Culturonda® Dolomythos - 12 Wege zu Kultur und Lebensart in den Dolomiten
Als die Dolomiten in Südtirol namenlos waren, nannten die Menschen sie "bleiche Berge", denn sie sind weißer als die Berge ringsum. 1788 entdecken Forscher: Die Felsen bestehen aus magnesiumhaltigem Kalkstein. Nach Déodat de Dolomieu werden sie Dolomiten genannt. 2009 wird die einmalige Schönheit der Südtiroler Dolomiten geadelt: Die Berge sind jetzt Unesco Weltnaturerbe. Culturonda Dolomythos nähert sich den Dolomiten und ihrer Südtiroler Kulturlandschaft auf 12 Wegen: über die Natur, in Geschichte(n), an der Seite der Menschen.
News & Tipps im Südtirol Urlaub
Südtiroler Bergluft fürs Wohlgefühl
Höhenluft ist Fitness für Körper und Geist: Bereits um die Jahrhundertwende kamen Reisende zur Erneuerung und Stärkung des Immunsystems in die Berge nach Südtirol. Heute nutzen insbesondere Spitzensportler, Allergiker und Erholungssuchende im Südtirol Urlaub die günstigen Bedingungen der alpinen ... mehr...
Culturonda® Dolomythos
Zwölf Wege zu Kultur und Lebensart in den Dolomiten Südtirols mehr...
Hexenbänke in den Dolomiten
Der Ruheplatz der Schlernhexen auf dem Puflatsch ist im wahrsten Sinne des Wortes ein sagenhafter Ort in Südtirol. mehr...
Dolomiten: Unesco Weltnaturerbe
Die Dolomiten - Berge aus versteinerten Korallen
Die Dolomiten in Südtirol sind das schönste Bauwerk der Welt, soll der Schweizer Architekt Le Corbusier gesagt haben. Tatsächlich sind die Dolomiten erbaut, es sind Berge aus versteinerten Algen- und Korallenriffen, die vor 270 Millionen Jahren aus dem warmen Urmeer aufstiegen, weiß und bizarr in der Form und reich an Fossilien. Wanderer und Forscher haben das geologische Bilderbuch der Region geschrieben: Turboschnecken, Spuren eines Dinosauriers, einmalig in Stein "gemeißelte" Vorfahren von Schlangen und Echsen sowie fossile Knochen eines urgeschichtlichen Höhlenbären erzählen aus der Genesis der Südtiroler Dolomiten. mehr...
Das Urmeer in den Dolomiten lebt
Ein "lebendes Fossil" wohnt im Naturmuseum in Bozen im Aquarium: Der Nautilus ist in Gestalt und Biologie seit Jahrmillionen gleich. Fossilien belegen, dass er im Meer der Dolomiten zu Hause war.
Enrosadira in den Südtiroler Dolomiten
Dolomiten - Berge in Flammen
Liebe, Hass, ein Mann in Südtirol sieht Rot: Der Zwergenkönig Laurin will Similde heiraten. Er entführt die Schöne, im Kampf wird Laurins Rosengarten zerstört. Und Laurin flucht: Niemand soll mehr seinen Rosengarten in den Dolomiten sehen, weder bei Tag noch bei Nacht. Doch Laurin vergisst die Dämmerung. Seitdem glüht der Rosengarten in der Abendsonne, Enrosadira nennen die Ladiner die märchenhafte Rotfärbung der Dolomiten bei Sonnenuntergang und wollen von physikalischen Ursachen nichts wissen. mehr...
Hier leuchtet der Rosengarten am schönsten
Südtirols Handelswege
Menschen auf Durchzug
Heere, Händler, Holzpuppen
Der Weg aus den Bergen führt über die Berge. Die Römer bauen die alten Saumpfade zu Heeresstraßen aus. Von der Adria führt eine Route durch die Dolomiten und das Pustertal in den germanischen Norden. Siedlungen in Südtirol entstehen, wie etwa die Straßenstation Sebatum bei St. Lorenzen. Im Mittelalter nimmt der Handel zu. An einer wichtigen Kreuzung blüht der Markt Innichen auf, dessen Stiftskirche ein Juwel der Romanik ist. Im 18. Jh. ziehen die Dolomitenbewohner selber aus: Auf dem Rücken transportieren Grödner Holzschnitzer ihre Holzpuppen in die Welt. mehr...
