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    Kultur & Sehenswürdigkeiten in unseren Rückzugsorten

    Auf den Spuren unserer Geschichte streifst du durch herrschaftliche Burgen und Schlösser, besuchst Kirchen und Klöster, erkundest bei Führungen und Besichtigungen sehenswerte Zeitzeugen, Bauwerke und besondere Plätze. 

    Ergebnisse
    Kirchen & Klöster
    St. Annakirche
    Vöran, Meran und Umgebung

    Die Kirche St. Anna in Aschl bei Vöran ist ein neuromanischer Bau, der am St. Annatag, am 26. Juli 1905 eingeweiht wurde.

    Der Kurat von Vöran, Anton Locher, half beim Bau finanziell mit, indem er für das kleine Gotteshaus ein Waldstück und eine Wiese kaufte. Ein aus Mölten stammender Kaufmann hatte es in Bozen zu Wohlstand gebracht und stiftete die Kirche.

    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Weiher Bruggen
    Vöran, Meran und Umgebung

    Der liebevoll angelegte Weiher Bruggen auf dem Wanderweg Nr. 16 unterhalb der Leadner Alm spendet müden Wanderern ein kühles Fußbad und beschauliche Ruhe.

    Im Sommer tummeln sich kleine Fische im Weiher, auch Frösche, Kröten und Libellen haben hier ihren idealen Lebensraum gefunden. Bänke rund um den Weiher laden zu einer gemütlichen Rast ein und bieten einen spektakulären Blick auf den Ifinger im Hintergrund.

    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Minnehus
    Lajen

    Walther von der Vogelweide ist der erfolgreichste und meist zitierte Minnesänger des Mittelalters und geschichtlichen Nachforschungen zufolge mit großer Wahrscheinlichkeit Lajens berühmtester Bürger aus einem vergangenen Jahrhundert. An die 500 Strophen sind vom Meister der Minne erhalten und in unterschiedlichen Handschriften der Nachwelt erhalten geblieben. Anhand seiner Liedtexte lässt sich sein bewegtes Leben, seine Wertehaltung und seine Rolle in der mittelalterlichen Gesellschaft rekonstruieren. Walther war ein Verehrer der Frauen, ein Sprachrohr seiner Zeit und manchmal aufgrund seiner scharfen Zunge ein anstrengender Zeitgenosse.

    Die interaktive Ausstellung im Minnehus widmet sich in über 40 interaktiven, kreativen, akustischen und visuellen Stationen dem Leben und Werk des mittelalterlichen Stars. Dem Besucher wird bald klar, dass Walther zwar im 12. und 13. Jahrhundert gelebt hat, sein Echo aber bis heute nachhallt.

    Kirchen & Klöster
    Kirchlein zum Hl. Johannes der Täufer
    Lajen
    Von einer Kirchweihe ist bereits 1239 die Rede. Der heutige Bau dürfte jedoch im Rahmen einer barocken Veränderung im 18. Jahrhundert entstanden sein. Auffallend ist der gedrungene Turm mit dem vierseitigen Pyramidendach. Am Haupteingang an der Westfassade befindet sich ein breites Vordach. Die Fresken an dieser Fassade zeigen die Heiligen Johannes der Täufer, Laurentius, Stephanus und Christophorus und wurden 1727 laut einer Inschrift von Hans von Freising zu Aichach und Dorothea von Freising geb. Ingram gestiftet. Der Altar ist neugotisch. In der Fensterlaibung vorne rechts sieht man die Johannesschüssel, wobei es sich um eine Kopie einer sehr wertvollen Skulptur um 1400 handelt. Der Kopf des Johannes liegt in einer breiten Schüssel. Eine weitere Skulptur der Muttergottes mit Kind aus der Schule des Meisters Leonhard von Brixen ist ebenfalls deponiert.
    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Knottnkino in Vöran
    Vöran, Meran und Umgebung

    Auf dem Rotstein Knott in Vöran auf 1.457m thront das "Knottnkino" des Rittner Künstlers Franz Messner und ist ein Muss für Jedermann.

