Alta Badia
Durch das Riesenangebot an blauen Pisten können selbst Anfänger fast das komplette Skigebiet abfahren. Geradezu typisch für das familienfreundliche Skiareal sind die Skiwiesen auf dem weitläufigen, sanft gewellten Gelände um Piz La Villa, Piz Sorega und Pralongia. Hier wird Alta Badia auch seinem Ruf als Gourmet- und Relaxdestination gerecht. Kaum eine Abfahrt, die nicht an einer gemütlichen Hütte vorbeiführt. Eine Institution ist der Club Moritzino auf dem 2077 m hohen Piz La Villa. Abends geht es mit Pistenraupen hinauf ins Gourmet-Fischrestaurant, spät nachts im Licht der Scheinwerfer der Pistenraupen auf Skiern hinunter ins Tal.
Über Corvara oder den Campolongopass wechselt man auf die andere Talseite zu den anspruchsvolleren Hängen am Fuß des Sellastocks – sportlicher Höhepunkt ist die Vallon-Abfahrt –, die in die Sella Ronda eingebunden sind. Wer nicht die ganze Runde in Angriff nehmen will, kann zumindest einen Abstecher hinüber nach Arabba zu den anspruchsvollen Pisten an der Porta Vescovo machen. Oder er liftelt von Corvara mit lohnendem Abstecher zu den leichten Abfahrten im Edelweißtal zum Grödner Joch und genießt dort die flachen Pistenautobahnen. Mit Abstand am schwierigsten und eigentlich gar nicht typisch für das Skigebiet ist die Riesenslalom-Weltcuppiste Gran Risa in La Villa. Allerdings gibt es auch eine leichte Abfahrtsvariante nach La Villa, wo Genießer über Pedraces zu den nachmittags von der Sonne verwöhnten Hängen unter dem Heiligkreuzkofel lifteln. Etwas abseits liegt der Lagazuoi (2778 m), auf den vom Falzaregopass eine Seilbahn führt. Die 8 km lange Abfahrt nach Armentarola zählt zu den schönsten Pisten der Dolomiten. Die mit Abstand bekannteste Tiefschneeabfahrt der Dolomiten beginnt am Sass Pordoi in der Sellagruppe und führt durch das landschaftlich großartige Mittagstal nach Colfosco. Das Loipennetz umfasst nur einige leichte bis mittelschwere Kurse und konzentriert sich vor allem auf zwei Standorte. Landschaftlich reizvoll sind die drei Runden rund um Armentarola zwischen San Cassiano und der Straße hinauf zum Valparolapass. Einige Loipen gibt es außerdem zwischen Corvara und Colfosco am Fuß der Sellagruppe.