Die Eislöcher, auch Eiskeller genannt, befinden sich im Allgemeinen im Überetsch, aber auch in Pontives/Lajen hat man drei solcher Eiskeller gefunden. Hierbei handelt es sich um ein seltenes Naturphänomen, das mit dem physikalischen Prinzip der Windröhre erklärt werden kann. Die warme Sommerluft strömt in der Geröllhalde von oben nach unten und wird dabei sehr stark abgekühlt. Die schwere Kaltluft strömt wieder aus den „Kellern“ heraus und somit kühlt auch die Umgebung sehr stark ab. Es kommt zu Eisbildungen an den Gesteinsoberflächen. In den Wintermonaten bricht dieses System zusammen, da sich die Verhältnisse vertauschen. Die Keller wurden über Bodenspalten errichtet und nach außen isoliert. Sie wirken sie kleine Bunker.
Die drei Eiskeller von Lajen befinden sich im Grödner Tal bei der Abzweigung nach St. Peter im Tal. Der größte befindet sich unmittelbar neben der Straße und besteht aus zwei Kammern. Die zwei kleineren befinden sich im Wald.