Die Galleria Doris Ghetta präsentiert in Ortisei eine Einzelausstellung von Alessandro Artini (Tione di Trento, 2000). Seine Malerei ist in der alpinen Landschaft verwurzelt und untersucht deren symbolische und wahrnehmungsbezogene Dimensionen.
Die neue Werkserie widmet sich dem Schnee als wandelbarer Oberfläche, die bewahrt und auslöscht. Artini zeigt die Berge nicht als festen Ort, sondern als atmosphärischen, sich verändernden Raum. Statt konkrete Landschaften darzustellen, rekonstruiert er Erinnerungen und alpine Bildmotive und reflektiert so kollektive Vorstellungen.
Ohne ökologische Rhetorik betont seine Arbeit die menschliche Erfahrung in der Natur – inspiriert von Andrea Zanzotto. Der Ausstellungstitel It’s cold outside verweist auf eine jahreszeitliche wie auch emotionale Distanz.
Artini schloss sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Venedig ab und entwickelte seine Praxis im Atelier F unter der Leitung von Carlo Di Raco, der auch den kuratorischen Text verfasste. Seine Malerei bewegt sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion.
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