Oachner Höfeweg
Oachner Höfeweg
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Auf alten Fuhr- und Gemeindewegen, den sogenannten „Kirchsteigen“ die gesäubert und zum „Oachner Höfeweg“ („Oacha“=dialektale Bezeichnung von Völser Aicha) zusammengeschlossen wurden, wandert man durch eine wunderschöne bäuerlich geprägte Landschaft, vorbei an alten Höfen und anderen Sehenswürdigkeiten.

 

Die meisten der Bauernhöfe, an denen man vorbei kommt, sind Buschenschänke, die nach alter Tradition, Wandersleute mit Südtiroler Spezialitäten verwöhnen. Ziel dieser angenehmen Wanderung, die auch für Familien geeignet ist, ist das Kirchlein von St. Kathrein.

 

Idealer Ausgangspunkt für den „Oachner Höfeweg“ ist Schloss Prösels, von wo aus man, der Beschilderung folgend, bis zum St. Kathrein Kirchlein, dem Endpunkt der Weges, ca. 5 Stunden wandert. Es gibt aber zahlreiche Möglichkeiten, den Weg abzukürzen, bzw. an verschiedenen Stellen ein- und auszusteigen. Auf 500-700 Höhenmeter wandert man hauptsächlich durch Wiesen, Kastanienhaine und Laubwälder und kann dabei wunderschöne Ausblicke auf den Ritten, den Schlern und Tschafonsowie abschnittsweise auf den Rosengarten genießen.

 

 

Bäuerliche Lebensart uns gut erhaltene Kunstdenkmäler begegnen uns auf Schritt und Tritt entlang des „Oachner Höfeweges“, der uns in vier bis fünf Stunden zu Fuß von Prösels bei Völs nach St. Kathrein bei Völser Aicha führt. Am südlichen Ausläufer der Ferienregion Seiser Alm als Kultur- und Naturwanderweg angelegt, beeindruckt der „Oachner Höfeweg“ durch seine landschaftliche Vielfalt, durch seine reiche Fauna und Flora, sowie durch einen äußerst interessanten Einblick, den er in das Leben und Schaffen der Menschen dieses Landstrichs gibt. Die anspruchsvolle Wanderung führt über meist sonnige Abschnitte auf und ab durch verschiedene Waldlandschaften mit Laub- und Nadelgehölzern, über Wiesen und durch Feuchtgebiete, vorbei an Apfelbäumen, Beerenplantagen und Weingärten. Dabei zeigt sich auf dieser auf 700 bis 900 Metern Meereshöhe in Richtung Westen und Süden exponierten Wanderroute nicht nur die Natur von ihrer vielfältigsten Seite. Die alten Bauernhöfe und Heustadel, Gärten und Trockenmauern lassen erahnen, dass die Besiedlungsgeschichte dieser Gegend weit zurückreichen muss, während bestens erhaltene Kapellen, Wegkreuze und Bildstöcke Zeugnis einer tiefen Religiosität der hier sesshaften Menschen ablegt.

 

 

Informationen
Startpunkt:
Schloss Prösels
Dauer:
4:00
Höhenunterschied:
200 m
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Höchstgelegener Punkt:
1100 m
Karte/Literatur:
-Wanderkarte Rosengarten-Latemar, 1:30.000 -Kompass Wander- und Routenkarte, 1:25.000 Nummer 629 Rosengarten/Catinaccio Latemar -Tabacco Topographische Wanderkarte, 1:25.000 Nummer 29 Schlern-Rosengarten-Latemar-Regglberg