Sonderschau | Der einzigartige botanische Garten der Urzeit
Innichen, Dolomitenregion 3 Zinnen
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Zentrum
Wie sich die Flora im Laufe der Jahrmillionen entwickelte wissen wir wenig. Wie schaute die allererste Pflanze aus? Wann entstanden die ersten Nadelbäume und wann die Blumen? Im weltweit einzigen botanischen Garten der Urzeit, bei Dolomythos in Innichen, wird in einer breit gefächerten Sonderschau der aufregende Wege von der ersten kleinen Urpflanze namens Cooksonia, welche vor über 400 Millionen Jahren zum ersten Mal den Sprung vom Wasser ans Land wagte und erste Tiere animierte Gleiches zu tun gezeigt. Schon vor 390 Millionen Jahren breiteten sich zaghaft die ersten Wäldchen aus. Dann ging es Schlag auf Schlag: Vor über 300 Millionen Jahren beherrschten in einem tropischen Paradies wie nie mehr in der Erdgeschichte plötzlich Riesenschachtelhalme und gewaltige Bärlappbäume die Landschaften.
Immer wieder gab es gewaltige Klimakatastrophen, welche den Weg für Neues, wie für die ersten Nadelbäume öffnete. Wie aus dem Nichts entstanden in den Dolomiten vor 300 Millionen die ersten Ginkgos. Ein Baum, der durch seine Eigenheiten heute noch die Menschen fasziniert. Bald danach wurde die Erde farbenfroh und die ersten Blumen und Laubbäume entstanden.
Kaum ein Gebiet weltweit kann auf dem Gebiet der Entwicklung der Flora so vieles bieten wie die Dolomiten. Über eine unvorstellbare Zeitdifferenz von 200 Millionen Jahren können die verschiedensten Abläufe in der Entwicklung der Flora in den Gesteinsschichten verfolgt werden.
In aufwändiger Arbeit wurden die aussagekräftigsten Entwicklungen der Pflanzenwelt weltweit von Michael Wachtler zusammengetragen und sie werden gezeigt, als wandele man durch einen heutigen Botanischen Garten. In aufwändig gestalteten Dioramen wird erklärt wie langsam und vielfältig diese Evolution vonstatten ging, damit wir uns heute an diesem Garten Eden erfreuen können.
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