Erlebnisse an der Südtiroler Weinstraße
So viel Leidenschaft hat am Klasen Hof in Nals Tradition. Im frühen 20. Jahrhundert hatte Alois Mair, der Urgroßvater der heutigen Bauern, den Mut, aus dem Nichts heraus einen Hof zu errichten und von Anfang an auch auf den Weinbau zu setzen. Der „Klasen Luis“ konnte damit das Fundament für einen Betrieb legen, der noch heute erfolgreich wirtschaftet. „Wir profitieren von einem von Generation zu Generation weitergegebenen, umfangreichen Wissen über den Anbau von Trauben und von einer langjährigen Erfahrung im Weinkeller“, ist man sich bei Familie Thurner bewusst.
Als Motto gilt, dass hohe Qualität sowohl an der Rebe als auch im Fass entsteht. Der Fokus liegt daher auf der richtigen Balance zwischen der Arbeit im Weinberg und im Weinkeller. So entstehen charakterstarke Weine, in deren Aromatik sich das Anbaugebiet widerspiegelt – und die Leidenschaft, mit der man am Klasen Hof in Nals mit Lagrein und Vernatsch, Merlot, Sauvignon blanc und Weißburgunder arbeitet. Seit rund einem Jahrhundert.
Der Verein „Sunshine Racers A.S.V. Nals“ wurde 1996 von begeisterten Radfahrern gegründet. Bereits nach dem ersten Tätigkeitsjahr beschloss der Ausschuss, das Hauptaugenmerk der Tätigkeit nicht im Hobbybereich zu belassen, sondern sich auf die Jugendförderung zu konzentrieren. Dieses Ziel prägt auch heute noch die Ideologie der Sunshine Racers A.S.V. Nals. Der Ausschuss und die Betreuer opfern unzählige Stunden, Tage, Wochen und kümmern sich ehrenamtlich um alle Belange der jungen Radsportler. Im Laufe der Jahre ist die Mitgliederzahl auf 170 sportlich begeisterte Radler angewachsen. Fast die Hälfte davon ist noch nicht volljährig. Im Nalser Verein wird für alle Altersklassen etwas geboten. Ganz nach dem Motto, wer rastet, der rostet denken die „Sunshine Racers“ an die Zukunft. Die Kinder und Jugendlichen haben die Möglichkeit, das Radfahren im Gelände und auf der Straße zu erlernen und sich technisch zu verbessern, wobei Spaß und Spiel klar im Vordergrund stehen. Besonderes Augenmerk wird dabei der Verkehrserziehung gewidmet. Die ideenreichen Betreuer engagieren sich in vorbildhafter Art und Weise für die Kinder. In einer Zeit, wo Kinder und Jugendliche mit Essstörungen, Übergewicht und anderen Problemen zu kämpfen haben, bietet der Verein den Kindern eine sinnvolle sportliche Alternative und haltet viele von der Straße fern.
Am Ausgang der Sirmianerbachschlucht, unterhalb der Festung Payersberg, steht die wohlerhaltene, bewohnte und bewirtschaftete Schwanburg. Die Burg, die auch als Haus in der Gaul bezeichnet wurde, wurde schon 1286 in einer Urkunde der Pfarre Bozen erwähnt und war seit dem 14. Jahrhundert im Besitze der Herren von Boymundt-Payersberg, von denen Jakob in den Jahren 1560-1575 dem Ansitz die heutige Gestalt gab. Er nannte den Neubau nach dem Schwan in seinem Wappen: Schwanburg. Die Herren von Payersberg führten nämlich neben dem angestammten schwarzen Stier der Boymundter einen stolzen weißen Schwan in blauem Feld in ihrem Schilde. Dieselben Wappentiere schmücken auch das offizielle Wappen der Gemeinde Nals heute. Die Burg besteht aus einer malerischen Gruppe von Einzelbauten mit Loggiengängen und Freitreppen, die einen Binnenhof umschließen. Am Eingangstor ist das Wappen des Geschlechts der Boymundt-Payersberger mit der Jahrzahl 1560 angebracht. Im Hof befindet sich eine schöne Sonnenuhr mit der Jahreszahl 1563, und zwei eingemauerte Römersteine sind mit üppigem Laubwerk umrankt. Das Schloss Schwanburg dient heute als Wohn- und Verwaltungsgebäude der Firma Rudolf Carli Erben. Das Weingut erstreckt sich auf einer Fläche von ca. 15 ha und hat unter dem Namen Castel Schwanburg Südtiroler Qualitätsweine produziert. Im alten Schlosskeller befinden sich neben den hunderten von kleinen französischen Eichenfässern (Barriques) auch noch Holzfässer aus der Zeit Maria Theresias.
