Honig
Südtiroler Honig zeichnet sich durch seine geschmackliche Vielfalt aus
Der Honig ist natur belassen, reich an natürlichen Wirkstoffen und frei von Zusatzstoffen. Wussten Sie, dass 40.000 Bienevölker in Südtirol Honig sammeln? Die Biene findet in Südtirol eine Unzahl von Blüten vor. Vier Sorten sind vorherrschend: Mischblüten-, Alpenrosen-, Löwenzahn- und Waldhonig.
Rezepte
Wie erkennen Sie den original Südtiroler Honig? Er ist immer im einheitlichen Glas mit dem goldfarbenen Etikett und dem „Qualitätszeichen Südtirol". Der Name des Imkers und eine Überwachungsnummer scheinen immer auf. Das Qualitätszeichen Südtirol garantiert für Sie dass:
- der Honig aus Südtirol stammt
- die Qualität des Honigs deutlich über dem gesetzlichen Standard liegt
- eine unabhängige zertifizierte Stelle Kontrollen durchführt
Ca. 120 Imker liefern Honig mit dem Südtiroler Qualitätszeichen.
Erleben Sie die Vielfalt des Südtiroler Honigs! Die Honigbienen bestäuben 85% der Nutzpflanzen und etwa 20.000 verschiedene Wildpflanzen! Das erklärt die Farben- und Geschmacksvielfalt des Honigs, der durch die Herkunft des Nektars bestimmt ist. Die Farbe des Honigs hat jedoch keine Auswirkung auf die Qualität. Vier Honigsorten tragen derzeit das Südtiroler Qualitätszeichen:
Mischblütenhonig
Der Mischblütenhonig kommt am häufigsten vor. Die Bienen sammeln von unterschiedlichsten Pflanzen und Blüten. Er wird nicht von einer Hauptpflanze bestimmt. Seine Farbe bekommt der Honig von der unterschiedlichen Zusammensetzung der verschiedenen Blüten. Der Geschmack ist aromatisch.
Waldhonig
Der Waldhonig hat eine dunkle Farbe und ist mild im Geschmack. Bienen gewinnen diesen Honig nicht aus Blütennektar, sondern aus Honigtau. Er wird zum Beispiel von Blatt- und Schildläusen gebildet. Diese scheiden Flüssigkeit in Form von Honigtau aus, der sich auf Blättern, Nadeln und Zweigen ablagert. Dort wird er von Bienen aufgesammelt und im Bienenstock zu Honig verarbeitet.
Alpenrosenhonig
Der Südtiroler Alpenrosenhonig stammt von der Alpenrose (einer Rhododendron-Art), die in größeren Höhen vorkommt. Er wird meistens im Juli gewonnen. Aufgrund der sehr veränderlichen meteorologischen Bedingungen im Hochalpenraum ist er schwer herzustellen. Die Farbe des Honigs ist hell bis goldgelb, der Geschmack ist mild-fruchtig und seine Konsistenz ist cremig weich.
Löwenzahnhonig
Im Mai blüht der Löwenzahn. Die Blüten geben nur winzigste Mengen Nektar ab, daher ist Löwenzahn Honig eine Rarität. Der Geschmack ist würzig herb und die fein-kristallinen Strukturen bestimmen sein intensives Aroma. Die Konsistenz ist meist zähflüssig, die Farbe sehr hell.
Beachten Sie ein paar praktische Tipps rund um den Südtiroler Honig und genießen Sie diesen in seinem vollen Aroma!
- Bewahren Sie Honig luftdicht verschlossen an einem dunklen Ort bei ca. 18° C auf.
- Die Haltbarkeit des Honigs beträgt in der Regel mindestens zwei Jahre.
- Qualitativ hochwertiger, unbehandelter Bienenhonig kristallisiert mit der Zeit. Blütenhonig kristallisiert bereits nach 10 bis 20 Tagen. Waldhonig kann bis zu einem halben Jahr flüssig bleiben.
- Kristallisierten Honig können Sie in einem warmen Wasserbad bei max. 40° C wieder verflüssigen.
- Möchten Sie, dass der Honig flüssig bleibt? Dann bewahren Sie ihn im Gefrierfach auf.
- Ein Teelöffel Honig ist so süß, wie ein halber Teelöffel Zucker.
- Süßen mit Honig! Versuchen Sie Honig als Zusatz beim Salatdressing oder beim Backen und Kochen.
- Bereiten Sie Süßspeisen mit Honig zu, dann bleiben sie länger frisch.
- Backwaren sollten Sie bei niedriger Temperatur und dafür länger Backen. Damit bleibt das volle Aroma des Honigs erhalten.
- Messgeräte können Sie mit Öl bestreichen, dann klebt der Honig nicht.
Wussten Sie, dass es in Südtirol ca. 40.000 Bienenvölker gibt? Pro Bienenvolk erntet der Imker ca. 15 kg besten Honig. In Südtirol werden pro Jahr ca. 600.000 kg Honig produziert. Südtiroler Bienehonig enthält: 34% Fruchtzucker, 28% Traubenzucker, 17% Wasser, Zweifach- und Mehrfachzucker, Stickstoffverbindungen und Säuren, Mineralien, Blütenpollen, Fermente, Vitamine, Aroma- und Duftstoffe. Nebenprodukte der Bienehaltung sind Pollen, Wachs, Weiselfuttersaft, Propolis und Bienegift. Kaufen können Sie den Südtiroler Honig direkt beim Imker, in Fachgeschäften und Bauernmärkten.