Gute Figur machen
Es gab eine Zeit in Südtirol, in der jeder Grödner, vom Großvater bis zum Enkel, schnitzte und so ein Zubrot im armen Tal der Dolomiten verdiente. Probieren Sie es selbst: Die Tourismusvereine bieten Schnitzkurse an.
mehrBekannte Südtiroler
Drei Stationen aus Oswalds Leben
Oswald von Wolkenstein
Oswald von Wolkenstein (1377-1445) tat alles, um der Nachwelt erhalten zu bleiben, führte das Leben eines Abenteurers, der mit zehn von der elterlichen Trostburg in Südtirol auszog, als Ritter, Haudegen und Diplomat des Kaisers Europa bereiste, ein halbes Leben lang um Burg Hauenstein bei Seis focht und selbst zwei Prachthandschriften seiner Lieder publizierte. Das pralle Leben in Südtirol inspirierte ihn, nicht die Ideale der Minnesänger, er sang von Wein und Liebe und von sich. Mit seinen Liedern schrieb er sich in die Weltliteratur des Mittelalters ein, zum Erröten aufregend. mehr...
"Und swig ich nu… "
1422-26 ist Oswald Verwalter der Burg Neuhaus im Pustertal in Südtirol. Hier gelingen ihm Gedichte von einmaliger Schönheit. Ein Kulturweg mit Kunstpositionen zu Oswalds Leben und Werk führt heute von Gais zum Schloss.
mehrSüdtirols Mythen und Sagen
Erdenprinz und Mondprinzessin
Ehe die Wissenschaft begann, die Welt zu erklären, war der Alltag in Südtirol von geheimnisvollen Mächten bestimmt, von Hexen, Salvans, Vivanas. In den lange abgeschiedenen Tälern der Südtiroler Dolomiten liegt das Herz der großen Zauberreiche; hier spielen Südtirols schönste Sagen, und auch das Geheimnis der bleichen Berge wird gelüftet: Zwerge spinnen das weiße Mondlicht, damit der Erdenprinz und die Mondprinzessin endlich zueinander kommen können. An langen Winterabenden in Südtirol wurden die gleichen Geschichten immer wieder erzählt. mehr...
Sagenhafte Dolomiten
Aussicht in den Dolomiten Südtirols
Der Berg als Kulisse
Die Südtiroler Bauern gönnten sich regelmäßig einen Urlaub in einem Badl. Aber erst mit der Eisenbahn kommt ab 1860 der Tourismus in Südtirol in Fahrt. Ärzte verordnen reichen Städtern frische Luft und die Zeit will es, dass sie Berge in Südtirol als wunderbar empfinden. Grandhotels entstehen, rührige Wirtinnen sind in aller Munde, Panoramastraßen werden in Südtirol gebaut. Treibende Kraft ist u.a. Theodor Christomannos, Erbauer der Straße ins Eggental und des Nobelhotels Karezza, wo die Gäste am Fenster sitzend die Bergkulisse in Südtiol bewunderten. Einen Gipfel erobern wollten die wenigsten. mehr...
Ehrengast Gustav Mahler
Gustav Mahler weilte drei Sommer in Toblach und schrieb hier "Das Lied von der Erde" und die 9. Sinfonie. Zwei Musikfestivals sind Mahler gewidmet: die Gustav-Mahler-Musikwochen und die Festspiele Südtirol.
Alpinismus in Südtirol
Wo Berg für Leidenschaft steht
Der Ruf der Südtiroler Berge
Die Bergbewohner ließen die Felsen, wo sie waren, wer hinaufsteige, so hörte man, werde bestraft. Als Erste erklommen also Städter die Berge, mit Südtiroler Bergführern bestiegen sie ab 1800 Gipfel um Gipfel, machten sich zu Helden und die Dolomiten in Südtirol berühmt. In England entstand der erste Alpenverein. Endlich zogen die Südtiroler nach: Der legendäre Bergführer Sepp Innerkofler eröffnete zahlreiche Routen auf die Drei Zinnen in den Dolomiten; später bahnte Extrembergsteiger und Südtiroler Reinhold Messner neue Wege auf bekannte Gipfel, Luis Trenker setzte den Dolomiten ein filmisches Denkmal. mehr...
Über allen Dingen in Südtirol
Krieg in den Dolomiten
Dolomiten - Berge in Stellung
Im Ersten Weltkrieg ziehen Österreich und Italien die Waffenfront durch Südtirol und die Dolomiten. Zweieinhalb Jahre tobt der Krieg im Hochgebirge. Zwei Winter lang harren die Soldaten in Südtirol in Fels und Eis aus. Unter Strapazen bauen sie Wege und Stollen, Lebensmittel und Munition müssen an die Front. Heute sind die Steige und Pfade anspruchsvolle Wanderwege. Am Lagazuoi kreuzen Skipisten die ehemalige Frontlinie, und im Sextner Friedhof erinnert der Totentanz-Freskenzyklus (1924) des Bozner Malers Rudolf Stolz an den Kampf in Südtirol gegen Feind und Natur. mehr...