    Der Aussichtspunkt mit 30 Kinosesseln aus Stahl und Kastanienholz, lädt die Wanderer ein, Platz zu nehmen, die Seele baumeln zu lassen und die einmalige Aussicht wie in einem Naturkino zu genießen. Hier überblickt man das gesamte Etschtal und geniesst den überwältigenden Ausblick von der Texelgruppe bis zum Penegal und weiter noch auf das Weißhorn.

    „Knottn“ bedeutet im Südtiroler Dialekt „Fels“. Vor Millionen von Jahren, als der Tschögglberg von Lava und Aschenregen geformt wurde, entstanden diese weinroten, runden Kuppen. Diese Felsformationen sind in Südtirol einmalig, in Vöran kann man drei davon finden: den Rotstein, den Beimstein und den Unterstein Knott.

    Der Rundwanderweg "Knottnkino³" verbindet Vörans rote Wahrzeichen und führt von der Seilbahn Burgstall-Vöran zu den spektakulären Panorama-Plattformen der drei Felskuppen Rotstein, Beimstein und Timpfler Knott.

    Kirchen & Klöster
    Wohnung von Pfarrer Heinrich Videsott
    La Val, Dolomitenregion Alta Badia
    Pfarrer Heinrich Videsott wurde am 3. Juli 1912 in Montal bei Bruneck geboren und verstarb am 9. Dezember 1999 in La Val. Pfarrer Videsott fiel besonders durch seine geistige Ausstrahlung, seine tiefe Frömmigkeit und große Barmherzigkeit auf. Er zeigte eine unbegrenzte Hilfsbereitschaft und war Botschafter der Güte und Liebe Gottes.
    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Eibenwald in Andrian
    Andrian, Südtiroler Weinstraße
    In der Nähe unseres Dorfes befindet sich ein schönes Waldstück, das durch ein starkes Vorkommen von Eiben geprägt wird und aufgrund seiner Bedeutung für das Landschaftsbild und die Naherholung als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist. 

    Die Eiben kommen sowohl in lichten Gesellschaften mit Kiefern, Mannaeschen und Hopfenbuchen als auch in dunklen und dichten Reinbeständen vor. Dieser Wald bietet vielen Tierarten einen optimalen Lebensraum mit zahlreichen Nischen.
    Der Andrianer Eibenwald mit seinen zahlreichen Trampelpfaden und Schotterwegen ladet zum Spazierengehen und Erholen ein.
    Kirchen & Klöster
    Bildstock in Lajen
    Lajen

    In Lajen-Dorf steht neben der Kapelle Maria Einsiedel ein Bildstock der aus dem 17. Jahrhundert stammt. In den Nischen des Bildstocks sind Darstellungen wie eine Kreuzigungsgruppe, zwei heilige Krieger, dem heiligen Johannes und der heiligen Margareth sowie dem Besuch Marias bei Elisabeth.

    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Kalkofen in Andrian
    Andrian, Südtiroler Weinstraße

    Im Andrianer „Eibenwald“ befindet sich ein alter Kalkofen, der früher zur Kalkgewinnung (als Baumaterial) genutzt wurde. Der Ofen wurde in den Boden hineingegraben, um die Hitze so effektiv wie möglich im Inneren zu halten. Das Kalkgestein wurde durch tagelanges Brennen bei Temperaturen über 1000 °C verarbeitet. Die Überreste dieses Ofens sind gut erhalten.

    Kirchen & Klöster
    Kirche zum Hl. Nikolaus
    Lajen
    Die heutige Kirche ist gegen Mitte des 15. Jahrhunderts nach einem Dorfbrand entstanden. Wesentlich älter dürften die Mauern des Langhauses und der Schaft des Turmes sein. Rechts neben dem Portal der Kirche befindet sich ein riesiges Christophorus-Fresko, welches um 1500 entstanden sein dürfte. Links und rechts an der unteren Seite des Freskos sieht man den Hl. Nikolaus mit den drei goldenen Kugeln und den Hl. Georg mit dem Drachen, der der zweite Patron der Kirche ist. Das Kircheninnere überrascht durch Spitzbogenportal, Spitzbogenfenster mit Fischblasenmaßwerk und dreijöchiges Netzgewölbe. Der barocke Hochaltar (1720) zeigt den Hl. Nikolaus der zur Muttergottes mit dem Kind schaut und seine Bauernheiligen Silvester, Georg, Margareth und Valentin. Das Schmuckstück der Kirche ist der kunstvolle gotische Flügelaltar („Georgsaltar“, 1520) vom Brixner Künstler Andre Haller. Im Mittelteil sieht man den Hl. Georg auf dem Pferd im Kampf gegen den Drachen. Rechts kniet Margareth mit dem Lamm und betet für einen guten Ausgang des Kampfes. Hinten links sind die Eltern des Georg und hinten rechts die Enthauptung Georgs dargestellt. An den Flügeln sieht man den Hl. Joachim mit Buch und die Hl. Mutter Anna mit Maria und dem Jesuskind. Die Außenseiten der Flügel sind mit den zwei Heiligen Nikolaus und Erasmus bemalt. Die Kirche ist grundsätzlich versperrt, der Schlüssel kann beim Mesnerhaus geholt werden.
    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Beimstein Knott
    Vöran, Meran und Umgebung

