Drei Zinnen
Das Wahrzeichen der Dolomiten
Auskunft
Kontakt

Hochpustertal Information

Pflegplatz 1

39038 Innichen

+39 0474 913156

Das bekannteste Dreigestirn am Dolomitenhimmel ist das Wahrzeichen der "bleichen Berge" und Spielwiese für Spitzenkletterer.

Name: Drei Zinnen (deutsch), Tre Cime di Lavaredo (italienisch)

Gipfel: Große Zinne (2.999 m), kleine Zinne (2.857 m), westliche Zinne (2.973 m)

Lage: Die markanten Drei Zinnen liegen zwischen dem Höhlensteintal und dem Fischleintal in Sexten. Über die Gipfel verläuft die Grenze zwischen Südtirol und der Nachbarprovinz Belluno.

Klettersteige rund um die Drei Zinnen:

Leiternsteig, Alpinisteig, Dolomitenfreunde-Klettersteigs, Feldkurat-Hosp-Steig

Wanderungen:

->Drei Zinnen-Umrundung: Auronzohütte - Paternsattel - Dreizinnenhütte (4h)

-> Anstieg von Sexten: Fischleintal - Altensteinertal - Dreizinnenhütte (3h)

-> „Hüttenrunde": Sexten - Dreizinnenhütte - Büllelejoch Hütte - Zsigmondyhütte (6h)

Hütten:

Auronzohütte (2333 m) über mautpflichtige Passstraße erreichbar, Dreizinnenhütte (2405 m), Büllelejoch-Hütte (2528 m), Zsigmondyhütte (2235 m)

Veranstaltung:

"Drei Zinnen Alpin Lauf" im September: Berglauf von Sexten auf die Dreizinnenhütte.

Geschichte:

Die erste Besteigung der Großen Zinne gelang Paul Grohmann mit den Führern Franz Innerkofler und Peter Salcher von Süden her am 21. August 1869 über den Normalweg. In diesen Jahren erfolgten weitere Erstbesteigungen in den Dolomiten, was zugleich mit der 1867 erfolgten Eröffnung der Brennerbahn zum Aufblühen des Alpinismus führte.Im 1. Weltkrieg verlief hier die Dolomitenfront. Das Gebiet war von 1915 bis 1918 Schauplatz des Gebirgskrieges zwischen Italien und Österreich-Ungarn. Befestigungsreste und in den Fels gegrabene Stollen zeugen noch heute vom harten Alltag im Stellungskrieg, bei dem Lawinen und Steinschlag oft mehr Opfer forderten als der eigentliche Kampf.