Wandern auf Südtirols Kriegspfaden
Bollwerk ersten Ranges der Dolomiten-Front. Heute Symbol für Frieden und Völkerverständnis: eine Wanderung im Südtirol Urlaub durch das Freilichtmuseum am Lagazuoi.
mehrWandern&Bergsteigen in den Dolomiten
Wilde Wasser in Südtirol
Am Anfang war das Wasser der Designer der Landschaft. In Südtirol schlängeln sich Tausende Bäche und Rinnsale vom Berg ins Tal, sammeln sich als Schmelzwasser in funkelnden Bergseen, liefern wertvolle Energie und begehrtes Trinkwasser. 1586 wird erstmals das Heilwasser der Bäder in Innichen erwähnt, Südtirols Bauern haben das längst erkannt; selbst Dienstboten stand ein Badeurlaub zu. Bei Innichen entspringen fünf Mineralwasserquellen: Das Wasser von Lavaredo, Kaiser und Candida wird in Flaschen abgefüllt und verkauft. mehr...
In der Val di Morins
Von Campill führt ein Lehrpfad am Seresbach entlang ins Mühlental. Neun restaurierte Mühlen zeigen, wie die Bauern in Südtirol einst das Wasser nutzten; manche mahlen ihr Korn noch immer hier.
mehrLand & Leute in den Dolomiten
Gens Ladina
Ladinisch ist neben Deutsch und Italienisch die dritte Sprache in Südtirol. Es ist die Ursprache des Landes: ein Neulatein, das in den fünf Tälern um den Sellastock in den Dolomiten von 30.000 Menschen gesprochen wird. Jahrhundertelange Abschottung hat die Sprache bewahrt und eine eigenständige ladinische Kultur entfaltet. Zwischen den Tälern aber, die auf die Provinzen Südtirol, Belluno, Trentino aufgeteilt sind, bestehen seit jeher berufliche und private Bande. Heute zählt Ladinisch zu den kleinsten Sprachen Europas. Südtirols 18.000 Ladiner leben vor allem im Gröden- und Gadertal. mehr...
Cursc de lingaz
Ladinisch entstand, als die Römer das Volkslatein in Südtirol einführten. Vielleicht haben Sie Lust, einen Schnupperkurs im Institut Micura de Rü in St. Martin in Thurn zu besuchen?
mehrDolomiten - UNESCO-Weltnaturerbe
Schöne Ansichten der Dolomiten
Meisterwerke Südtirols Natur
Charakteristisch für die Dolomiten in Südtirol ist der abrupte Wechsel zwischen sanften Almen und darauf sitzenden steilen Riffen aus Kalkstein und Dolomit. Reizvoll ist die Formenvielfalt, die die Entstehungsgeschichte der Dolomiten offenlegt. So ist die Sellagruppe ein mächtiges Korallenriff, entstanden die Drei Zinnen durch Erosion aus einem einzigen Felsblock, ist der Latemar durchzogen von Vulkanschloten. Etwa hundert Naturdenkmäler - Pflanzen und geomorphologische Phänomene wie Erdpyramiden, Höhlen, Bergseen - sind geschützt.
Dolomiten Wanderungen
Naturparks in Südtirol
Vier Perlen an der Gebirgskette
2009 wurden die Dolomiten in Südtirol als UNESCO-Weltnaturerbe geadelt. Damit geht ein umfassender Schutzauftrag einher; gleichzeitig zeichnet der Titel die bisherige Naturschutzpraxis des Landes Südtirol aus. Weite Teile der Südtiroler Natur- und Kulturlandschaft sind in sieben Naturparks geschützt; vier davon befinden sich in den Dolomiten. Sanfte Erholung und ein verantwortungsvoller Umgang mit Natur gehören zu den Zielen des Naturparkkonzepts. In den Naturparkhäusern wird geballtes Wissen über Geologie, Geschichte und Lebensräume in Südtirol anschaulich vermittelt. mehr...
Vier Naturparks und ein Geoparc
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Sagen & Mystische Stätten
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Am 23. Mai 1915 erklärte das Königsreich Italien der österreichisch-ungarischen Monarchie den ... mehr...
Winterwanderung
Villanderer Alm - Stöfflhütte
Eine bei Südtirolern beliebte einstündige Winterwanderung durch das Schneemeer der Villanderer Alm mehr...