    Der Beimstein Knott besticht durch seine spektakuläre Aussicht auf das Dorf Vöran.

    Die neue Installation „Attimo“ besteht aus fünf linear angeordneten Sesselliftsitzen, die eine imaginäre Streckenführung der Seilbahn über die rote Felskuppe darstellen und zum Verweilen einladen.
    Die Künstler: die Architekten Verena und David Messner

    Der Beimstein Knott gehört zu den drei tufförmigen Kogeln (Rotstein, Beimstein und Timpfler Knott), welche vulkanischen Ursprungs und einzigartig in Südtirol sind. 

    Der Knott ist Teil des Rundwanderweges Knottnkino³.

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche St. Nikolaus in Vöran
    Vöran, Meran und Umgebung

    Die Pfarrkirche in Vöran ist eine der ältesten Kirchen auf dem gesamten Tschögglberg und ist dem Heiligen Nikolaus geweiht. Sie wurde bereits 1330 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Mauern des Langhauses stammen noch aus jener Zeit.

    Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Apsis gotisiert, das Kirchenschiff mit zwei spitzbogigen Türen versehen und auch der Turm errichtet. In der Barockzeit wurde das Kirchenschiff mit Flachbogenfenster und einem Tonnengewölbe ergänzt, zudem wurde eine Seitenkapelle hinzugefügt. Die historisch und kunsthistorisch interessanten, jedoch nicht zur Gänze erhaltenen Fresken stellen Mariä Krönung dar.

    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Gaider Schlucht
    Andrian, Südtiroler Weinstraße

    Im Lauf der Zeit hat sich der Gaiderbach tief in das Porphyrgestein eingeschnitten und eine enge, markante Schlucht mit Wasserfällen ausgebildet. Die Schlucht präsentiert sich einfach faszinierend und atemberaubend: die bemoosten Felswände, die Kraft des Wassers, die artenreiche Vegetation (u.a. Hirschzungenfarne und verschiedene Orchideenarten) bilden ein ungestörtes Zusammenspiel der Natur.

    Es gibt Orte, an denen die Natur über Jahrtausende hinweg Einzigartiges vollbracht hat.

