Bruneck
Im Hauptort des Pustertales in Südtirol hat man landschaftlich gesehen zwei Dinge im Blickpunkt: das UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten und die südliche Seite der Dreitausender des Alpenhauptkammes.
In Cafés und Restaurants in den malerischen Straßen Brunecks geht es lebhaft zu. Man spürt den nahen Kronplatz – Südtirols Skiberg Nr.1. Dieser Berg ist eine Einladung zum Wintersport. Bequem sind hier die Vergnügungen des Winters rund um und in der Stadt verteilt: Langlaufen, Eislaufen, Skitouren, und Rodeln oder abwechslungsweise zum Aufwärmen der Wellnesstempel Cron4 in Reischach. Das oberhalb der Stadt thronende Schloss Bruneck beherbergt seit das fünfte und wohl letzte „MMM“; Reinhold Messners "Ripa" widmet sich dem Thema Bergvölker. Außerhalb der Stadt wird es bäuerlich charmant und Orte wie Reischach, St.Georgen, Stegen, Aufhofen, Dietenheim, Percha, Luns und Amaten lassen sich gut per Rad erkunden. Besonders empfehlenswert ist das Open-Air- Volkskundemuseum in Dietenheim, nirgendwo erhält man in überschaubarem Raum so guten Einblick in das bäuerliche Leben.
Geschichte
Die Stadt wurde im 13. Jh. erstmals urkundlich erwähnt. Der Brixner Fürstbischof Bruno von Kirchberg und Bullenstätten erbaute um 1250 auf dem Schlossberg eine bischöfliche Burg. 1336 wurden unter Bischof Albert von Enn die Stadtmauern und der Stadtgraben vollendet. Im 14. Jh. erhielt die Stadt das Marktrecht, daraufhin blühte der Handel auf. Auf dem Weg von Augsburg nach Venedig wurden Waren in Bruneck gelagert, wodurch die Stadt Wohlstand und Bekanntheit erlangte. In dieser Zeit entstand auch die Pustertaler Malschule. In dieser Schule lernten auch die großen Meister Michael Pacher und Friedrich Pacher.
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