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Ausstellung "BERGWELTEN" von Ewa Jönsson Hörtnagl

Wolkenstein Gröden, Dolomitenregion Gröden
von Zentrum
BERGWELTEN
Ewa Jönsson Hörtnagl

Ewa Jönsson Hörtnagls Malerei reiht sich ein in eine lange kunsthistorische Tradition des Kartographierens von Erinnerung und Erlebtem - in einer Welt der Vergänglichkeit.
Bergwelten ist eine Serie von Werken, die auf der gleichen Grundlage wie das übrige Oeuvre der Künstlerin aufbaut. Eine Reihe von Landschaftsbildern, die die Ausgrabungsarbeit, das Durchdringen verschiedener Schichten betonen, um einen oder mehrere Kerne zu finden.
Der Berg selbst ist genau die gleiche Masse gespeicherter Erinnerungen, die sich Sediment um Sediment langsam zu einer geschlossenen und scheinbar einheitlichen Form verdichtet. Aber wir wissen, dass der Fels, wie die Bäume, unzählige Jahresringe in sich birgt und alle Zeitalter gleichzeitig erlebt.
Die Künstlerin arbeitet bewusst zurückhaltend und mit strengem Blick. Mit ihrer Schicht-auf-Schicht-Methode stellt sie die Zeit greifbar dar. Die oft rostig-erdige Farbgebung unterstreicht dies. Sie steht für Wärme und Leben, ist aber auch ein Signal für einen Stillstand oder die Markierung eines Wendepunkts, eines Zersetzungsprozesses. Auf diese Weise werden die Bilder zu Zeugnissen des unerbittlichen Laufs der Zeit. Erinnerung und Erfahrung verblassen nicht nur in ihrer ursprünglichen Form, sondern verwandeln sich, verändern ihre Gestalt und ihren Charakter.
Wenn wir das Privileg haben, die Erinnerungssphäre eines anderen für einige Zeit zu besuchen, verspüren wir natürlich den Wunsch, die eigenen Erinnerungen lebendig werden zu lassen. Vielleicht beginnt der Betrachter die Funde, die als Spuren auf der Oberfläche erscheinen, zu untersuchen und sie für sich selbst als bedeutungsvolle Zeichen zu interpretieren. Auf diese Weise kann man beginnen, die Gemälde zu lesen, in denen die Zeichen eine wortlose Sprache bilden, voller Informationen, Emotionen und Geheimnissen. Eine stille Poesie, die Zeit für sich in Anspruch nimmt, wenn man sich darauf einlassen will.
Johanna Gredfors Ottesen, Kunstkritikerin

Ewa Jönsson Hörtnagl,
 geb. 1950 in Helsingborg, Schweden. Studierte Malerei, Grafik und Fotografie an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien und anschließend Malerei bei Prof. Oswald Oberhuber.
Sie lebt und arbeitet in Schweden und in Tirol als Malerin, Grafikerin, Designerin und gestaltet öffentliche Räume.
Ihre Werke wurden im Rahmen zahlreicher internationaler Einzel- und Sammelausstellungen, Kunsmessen, Galerien und Kunsthallen ausgestellt.
Ewa Jönsson Hörtnagl arbeitete auch für Theater und Film als Gestalterin von Bühnenbild und Kostümen und zeichnet als Kuratorin für die Fotobücher "to be a man" und "Unforgettable - Unforgotten" von Erich Hörtnagl.
Kalender
06 März 2026 – 05 Apr. 2026
06 März (Fr.)
18:00 - 19:00
07 März (Sa.)
16:00 - 19:00
08 März (So.)
16:00 - 19:00
10 März (Di.)
16:00 - 19:00
11 März (Mi.)
16:00 - 19:00
12 März (Do.)
16:00 - 19:00
13 März (Fr.)
16:00 - 19:00
14 März (Sa.)
16:00 - 19:00
15 März (So.)
16:00 - 19:00
17 März (Di.)
16:00 - 19:00
18 März (Mi.)
16:00 - 19:00
19 März (Do.)
16:00 - 19:00
20 März (Fr.)
16:00 - 19:00
21 März (Sa.)
16:00 - 19:00
22 März (So.)
16:00 - 19:00
24 März (Di.)
16:00 - 19:00
25 März (Mi.)
16:00 - 19:00
26 März (Do.)
16:00 - 19:00
27 März (Fr.)
16:00 - 19:00
28 März (Sa.)
16:00 - 19:00
29 März (So.)
16:00 - 19:00
31 März (Di.)
16:00 - 19:00
01 Apr. (Mi.)
16:00 - 19:00
02 Apr. (Do.)
16:00 - 19:00
04 Apr. (Sa.)
16:00 - 19:00
05 Apr. (So.)
16:00 - 19:00

    Alles, was Sie wissen müssen

    Der einfachste Weg nach Gröden / Val Gardena führt über die Brennerautobahn A22. Von Norden über Innsbruck - Brenner - Klausen, von Süden über Verona - Bozen - Klausen. Wir empfehlen die Ausfahrt „Klausen / Grödental“. Wenn Sie auf der Staatsstraße SS242 für ca. 25 km der Beschilderung nach „Val Gardena / Gröden“ folgen, gelangen Sie schließlich nach Wolkenstein in Gröden.
    Auf der Höhe vom Hotel Oswald nach links abbiegen. Sie haben jetzt zwei Optionen: entweder Sie fahren in die Parkgarage oder etwa 50 m weiter, dann rechts bis zum Institut Ladin Micurà de Rù und der Bibliothek Wolkenstein, wo Sie ebenfalls eine Parkmöglichkeit finden (Parkscheibe nicht vergessen, 30 Min.). Ihnen gegenüber, 50 m unterhalb, sehen Sie den "Tublà da Nives".

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    0  Zimmer Zimmer Nicht ausgewählt Ohne Verpflegung Frühstück Halbpension Vollpension All inclusive
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    Inkl. MwSt./Ortstaxe nicht enthalten