    Kirchen & Klöster
    Kirchlein zum Hl. Bartholomäus
    Lajen
    Die Kirche reicht ins Jahr 1437 zurück, dürfte jedoch wesentlich älter sein. Der Legende nach soll es sich sogar um das älteste Gotteshaus auf Lajener Gebiet handeln. Der gedrungene Turm mit der Schindelpyramide und den doppelbögigen Schallfenstern sowie das Rundbogen - Eingangstor weisen eindeutig romanische Merkmale auf. Das Innere zeigt an verschiedenen Stellen Freskenreste, wahrscheinlich war die Kirche früher vollständig ausgemalt. Der Altar ist im spätbarocken Stil gehalten und stellt Maria mit Heiligen dar. Zwischen den Säulen befinden sich die Statuen des Hl. Josef und des Hl. Johannes des Täufers. Besonders wertvoll sind auch die Skulpturen an der linken Langhauswand: Katharina und Barbara, Bartholomäus, ein Bischof. Erwähnenswert sind der alte Taufstein und die gesprungene Glocke (neben dem Altar) aus dem Jahre 1580. Den Schlüssel für die Kirche kann man im Mesnerhaus holen. Der Nussbaum, der zwischen Kirche und Mesnerhaus steht ist ein prächtiges Naturdenkmal.
    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Postkarte von Armentara
    La Val, Dolomitenregion Alta Badia
    Möchtest du den Zauber der Armentara-Wiesen mit deinen Lieben zu Hause teilen? Warum nicht auf romantische und altmodische Art und Weise, indem du eine illustrierte Postkarte verschickst? Wir haben eine spezielle Schachtel vorbereitet, in der wir Postkarten sammeln, die zweimal im Jahr verschickt werden: mit den ersten Schneeflocken und im Frühsommer, mit der ersten Blüte. Du brauchst dich nicht einmal um die Briefmarke zu kümmern, wir verschicken sie selbst!
    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Kastanienhain am Schlosspichl
    Andrian, Südtiroler Weinstraße
    Ein prachtvoller Kastanienhain befindet sich am Schlosspichl auf einer Hangverflachung nördlich der Burg Wolfsthurn am Wanderweg Andrian Bittnerhof.
    Die Kastanien unterschiedlichen Alters stehen licht auf der grünen Wiese und haben durch ihre hellgrüne, frische Belaubung eine besondere Ausstrahlung. Eine einzelne, große Eiche mit einer schönen, regelmäßigen Form steht etwa in der Mitte der Fläche. Durch die windgeschützte und sonnige Lage ist der Kastanienhain wesentlich wärmer als der umgebende Wald und strahlt durch seine frischen Farben Lebendigkeit aus.
    Ein Platz zum Verlieben! Als Rastplatz für Wanderer und als Naturspielpaltz für Familien und Kinder.  Am nördlichen Ende führt ein Pfad auf eine kleine Erhebung mit einem Kreuz und mehreren Bänken, von wo aus man einen wunderschönen Blick ins Tal hat.
    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    St. Jakob Kirche - Hingucker Wanderweg Nr. 38, Vöran
    Vöran, Meran und Umgebung

    Der Hingucker befindet sich auf dem Wanderweg Nr. 38 in Vöran, in der Nähe zum Gasthof Waldbichl, mit Blick auf das Kirchlein St. Jakob in Langfenn (Mölten).

    Auf dem höchsten Punkt des Salten auf 1.525 m, liegt die weithin sichtbare romanische Kirche St. Jakob. Das Kirchlein wurde im Jahr 1300 erstmals erwähnt. 1900 wurde die Restaurierung durch Pfarrer Johann Luggin in Angriff genommen und ein Jahr darauf eingeweiht. 1970 wurde die ursprünglich romanische, aber 1510 gotisierte Kirche restauriert, dabei wurden Fresken aus dem 17. Jahrhundert entdeckt und zum Teil freigelegt. Auf dem Altar sind der Hl. Jakob – der Beschützer der Wanderer – und die zwei Pestpatrone Rochus und Sebastian abgebildet.

    An zahlreichen Aussichtspunkten im Meraner Land findet man die sogenannten „Hingucker“. Diese Fernrohre kann man nicht drehen, sondern sind auf ausgewählte Bauwerke und Objekte gerichtet.

    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Rotstein Knott
    Vöran, Meran und Umgebung

    Am Rotstein Knott errichtete der Südtiroler Künstler Franz Messner zur Jahrtausendwende sein berühmtes Knottnkino. Ein beeindruckendes Freiluftkino aus handgefertigten Klappsesseln.

    Nim darin Platz und genieße den unendlichen Film der Natur, zwischen Himmel und Erde.
    Ein Naturschauspiel bietet auch der neue Rastplatz Rotstein-Knott der Architekten Verena und David Messner an der Ostseite. Kreisförmig wie ein Amphitheater in den Porphyr eingeschnitten, gibt er den Blick auf das Dorf Vöran frei. Filigran leitet eine Windrose, ein Netz aus Linien der Designerin Antoinette Bader,  den Blick auf das Spannungsfeld zwischen Kunst und Natur.
    Die Künstler: Verena und David Messner, Antoinette Bader

    Der Rotstein Knott gehört zu den drei tufförmigen Kogeln (Rotstein, Beimstein und Timpfler Knott), welche vulkanischen Ursprungs und einzigartig in Südtirol sind. 

