Ganes - zauberhafte Feen

Drei Jahre gehörte die ladinische Aufsteiger-Girl-Band zum Orchester von Hubert von Goisern. Heute begeistern die drei Südtirolerinnen mit eigenen Songs das Publikum im In- und Ausland.

"Ganes" heißen in der alpenländischen Mythologie Wassernixen oder Feen. Die drei Südtirolerinnen aus dem Gadertal halten es wie die Legendenfiguren ihrer Kindheit: Ihre zarte Schönheit wird von einem liebreizenden, manchmal nachdenklichen, niemals aufdringlichen Wohlklang begleitet. Ein Leben ohne Gesang wäre für die drei aus der Girl-Band undenkbar. Gesungen wird Ladinisch - in Solo-Strophen ebenso wie in einem betörenden, dreistimmigen Harmoniegesang. Dabei sei wie selbstverständlich die Wahl auf die eigene Landessprache gefallen. Es ist die Sprache ihrer Kindheit, in der sie immer noch miteinander reden, träumen. Ladinisch ist eine romanische Sprache, die sehr rhythmisch klingt und in weichen Vokalen wellt. Ganes weiß dies gekonnt zu nutzen. Damit sind die jungen Girls aus Gröden wohl die ersten Musikerinnen Südtirols, die aus der Wärme ihrer romanischen Heimatsprache ein eigenes Genre, den ladinischen Pop, schaffen. In den vergangenen Jahren gehörten die drei unter anderem auch zur Band von Hubert von Goisern.