In Privatbesitz - nicht zu besichtigen!
Die Kirche zum Heiligen Ulrich wurde im 12. Jahrhundert vom Stift St. Afra in Augsburg gegründet und ist seit 1910 die Pfarrkirche von Nals. Gottesdienstzeiten: Samstag 19.00 Uhr Sonntag 10.00 Uhr
Innerhalb der Sportanlage des Freibad Nals befindet sich ein genormtes Beachvolleyball-Feld. Das Feld steht allen Begeisterten zur Verfügung, die Freude an diesem Sport haben. Den Benutzern wird unter Kaution ein Ball zur Verfügung gestellt.
Das Beachvolleyballfeld ist ungefähr von Anfang Mai bis Mitte September geöffnet.
Rauch – Mein Dorfladen in Nals:
Der Nahversorger mit einem reichhaltigen Sortiment an italienischen Köstlichkeiten, sowie typischen Südtiroler Produkten. Die Eigenmarke "Amarosa" überzeugt mit Ihrem feinen Rosenblüten-Likör und der handgeschöpften Schokolade mit getrockneten Äpfeln und Rosenblüten: https://www.amarosa.it/
Ihre Familie Rauch
Der Reitstall Nals ist für einen Besuch immer geöffnet!
In der Nähe befindet sich die Sportzone Nals (geöffnet von Frühling - Herbst) mit Café, Tennisplätzen, Beachvolleyball, Schwimmbad, Minigolf, Kinderspielplatz.
Die Burg ist ein verspielter Frührenaissancebau aus der zweiten Hälfte des 16. Jh. Der ansehnliche, romantische Ansitz ist seit mehreren Generationen im Privatbesitz und wurde zu einer Jausenstation und einem Törggelekeller umgebaut. Der Ansitz besteht aus Erkertürmchen, einer Freitreppe mit Loggia, einfachen Holzdecken und dekorativen Malereien. Alles in allem ist es ein sehr ansehnlicher und stolzer Ansitz, welcher früher auf Straßenseite von einer Zinnenmauer umgeben war.
In Untersirmian entstand im Jahre 1843 die kleine Herz-Jesu-Kirche, welche als erste und gleichzeitig eine der wenigen im Lande, dem Herzen Jesu geweiht sind. Der schlichte Bau besitzt ein Barockaltärchen aus dem 18. Jahrhundert, datiert 1713. Der Turm wurde 1857 fertig gestellt.
Die Tennisplätze innerhalb der Sportanlage des Lido Nals sind ideal für alle Tennisbegeisterte. Die Plätze befinden sich in einer ruhigen, grünen Lage und nur wenige Minuten von Bozen entfernt. Die Anlage besteht aus 4 rote Sandplätzen, die bei Bedarf auch beleuchtet werden können.
Die Weinberge der Kellerei ziehen sich von Margreid bis Nals mit 150 Hektar Rebfläche hin, die von 140 Weinbauern bewirtschaftet werden. Die beiden bestehenden Kellereien wurden in Nals zusammengelegt, um Kapazität und Qualität in einem Neubau zu erhöhen. Zur Anlieferung wurde ein Kopfbau mit Kellerturm und Kellerbereichen für die neueste Kellertechnik dem Altbau angegliedert. Der Neubau ist in braunrötlichem Beton als Anklang an die Porphyrfelsen der Umgebung ausgeführt und mit den bestehenden Kellern verbunden. Der Neubauteil ist mit einem statisch interessanten, weit auskragenden Betondach überdeckt, das sich begrünt gut in die Landschaft einfügt. Unter die freischwebende Dachplatte wurde, wie eine überdimensionale Weinkiste, der Barriquekeller als Holzkonstruktion gestellt und markiert den Durchgang zum Innenhof. Die Anlage fügt sich in die Ortsmitte harmonisch ein.