    Kirchen & Klöster
    Heiligkreuzkapelle Raschötz
    Lajen

    Die Heiligkreuzkapelle ist eine Bergkapelle auf der Raschötzer Alm bei Lajen. Das Kirchlein wurde 1755 errichtet und ist bis heute erhalten geblieben. Die letzte Restaurierung fand 2012 von der Schützenkompanie Lajen statt, und seither wurde die Kapelle als Baudenkmal geschützt. Im Innenraum des Kirchleins befindet sich ein großes Kruzifix das aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt. Im Sommer ist die Kapelle tagsüber immer für Besucher geöffnet.  

    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Panoramaplattform Kreuzjoch
    Vöran, Meran und Umgebung

    Die Aussichtsplattform liegt auf 2.086m auf dem Europäischen Fernwanderweg E5 und bietet einen 360° Ausblick auf die umliegende Bergwelt: von den Dolomiten bis zur Ortler- und Texelgruppe…

    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Raschötz
    Lajen
    Die Raschötz Alm gilt als Der Aussichtspunkt der Dolomiten und ist Teilgebiet des Dolomiten Unesco Weltererbe. Auf einer Fläche von 10.000 ha. finden Wanderer und Naturliebhaber ideale Bedingungen zum Entspannen und Genießen.
    Sei es im Sommer, als auch im Winter ist die Raschötz ein ideales Ausflugziel zahlreicher Gäste. Im Frühsommer kann die wunderschöne Blüte bewundert werden, die das Hochplateau in ein Farbenmeer verwandelt. Auch während der Wintermonate kann man zahlreiche Aktivitäten, wie Wandern, Rodeln; sowie Schneeschuhwanderungen unternehmen, um so tolle Wintererlebnisse zu erfahren.
    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche zum Hl. Petrus
    Lajen
    St. Peter bildet eine eigenständige Pfarrei, jedoch betreut der Pfarrer von Lajen die Seelsorge mit. Kirchen, die dem hl. Petrus geweiht sind, weisen meist auf ein hohes Alter hin. Urkundlich reicht die Pfarrkirche tatsächlich auf 1241 zurück. Von diesem romanischen Bau ist heute nichts mehr erhalten. Die Kirche wurde bereits im 15. Jahrhundert umgebaut. Der heutige Barockbau ist allerdings noch jünger, er wurde im Jahre 1767 geweiht. Im Inneren fallen die großen Deckengemälde auf. Sie wurden von Josef Arnold um 1845 geschaffen, welcher auch die Deckenfresken der Lajener Pfarrkirche malte. Über dem Hochaltar ist Christi Verklärung dargestellt, umgeben von den vier Evangelisten. Es folgen anbetende Engel mit den Kirchenvätern, die Schlüsselübergabe an Petrus mit den Hl. Franz Xaver und Franz von Sales. An der Brüstung der Empore sind drei Gemälde angebracht: Petrus heilt den Lahmen (links), die Hl. Cäcilia (Mitte) und die Bekehrung des Hl. Paulus (rechts). Der Hochaltar mit vielen Engeln stammt aus der Erbauungszeit der Kirche. Das Gemälde stellt den Abschied von Petrus und Paulus dar. Sehr zierlich sind auch die Seitenaltäre mit verschiedenen Heiligenfiguren, die im 18. Jahrhundert entstanden sind. Die Figuren an der Außenseite der Kanzel zeigen Figuren, welche die drei Kardinaltugenden (Glaube, Hoffnung, Liebe) symbolisieren sollen.
    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Von Eislöchern und kalten Kellern
    Lajen

    Die Eislöcher, auch Eiskeller genannt, befinden sich im Allgemeinen im Überetsch, aber auch in Pontives/Lajen hat man drei solcher Eiskeller gefunden. Hierbei handelt es sich um ein seltenes Naturphänomen, das mit dem physikalischen Prinzip der Windröhre erklärt werden kann. Die warme Sommerluft strömt in der Geröllhalde von oben nach unten und wird dabei sehr stark abgekühlt. Die schwere Kaltluft strömt wieder aus den „Kellern“ heraus und somit kühlt auch die Umgebung sehr stark ab. Es kommt zu Eisbildungen an den Gesteinsoberflächen. In den Wintermonaten bricht dieses System zusammen, da sich die Verhältnisse vertauschen. Die Keller wurden über Bodenspalten errichtet und nach außen isoliert. Sie wirken sie kleine Bunker.

