Dom zu Brixen
Die königliche Schenkungsurkunde aus dem Jahr 901 ist die Grundlage für den Bau des Doms. Der ottonische Bau wurde 1174 Raub der Flammen, der romanisch-gotische Nachfolgebau 1745-55 barockisiert.
Die beiden Türme der barocken Domkirche sind das Wahrzeichen der Stadt. Das Innere des Doms ist ein monumentales Erlebnis. Sein breit gewölbtes Kirchenschff enthält reichen Marmor- und Stuckdekor, der Hochaltar von Theodor Benedetti umschließt ein ausdrucksstarkes Altarblatt von Michelangelo Unterberger. Glanzstück der künstlerischen Ausstattung ist das Deckenfresko, die "Anbetung des Lammes" von Paul Troger. Unmittelbar südlich des Domes liegt der Kreuzgang, der den stilistischen Formenreichtum der späten Gotik in Tirol repräsentiert. 15 von 20 Arkaden des Umgangs wurden von herausragenden Künstlern der Brixner und Brunecker Malerschulen in den Jahren zwischen 1370 und 1510 ausgemalt. Die meist geschlossen Johanneskapelle im Südwesten des Kreuzgangs ist ein Kleinod frühromanischer Malerei.
Öffnungszeiten
Von Ostern bis Allerheiligen und im Dezember täglich von 6.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, kostenlose Führungen von Montag bis Samstag um 10.30 und um 15.00 Uhr. Treffpunkt: Vorhalle des Domes. In den Monaten November, Jänner, Februar und März (bis Ostern) von 12.00 bis 15.00 Uhr geschlossen.