Alleen und Parks säumen die Altstadt, laden ein zum Ausruhen und Verweilen, rundherum bestimmen Weingärten und Obstanlagen die Architektur der Landschaft und tragen im Herbst vielfache Frucht. Lebendige Geschichte auf Schritt und Tritt - Die Stadt Brixen mit ihren alten Gassen und Bürgerhäusern, Laubengängen und Brücken, mit ihren Kirchen, dem Dom, dem Kreuzgang, mit seinen einmaligen gotischen Fresken und der ehemaligen Fürstbischöflichen Hofburg, nun Diözesan- und Krippenmuseum, mit dem kleinen Pharmaziemuseum, das mehr als 400 Jahre Pharmaziegeschichte dokumentiert. Sowohl im Sommer als auch im Winter bietet die Region ausgezeichnete Bedingungen für ausgedehnte Wanderungen und Entdeckungen in der herrlichen Natur- und Bergwelt. Am Skiberg Plose, der sich im Winter mit der längsten präparierten Abfahrt Südtirols (9 km) präsentiert, kann man durch die Umlaufbahn und die gut erschlossenen Liftanlagen in Kürze den Gipfel mit 2.547m erreichen. Die Skipisten bilden ein weitläufiges, zusammenhängendes Gebiet für alle Altersstufen und Schwierigkeitsgrade der Wintersportler, angefangen vom Rodler über den Skiläufer bis hin zum Snowboarder ... Brixen, ein Tipp für Kunst- und Kulturfreunde!
VAHRN / NEUSTIFT - Das Tor zum Süden So nannte ein Schriftsteller das Eisacktal in seinen Reisenotizen, als er, von Norden kommend, in Vahrn erstmals Rebanlagen und Kastanienhainen begegnete. Dieser von Nordwinden geschützte Brixner Talkessel hat ein angenehmes, mildes Klima. Wohl auch deshalb haben hier schon vor Jahrhunderten die Brixner Fürstbischöfe und der Hofadel schöne Ansitze und ihre Burg erbaut. Aus dem Schalderertal fließt einer der schönsten Gebirgsbäche Tirols, der in seinem gesamten Verlauf unter Naturschutz steht und die bekannte Kneipp-Tretanlage mit klarem Wasser speist. Eine Idylle ist das Gebiet am Vahrner See, der wegen seines jodhaltigen Wassers gerne von Gästen besucht wird. Kunstinteressierte Gäste können das nahe Kloster Neustift und die ehemalige Bischofsstadt Brixen erkunden. Wanderer, welche sich in der Stille der Natur erholen möchten, können dem Bach entlang nach Schalders oder nach Spiluck wandern und einen einmaligen Ausblick auf den Brixner Talkessel und auf die Dolomiten genießen.
FRANZENSFESTE Beeindruckend, die Festung aus massigen Granitquadern, sichtlich uneinnehmbar und die Talenge südlich des Stausees dominierend, aber trotzdem harmlos: die Franzensfeste wurde 1833-39 errichtet, nach Kaiser Franz I. von Österreich benannt und war damals das stärkste Festungswerk ganz Europas. Doch diese Verteidigungsanlage hat nie echtes Kampfgeschehen erlebt, war bald technisch überholt, prägt aber heute noch die Landschaft. Die Ortschaft Franzensfeste liegt talaufwärts über dem 1940 erbauten Stausee und ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt: hier halten alle Fernzüge, von hier bringt Sie die Bahn durchs Pustertal, nach Osttirol und Kärnten bis Wien. Natürlich hat Franzensfeste mit seinen Weilern Oberau, Mittewald und Grasstein auch sonst allerlei zu bieten: wunderbare Wanderungen auf die umliegenden Höhen, Almen und Gipfel, Tennis, Wildwasserfahrten und gediegene gastliche Häuser. Franzensfeste ist auch ein günstiger Ausgangspunkt für Fahrten in die Dolomiten, nach Brixen, Bozen und Meran oder weiter in den Süden.