    Die drei Eiskeller von Lajen befinden sich im Grödner Tal bei der Abzweigung nach St. Peter im Tal. Der größte befindet sich unmittelbar neben der Straße und besteht aus zwei Kammern. Die zwei kleineren befinden sich im Wald.

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche zum Hl. Stephanus und Laurentius
    Lajen
    Die alte romanische Pfarrkirche, von der heute nur mehr sehr wenig erhalten ist, erhob sich an derselben Stelle wie die heutige. Sie war jedoch kleiner und stand quer zum heutigen Kirchenbau, nach Osten gerichtet. 1842-1845 wurde an die Stelle der alten die neue, klassizistische Pfarrkirche erbaut; nur der 36 m hohe romanische Glockenturm mit der barocken Zwiebelhaube blieb stehen. Die Pfarrkirche, von manchen wegen ihrer für eine Dorfkirche großen Ausmaße der "Dom auf dem Berg" genannt, zählt zu den größten säulenlosen Kirchenbauten in Südtirol: Sie ist im Schiff 40 m lang und 15,6 m breit. Die Deckenflächen wurden 1844 von Josef Arnold und seinen Söhnen gemalt. Die Fresken schildern Gegebenheiten aus dem Leben der Kirchenpatrone Stephanus und Laurentius. Das Altarbild des Hauptaltars zeigt Maria mit dem Jesuskind und den zwei Diakonen Stephanus und Laurentius. Über dem Hochaltar wird die Krönung Mariens dargestellt, am Hauptschiff zeigen die Gemälde den Hl. Stephanus bei der Predigt, dessen Steinigung sowie das Martyrium des heiligen Laurentius. An den Seiten der Decke befinden sich vier kleinere Gemälde mit den vier Evangelisten und Szenen aus dem Evangelium.
    Kirchen & Klöster
    Liebfrauenkirche in Lajen
    Lajen
    Die spätgotische Kirche wird bereits 1147 erstmals erwähnt. Der Sage nach erhebt sich die Kirche auf den Fundamenten einer heidnischen Opferstätte. Der heutige Bau stammt aus dem 15. Jahrhundert. Gotische Elemente der Kirche sind die spitzbogigen Portale, das Rosettenfenster oberhalb des Haupteinganges mit den gotischen Dreipässen und das zierliche Netzrippengewölbe im Inneren. Der Hochaltar (um 1620) zeigt Christi Geburt, Statuen von Petrus und Paulus sowie Figuren aus dem Marienleben. 1905 wurden die bemalten Fenster links und rechts des Hochaltars von Lajener Adelsfamilien gestiftet. Die restliche Einrichtung ist im neugotischen Stil. Der Turm der Liebfrauenkirche ist auf der Nordseite mit Fresken geschmückt, welche die Gottesmutter, umgeben von den Hl. Florian und Johannes Nepomuk, erkennen lassen. Täglich für Besichtigungen geöffnet.
    Kultur & Sehenswürdigkeiten
    Timpfler Knott
    Vöran, Meran und Umgebung

    Der Timpfler Knott gehört zu den drei tufförmigen Kogeln (Rotstein, Beimstein und Timpfler Knott). Diese sind vulkanischen Ursprungs und einzigartig in Südtirol.

    Die Lichtung Timpfler Knott, in ruhiger Lage bei Vöran, bietet sich für einen Rastplatz geradezu an. Hier dient ein kreisförmiger Einschnitt in den Porphyr als Sitzgelegenheit und Aussichtsplattform. Dieser Ort der Ruhe wird zudem durch eine Wolfs-Skulptur des Künstlers Michael Fliri bespielt. Ein Abbild in doppeltem Sinn: Die Installation zweier Hände verwandelt sich im Schattenspiel der Sonne in einen Wolf, der die Besucher mit seiner Anwesenheit überrascht.
    Die Künstler: Verena und David Messner, Michael Fliri

    Der Timpfler Knott ist Teil des Rundwanderweges Knottnkino³.
    Von Vöran Dorf der Beschilderung "Timpfler Knott" folgen.

