Louise Lecavalier bringt mit danses vagabondes ein elektrisierendes Solo über Zeit, Erinnerung und Körperkraft nach Bozen.
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Zentrum
DANSES VAGABONDES
Sie hat mit David Bowie getanzt. Mit Frank Zappa. Mit 66 Jahren tanzt sie vielleicht besser denn je. Louise Lecavalier hat sich in den Achtziger- und Neunzigerjahren als eine der elektrisierendsten Interpretinnen des zeitgenössischen Tanzes einen Namen gemacht – als Weggefährtin von Rock-Legenden, als Bühnenpräsenz, für die Kritiker keine Adjektive mehr fanden. Seit 2006 leitet sie ihre eigene Kompanie Fou Glorieux und verfolgt eine Forschung, die auf Virtuosität und körperlicher Intensität beruht.
danses vagabondes ist ihr jüngstes Solostück und kommt mit begeisterten Kritiken nach Bolzano Danza. Inspiriert von den Écrits Vagabonds des Physikers Carlo Rovelli, ist es eine 65-minütige Meditation über Zeit, Erinnerung und den Körper als lebendiges Archiv – doch wer dabei an etwas Stilles oder Kontemplatives denkt, liegt falsch. Lecavalier kennt keine Stille. Von dem Moment an, in dem ein grauer Bildschirm weiß wird und eine Figur auf der Bühne erscheint, befindet man sich in der Gegenwart von etwas, das sehr selten vorkommt: einer Interpretin, die vierzig Jahre damit verbracht hat, das Publikum vergessen zu lassen, dass es atmet.
Tickets
• Vollpreis: 25,00 €
• Unter 30: 15,00 €
• Studierende: 10,00 €
• Unter 12: 5,00 €
Tickets sind online oder an der Kasse des Stadttheater Bozen ab dem 13. Mai erhältlich.
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