Edelrauthütte
Vorbei an tiefen Gletscherseen und Südtirols einsamsten Berggebieten, erblickt man auf dem Weg zur Edelrauthütte nicht selten Murmeltieren und Steinböcken. Typische Südtiroler Köstlichkeiten wie das „Kniakiachl“ sind die Krönung am Ende der Wanderung.
Hoher Weißzint, Hochfeiler und Großer Möseler: Diese und andere Bergtouren und Wanderungen sind rund um die Edelrauthütte möglich. Außerdem ist die Edelrauthütte eine wichtige Station auf dem Pfunderer und den Neveser Höhenweg. Die Edelrauthütte zwischen Pfunders und Tauferer Ahrntal ist genau richtig zum Bergsteigen: Für Familienwanderungen genauso wie für Gipfeltouren und zum Bergsteigen - oder für Entspannung auf einer urigen Berghütte in den Zillertaler Alpen.
100 Jahre Edelrauthütte
Die Hütte liegt auf dem gleichnamigen Joch, welches als Übergang zwischen dem Pfeifholdertal (Abschluß des Mühlwaldertales) und dem inneren Pfunderer Tal dient. Die Hütte wurde 1908 vom Österreichischen Alpenverein (Sektion Edelraute, Wien) als einstöckiger Holzbau errichtet und nach dem Ersten Weltkrieg von Italien enteignet. Ihr derzeitiges Aussehen erhielt sie bei einer umfassenden Restaurierung im Jahre 1950, nachdem sie im zweiten Weltkrieg teilweise zerstört worden war. Sie ist jetzt im Besitz der CAI-Sektion Brixen.Die Edelrauthütte ist von Lappach und Pfunders vom Tal aus erreichbar.
Während Toni Weißsteiner sich um die Getränke kümmert, sorgt die Hüttenwirtin für das leibliche Wohl der Einkehrenden - und dies bereits seit 35 Jahren.
| Höchstgelegener Punkt | 2545 m |
|---|---|
| Führung | AVS/CAI |
| Schlafplätze | 17 Betten, 30 Matratzenlager, 17 Winterraum |
| Öffnungszeiten | Mitte Juni - Anfang Oktober |
| Aufstiegsmöglichkeit | Aufstieg von:- Lappach - Nevesstaussee (Markierung Nr. 26 - Gehzeit ca. 2,5 h) - Punders/Dan (Dun) (Markierung Nr. 13 - Gehzeit ca. 3-4 h) |