    Burgen & Schlösser
    Strohdächer
    Vöran, Meran und Umgebung

    Die Strohdächer auf den Scheunen und Nebengebäuden der Bauernhöfe sind typisch für die Ortschaften Hafling und Vöran. Diese Dächer bestehen meist aus Roggen- aber auch Weizenstroh.

    Einige wenige Exemplare dieser archaischen Bauweise lassen sich heute noch beim Wandern bewundern, etwa in Vöran beim Spitzegger und beim Gfrar in Aschl.

    Das Eindecken der Strohdächer erfordert viel Arbeit und Können vonseiten der "Strohdecker". Das Stroh, meist Roggen-, aber auch Weizenstroh, wird an milden Wintertagen zu armdicken Bündeln (Schauben, "Dachschab") gebunden. Jahr für Jahr muss ein Stück Dach ausgebessert werden, so dass etwa alle zwanzig Jahre die ganze Strohschicht erneuert wird.

    So schreibt Richard Furggler in seinem Kompendium "Tschögglberg": "Das auffallendste Merkmal volkskundlicher Eigenheiten des Tschögglberges sind – fast muss man sagen, waren – die majestätischen Strohdächer auf den Wirtschaftsgebäuden."

    Kirchen & Klöster
    Pfarrkirche zum hl. Valentin
    Andrian, Südtiroler Weinstraße

    Andrians Pfarrkirche ist dem Heiligen Valentin geweiht.
    Das Patrozinium zum hl. Valentin lässt hier schon sehr früh ein Gotteshaus vermuten. Die erste urkundliche Erwähnung einer Kirche stammt aus dem Jahre 1231. Der älteste Teil der heutigen Kirche besteht aus dem unteren Abschnitt des Turmes mit den dreiteiligen Spitzbogenschallfenstern. Das Langhaus jener Zeit ist leider nicht mehr erhalten geblieben, wohl aber ein Teil des im frühen 16. Jh. errichteten Baues, der heute den Chor der Kirche bildet und mit seinen Spitzbogenfenstern und dem Sternrippengewölbe seine spätgotischen Elemente erhalten hat.
    Einige Fresken aus jener Zeit sind in der heutigen Sakristei noch zu sehen, sind aber der Öffentlichkeit nicht zugänglich, und ebenso die Statuen Maria mit Christkind, St. Sebastian, St. Anna, St. Barbara und St. Katharina wurden Ende 15./frühes 16. Jh. datiert. Diese befinden sich im neugotischen Flügelaltar, der erst 1904 entstanden ist.
    Der ganze Rest der Kirche, so das Langhaus und der obere Teil des Turmes, wurden hingegen erst im 19. Jh. (Langhaus 1852-1854, Turm 1883) errichtet und 1864 entstanden die Seitenaltarbilder aus der Hand von Anton Psenner.

    Burgen & Schlösser
    Ansitz Lusenegg
    Lajen
    Der alte Ansitz Lusenegg liegt auf der gleichen Höhe wie das Kloster Säben und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Das Adelsgeschlecht, das dort wohnte, war sehr wohlhabend und besaß sogar ein goldenes Kegelspiel. Beeindruckend sind die steinerne Ringmauer, die zinnengekrönte Giebelwand und die holzgetäfelten Stube.
    Kirchen & Klöster
    Kirche zum Hl. Jakobus und Hl. Valentin
    Lajen
    Der Ursprung der Kirche reicht sicherlich viel weiter zurück als die uns bekannte Weihe im Jahre 1465. Im Inneren sind die ins Deutsche übersetzte Weiheurkunde und eine detaillierte Aufstellung der Restaurierungsarbeiten von 1989 abgebildet. Die Schlusssteine des zarten Netzrippengewölbes stellen Heiligenfiguren und verschiedene Wappen dar. Das Gemälde des barocken Hochaltars (1733) zeigt Maria mit dem Kind und Hl. Jakobus den Älteren und Hl. Jakobus den Jüngeren. Diese beiden Heiligen stehen nochmals zusammen mit dem Hl. Silvester und einem Bischof als Statue an den beiden Seiten. Zudem sind eine Pietà aus dem 18. Jahrhundert und ein Hl. Valentin mit einem Rind (um 1800) bemerkenswert. Die Kirche ist grundsätzlich versperrt, den Schlüssel kann man sich beim dahinterliegenden Bauernhof (Mesner) holen.
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