Die 160 Hektar Weinberge sind auf 14 Gebiete zwischen Nals im Etschtal und Margreid im Süden Südtirols verteilt und werden von 138 Weinbauern bewirtschaftet. Dadurch schöpft die Kellerei Nals Margreid aus dem einmaligen Potential der gesamten Region entlang des orthographisch rechten Ufers der Etsch.
In diesem besonderen Landstrich, zwischen 200 und 900 Höhenmetern, reifen die Trauben auf vielschichtigen Terroirs, mit jeweils eigener Bodenbeschaffenheit, Mikroklima und Sonneneinstrahlung. Der schützende Alpenbogen im Norden, die mediterranen Einflüssen aus dem Süden, die 1.800 Sonnenstunden im Jahr und Temperaturunterschiede von bis zu 20° C zwischen Tag und Nacht lassen die Trauben zu einzigartigen Charakteren gedeihen, die ihre Terroirs im Geschmacksspektrum von Weißburgunder, Sauvignon, Chardonnay, Pinot Grigio, Merlot, Cabernet und Pinot Noir widerspiegeln: von alpin-frisch bis fruchtig-elegant.
Der Anspruch an Qualität und Einzigartigkeit drückt sich in der Kellerei Nals Margreid auch in der Architektur des Kellereigebäudes aus. Rotbraune Sichtbetonwände ragen bis zu neun Metern in den Himmel. Dazwischen der Barrique-Keller, überspannt von einem gewaltigen, asymmetrisch gefalteten Dach.
Mit der behutsamen Restaurierung des alten Ansitzes zum Headquarter und der Vinothek „1764“ ist die Synthese historisch baulicher Bestände und international prämierter zeitgenössischer Architektur zur Perfektion gereift. Hier werden die Weine der Kellerei Nals Margreid, wie zum Beispiel der Sirmian, der vom renommierten italienischen Weinführer Vini d´Italia des Gambero Rosso zum Besten Weißwein Italiens gekürt wurde, mit professioneller Sommelierberatung auf verschiedenen Ebenen mit allen Sinnen erlebbar.
Hoch über dem Dorf Nals thront auf einer an drei Seiten steil abfallenden Felsennase, am Rande der Sirmianerbachschlucht, die Ruine Payersberg. Die Burg wurde von den seit 1165 als Ministerialen der Grafen von Eppan erwähnten Payr im ersten Drittel des 13. Jahrhunderts erbaut. Der rechteckige, an die Angriffsseite gestellte, vierstöckige Bergfried war durch eine im zweiten Stock liegende Pforte zu betreten. Im dritten, bewohnten Stockwerk, zu dem eine Treppe empor führte, befindet sich eine vier Meter breite Fensteröffnung; ein Kamin mit rundem, zugespitztem Mantel hielt den Raum warm. Von hier aus konnte man durch ein Törchen den hölzernen Wehrgang betreten, der um den Bergfried verlief. Südlich des Bergfrieds, durch diesen geschützt, lag der kleine, heute zerfallene Palas. Östlich stehen die Reste der spätgotischen Burgkapelle. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert unter dem Ritter Jakob von Boymundt-Payersberg renoviert und mit neuen Wehranlagen versehen. Aus dieser Zeit stammt der nördliche Torbau mit dem heutigen Eingangstor und dem Eckrondell. Über dem Tor befindet sich das Payersbergische Wappen mit der Jahreszahl 1560. Aber schon Marx Sittich von Wolkenstein, der seine Landesbeschreibung um 1600 verfasste, berichtet, Payersberg sei zerfallen und kaum mehr bewohnbar. Offenbar war diese Vernachlässigung die Folge der Erbauung der Schwanburg in Nals, die der Tendenz zum bequemen Wohnen besser entsprach. Die Burg blieb bis zum Aussterben der Grafen von Payersberg, 1791, in deren Besitz. Heute gehört sie der Familie Malpaga und dient als Wohnung und als Wirtschaftsgebäude für den dazugehörigen Bauernhof. In Obersirmian, neben dem Rainerhof, dem höchstgelegenen Hof der Gemeinde Nals, erblickt man ein turmartiges Gebäude, das sich deutlich von den umliegenden Bauernhäusern unterscheidet und sofort auf seine Zugehörigkeit zu einer Ritterburg hinweist. Es handelt sich um den so genannten Jagdturm, der den Grafen von Payersberg als Aufenthalt während der Jagd und im heißen Sommer diente. Der einzigartige Turm vom Schloß Payrsberg, der hoch über Nals thront und weithin sichtbar ist, ist ein Wahrzeichen für das Dorf und schmückt daher das heutige Ortslogo von Nals.
