Ein Symposium über Automatisierung und Kreativität in der Musik – mit Tavia Nyong'o und Maria Perevedentseva, im Rahmen der Moroder-Tagung.
von
Zentrum
Das Symposium ist Teil der internationalen Tagung «Everybody calls me Giorgio»: Moroder across media, arts and communication, die dem Südtiroler Pionier der elektronischen Musik und Disco gewidmet ist. Es findet in englischer Sprache statt.
Ausgangspunkt ist ein bekanntes Bild aus den 1970er Jahren: Brian Eno soll nach dem ersten Hören von I Feel Love zu David Bowie geeilt sein und verkündet haben, er habe den Klang der Zukunft entdeckt. Die Einführung von Synthesizern und Sequenzern veränderte damals nicht nur die Musik von Grund auf, sondern löste auch eine tiefgreifende Debatte über das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine im kreativen Prozess aus. Heute stellen künstliche Intelligenz und Algorithmen ähnliche Fragen neu — in einem Kontext, in dem Automatisierung die Identität und die Existenzgrundlage von Musikerinnen und Musikern zunehmend herausfordert.
Tavia Nyong'o und Maria Perevedentseva beleuchten diese Entwicklung aus ihren jeweiligen Perspektiven und führen durch eine kritische Analyse der komplexen Beziehung zwischen Automatisierung und Kreativität.
Referentinnen und Referenten:
Prof. Tavia Nyong'o
William Lampson Professor für American Studies, Black Studies, Performance Studies sowie Women's, Gender & Sexuality Studies an der Yale University
Dr. Maria Perevedentseva
Dozentin für Musikwissenschaft, University of Salford
Der Zugang zum Symposium ist im Ticket für den Rothoblaas-Abend (XIU XIU + Matthew Herbert) am selben Tag inbegriffen.
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