch die natürlichen Hefestämme der Trauben verleiht unseren Weinen ihre unverkennbare Finesse und ihren einzigartigen Charakter“, ist Hilde Van den dries überzeugt. Die Höhe ist also nicht die einzige besondere Zutat im Wein vom Weinhof Calvenschlössl in Latsch.
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