Schloss Payersberg wurde 2024 renoviert und bietet es seitdem als erstklassige Location für unvergessliche Momente an. Der neu gestaltete Veranstaltungsort mit seiner atemberaubenden Aussicht eignet sich ideal für eine Vielzahl von Anlässen, wie Hochzeiten, Konzerte, Firmenfeiern, Geburtstagen oder Konferenzen.
Die früher am meisten besuchte Kapelle der Gegend liegt zu Fuß eine Viertelstunde vom Dorfzentrum entfernt, oberhalb des Nalserbacher Hofes an der Straße nach Prissian, an der früher auch ein sogenannter Kalvarienberg entlang führte. Im Pfarrarchiv von Tisens wird die Nalser-Bachkapelle bereits im Jahre 1713 genannt. Wahrscheinlich ist sie aber wesentlich älter.
In nur wenigen Wanderminuten vom Ortskern von Nals entfernt, liegt der Aussichtspunkt Nachtigallensteig. Umgeben von üppiger Natur und idyllischen Weinbergen, ist der Aussichtspunkt ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturfreunde. Der gut erreichbare Steig führt zu einem Ruhepol, an dem man die Schönheit der Südtiroler Landschaft in vollen Zügen genießen kann. Ein perfekter Ort, um die Seele baumeln zu lassen und den Blick über das Tal schweifen zu lassen.
In Obersirmian steht auf einem hochragenden Porphyrhügel die Kirche zur Hl. Apollonia. Das kleine Gotteshaus, welches ursprünglich dem Hl. Pelagius geweiht war, wurde im 12. oder 13. Jh. auf uraltem Siedlungsgrund erbaut. Es besitzt ein aus Stein gerahmtes Portal aus der Zeit um 1500. St. Apollonia steht auf einem bewaldeten Hügel, der auf der Sirmianerstraße mit dem Auto in wenigen Minuten erreicht werden kann. Schon der Standort legt die Vermutung nahe, dass die kleine Kirche in sehr früher Zeit erbaut worden ist. Der Fund eines Bronzearmbandes weist außerdem auf eine frühgeschichtliche Siedlung hin. Der ursprüngliche romanische Bau wurde um 1300 errichtet und besitzt eine Rundapsis mit Streben. Das Portal ist steingerahmt mit Eselsrückenbogen und Rundstab und dürfte aus dem Beginn des 16. Jahrhunderts stammen. Die Tonne im Langhaus und das Gratgewölbe im Chor reichen in das 17. Jahrhundert zurück. Die Mauernische mit Eisentürchen diente als Sakramentshäuschen. Die Heilige Apollonia ist Fürbitterin gegen Zahnschmerzen und deshalb mit einer Zange in der Hand dargestellt. Sie ist Symbol ihres Martyriums, wobei ihr auf grausame Weise alle Zähne ausgerissen wurden. Den Schlüssel zur Kirche erhalten sie im Restaurant Apollonia, welches sich direkt unterhalb des Hügels befindet.